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Israels Startup Ecosystem – Innovationsschmiede für die Welt

Die Startup Szene ist Israel ist im weltweiten Vergleich einmalig, die pulsierende Stadt Tel Aviv ist deren Mittelpunkt. Was macht die dortige Startup Kultur so besonders?

Es geht den Firmengründern dort hauptsächlich um das Ausprobieren von Ideen und um das kreative Lösen von zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Es geht vorrangig nicht um den Aufbau großer Konzerne, sondern um das Gründen von innovativen Unternehmungen und das Umsetzen einer Vision. Das macht Tel Aviv heute zu einer attraktiven dynamischen Gründer-Metropole mit frischem Wind für innovative Gedanken und Vorhaben, voll von kreativen Persönlichkeiten und deren ‘pushy’ Unternehmertum.

Höchste Startup Dichte weltweit

Nirgendwo anders auf der Welt gibt es ein derartig florierendes Ecosystem für innovative Neugründungen. In Israel werden jährlich etwa 1400 neue Startups gegründet. Zwar scheitern etwa 80 Prozent davon, es bleibt aber immer noch eine beträchtliche erfolgreicher Startups bestehen von denen einige zu größeren Unternehmen heranwachsen. Viele der dort gegründeten Startup-Erfolgsunternehmen konnten in der Vergangenheit hohe Verkaufspreise durch Exits an ausländische Technologieunternehmen verzeichnen.

Wem Tel Aviv bisher noch nicht als Innovationsmotor der Startup Szene bekannt war, der muss sich spätestens jetzt mit der pulsierenden Mittelmeerstadt auseinandersetzen.

Rahmenbedingungen für den Erfolg

Warum gerade Israel? Welche Rahmenbedingungen begünstigen die zahlreichen Gründungen?

Fragt man Startup-Gründer aus Israel, erhält man häufig die Antwort, dass Israel selbst erst ein junger Staat sei und man als Israeli daher von Anbeginn an das Gründen an sich aktiv lernt. Außerdem müssten die Menschen dort stetig improvisieren, was auch der Natur des Gründens entspricht. Saul Singer, Buchautor des Werkes “Start-Up Nation Israel” fasst zusammen:

Wir sind ein kleines Land. Wir haben keine natürlichen Ressourcen. Und wir leben inmitten in einer uns feindlich gesinnten Nachbarschaft. Damit mussten wir immer klarkommen. Wir mussten diese Herausforderungen stets bewältigen – auch mit Innovationen. Lange Jahre ging es dabei vor allem um unsere Verteidigung. Erst später wurden wir zur Start-Up-Nation. Es ist ganz einfach: Wir mussten erfinderisch sein, um zu überleben.“

Lösungsorientierter Erfindergeist, das ist es, was Israel bis heute ausmacht. Der große Traum vieler junger Israelis ist es heute, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Die Welt verändernde Technologien kommen aus Israel

Singer fasst zusammen, dass Israel in seiner gesamten Geschichte, seit Gründung des Staates bis heute nur von drei Generationen geprägt wurde. Die erste Gründergeneration des Staates Israel machte die Natur bewohnbar und gründete Kibbuze. Die zweite Generation kämpfte in mehreren Kriegen gegen die arabischen Nachbarländer und die jetzige Generation führt das Land durch den Innovationsmotor der Startups. Diese Innovationen sind jedoch nicht nur für Israel wichtig, sie könnten sogar die ganze Welt verändern. Der USB Stick stammt aus Tel Aviv, genauso wie die neueste Gesichtserkennungssoftware von Apple und auch die Sicherheitssysteme gegen Cyberangriffe bei vernetzten Autos, die heute auf den Straßen rollen.

Wichtige Technologien entwickeln und sie weltweit einsetzbar machen – das ist die Vision vieler israelischer Startups. Visionär sind diese Unternehmen und deren Bescheidenheit zählt zur Erfolgsformel. Und damit sind sie wirklich sehr erfolgreich.

Markteintritt und Vertrieb entscheidende Kompetenz

magility begleitete bereits Startups aus Israel beim Wachstum der eigenen Firma. Den Markteintritt schaffen und sich erfolgreich im europäischen Markt positionieren – das steht im Mittelpunkt der Arbeit von magility für israelische Technologie Startups. Zwar bringt Israel sehr viele Startups hervor, die Märkte für die dort entwickelten Produkte liegen jedoch ausschließlich außerhalb des Landes. Daher waren die USA und die EU, im Schwerpunkt Deutschland die größten Zielmärkte.

Europäische Unternehmen erkennen Chancen

Immer mehr deutsche und europäische Unternehmen erkennen die Chancen und Möglichkeiten durch die Zusammenarbeit mit israelischen Startups. Deutschland wird mehr und mehr Absatzmarkt und Zielmarkt für Firmenverkäufe. Doch sowohl Europa als auch die USA sind geografisch weit entfernt und unterscheiden sich auch im kulturellen Geschäftsgebaren von Israel. Deswegen brauchen israelische Startups sogenannte ‘Mittler’. Mittler kennen den Zielmarkt und haben gute Kontakte zu relevanten Entscheidungsträgern.

magility begleitete bereits israelische Startups aus dem Automotive Bereich, dem Maschinenbau sowie im Anwendungsfeld von Künstlicher Intelligenz. Internationaler Footprint, Agilität im Handeln und konsequente Markterschließung sind heute mehr denn je die Schlüsselerfolgsfaktoren für Startup Unternehmen. Durch die fortwährende Begleitung und Beratung der Startups durch magility konnten einige davon bereits hohe Verkaufspreise bei europäischen Konzernen erzielen und sich als wichtige Marktteilnehmer in den europäischen Zielmärkten etablieren.

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen bezüglich der Begleitung von Startups und B2B Markterschließung – gerne auch außerhalb von Israel!

 

Big Data ermöglicht neue Geschäftsmodelle und mehr Mobilität. Foto: Unsplash

Big Data – Wie verändern Daten die Mobilität?

Big Data ist ein Sammelbegriff für Datenmengen, die groß, komplex, schnelllebig und wenig strukturiert sind. Wir hinterlassen und generieren laufend solche unstrukturierten Daten im Netz. Genau diese Big Data sind die treibende Kraft der digitalen Transformation, sofern man sie zu nutzen und einzusetzen weiß. Insbesondere vernetzte Fahrzeuge erzeugen permanent eine Flut an digitalen Informationen. Weiß man diese Informationen intelligent zu nutzen, entstehen daraus datengetriebene Services und Geschäftsmodelle, die unser Mobilitätsverhalten in den nächsten Jahren unausweichlich prägen und verändern werden.

Datenspuren im Netz

Wir hinterlassen heute schon eine große Menge digitaler Spuren im Netz. Über Smartphones und Navigationsgeräte geben wir Auskunft über unsere Standorte, die Länge unserer Aufenthalte, unser eigenes Bewegungsverhalten, unsere Verabredungen, unserer Kontakte uvm.. Datenbasierte Verkehrsplanung, vernetztes Fahren, Konnektivität von Flotten, gerade in der Logistik ist die Erhebung von Daten nichts Neues. Über Telematik werden bereits seit Jahrzehnten Verkehrs- und Flottendaten gesammelt. Allerdings bislang ohne damit gezielt Business Value zu generieren.

Digitale Transformation lässt Logistikbranche umdenken

Um Big Data zu nutzen, braucht es neue Lösungen. Diese kommen oft auch aus der Branche selber. Zum Beispiel von Schmitz Cargobull. Der bekannte Hersteller für Auflieger hat erkannt, wie wertvoll die von den Transportern generierten Daten sind und digitalisiert nun das Transportwesen. Das Ziel ist, Fleet Management sowie Transport- und Logistikprozesse zu digitalisieren. Digitale Lösungen zum Steuern und Überwachen globaler Lieferketten werden immer bedeutender aber auch stetig komplexer. Fahrzeuge, Fracht und Infrastruktur interagieren enger vernetzt. Umfassendes Datenmanagement und künstliche Intelligenz erhöhen die Auslastung der Ladekapazitäten. Deshalb hat Schmitz Cargobull das Start-up KUBIKx gegründet, dass dem Unternehmen die Zukunft weisen soll. Denn während der Bau von Fahrzeugen immer mehr nach Fernost abwandert, braucht der Industriestandort Deutschland vor allem Innovation.

Datengetriebene Geschäftsmodelle

Auf Geschäftsebene gilt es vor allem, aus den Daten einen Business Value zu generieren. Dazu braucht es Experten, die die Daten analysieren und nutzbar machen. Zudem gilt es Big-Data-Technologien auszubauen und die Ergebnisse der Analysen mehr in den Geschäftsprozessen zu verankern. „Daten sind ein wertvoller Rohstoff in unserer Zeit. Diesen Rohstoff zu nutzen, darin liegt die Herausforderung in den nächsten Jahren“, so Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH über das Zukunftspotenzial von großen Datenmengen.

Mit Big Data zur digitalen Transformation

Sie interessieren sich für digitale Geschäftsmodelle? Nehmen Sie gerne Kontakt zu unseren Experten auf. Diese beraten sie gerne.

Digitale Transformation 2018 – Was bringt den Mittelstand voran?

Digitale Transformation 2018, der Begriff ist in aller Munde. Die Diskussion darüber schwankt zwischen Euphorie und Pessimismus. Heute noch wähnt man, den Wandel bereits vollzogen zu haben. Am nächsten Tag schon wird man davor gewarnt, die Digitalisierung zu verschlafen. Doch was bringt der technologische Fortschritt für Mittelständler im Jahr 2018?

Es hat sich einiges getan

Im vergangenen Jahr hat sich vieles getan. Immer mehr Elektroautos gehen in Serie, kaum jemand lebt mehr ohne Smartphone, Assistenten wie Alexa erobern die Haushalte und Haushaltsroboter saugen unsere Wohnungen. In dieser Hinsicht sind viele in der Digitalisierung angekommen. Etwas anders verhält es sich im deutschen Mittelstand. Obwohl sich auch hier einiges entwickelt, werden die Erwartungen oft nicht erfüllt. Doch wie steht es um den digitalen Umbruch in der deutschen Industrie?

Macher, Tüftler und Pessimisten

Die Schlagzeilen sind gefüllt mit niederschmetternden Nachrichten. Manch einer glaubt, Deutschland hätte den Anschluss in Sachen Digitalisierung längst verloren. Doch es gibt auch positive Stimmen, die mit Wohlwollen auf die Bestrebungen schauen. Tatsächlich tun sich viele Unternehmen schwer, sich in der digitalen Welt auszurichten. Das liegt vor allem daran, dass viel Geld in die Hand genommen werden muss, wenn man die eigenen Geschäftsmodelle überarbeiten und die bestehenden Geschäfte digital ausrichten möchte.

Das Rückgrat der Wirtschaft

Hoffnung wird derzeit auf Start-ups gesetzt, die mit Agilität und Flexibilität für Innovation und Fortschritt sorgen. Darauf wird die Wirtschaft auch 2018 setzen und sicher weiter investieren. Doch diese Spielwiesen der Wirtschaft ersetzen nicht so schnell das Rückgrat unserer Wirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen machen laut Statistischem Bundesamt aktuell 30 Prozent des Umsatzes aus und beschäftigen 69 Prozent der Erwerbstätigen Personen. Untergangsstimmung ist deshalb nicht angebracht.

Innovation trifft Tradition

Vielmehr geht es darum, den positiven Beispielen zu folgen. Denn wo neue Technologien auf Tradition treffen, entstehen oft spannende Ideen und Geschäftsmodelle. Und so werden viele Unternehmen im Jahr 2018 darauf setzen, die Daten der Kunden, auch im B2B Bereich, um die Distribution und die Experience für den Kunden zu verbessern. So setzen viele Anbieter von Technik und Zubehör auf modernes Product Information Management (PIM) um Ordnung in ihre Produktwelt und die Datenmengen zu bekommen. Oder die Daten werden genutzt um passgenaue Services oder sogar disruptive Geschäftsmodelle zu entwickeln, die unser Leben leichter machen.

Mutig nach vorne schauen – Transformation 2018

Viele Unternehmen gehen den richtigen Weg und holen sich Experten an die Seite, die sie im Dschungel der Digitalisierung kompetent beraten können und mit dem nötigen Know-how, entsprechenden Analysen und gezielten Strategien ausstatten. Mit solchen Partnern an der Seite steht der digitalen Transformation 2018 nichts im Wege.

Sie sind auf der Suche nach strategischen Partnern? Magility steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und begleitet Sie auf dem Weg in die digitale Zukunft. Schreiben sie uns gerne!

 

Technologiemonitoring und Benchmarking ist unerlässlich in der digitalen Welt. Foto: CC0

Technologiemonitoring – Immer einen Schritt voraus

Um in Zeiten der Digitalisierung Schritt zu halten ist es für Unternehmen unerlässlich geworden ein umfangreiches Technologiemonitoring zu betreiben. Der digitale Wandel hat die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Technologien enorm beschleunigt. Im globalen Wettbewerb sind innovative Technologien und eine stetige Weiterentwicklung notwendig. Eine detaillierte Markbeobachtung und Benchmarking, um neue Technologien früh zu erkennen, bilden die Grundlage um Wettbewerbsvorteile zu schaffen und diese zu bewahren.

Immer einen Schritt voraus

Der Markt wird zunehmend segmentierter, Grenzen von Industrien verschwimmen, der Markt ist global. Innovationen kommen nicht mehr nur aus den Forschungszentren und Industrien sondern gerade Start-ups reagieren sehr schnell auf Trends und Herausforderungen. Da neue und wegweisende Technologien an den unterschiedlichsten Stellen auftauchen können, steigt die Relevanz von Technologiemonitoring extrem. Es geht dabei vor allem darum, über Weiterentwicklungen, Neuheiten aber auch völlig neuer Technologien informiert zu sein.

Steigende Komplexität und diverse Märkte

Die technologische Komplexität von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen nimmt immer weiter zu. Oft liegt der Fokus mittlerweile auf der Integration der Technologien. „Nicht mehr die technologische Kompetenz selbst ist der kritische Erfolgsfaktor sondern insbesondere die Auswahl der besten Technologien“ fasst Dr. Michael Müller den Kern zusammen. Der Erfolg hängt davon ab, neue, erfolgsversprechende Technologien besonders früh zu identifizieren und sie ins eigene Portfolio zu integrieren.

Beobachtung, Benchmarking und Analyse

Um fundierte Entscheidungen zur Auswahl der Technologie und eine gezielte Strategie gewährleisten zu können muss jedes Unternehmen eine Vielzahl an Informationen sammeln und aufbereiten. Der Markt muss flächendeckend und langfristig beobachtet werden. So können gravierende Neuerungen schnell aufgenommen und neue Trends schon frühzeitig erkannt werden. Ein umfangreiches Benchmarking gehört heute zu jeder Unternehmensstrategie.

Dynamik und Kooperation

Ein Blick über den Tellerrand hat aber auch noch zusätzlichen Nutzen. Wer den Markt und die Konkurrenz im Blick behält kann generell dazulernen. Im rasanten Wandel den wir aktuell erleben begegnen wir immer wieder komplett neuen Herausforderungen. Um diese zu lösen helfen immer wieder Best-Practice-Beispiele oder aber Kooperationen mit Experten.

magility bietet umfassendes Technologiemonitoring durch unsere Experten. Haben Sie Fragen dazu? Wir beraten Sie gerne!

Die Industrie kan von Start-ups profitieren. Bild: Creative Commons

Wie die Industrie von Start-ups lernen kann

Neue digitale Geschäftsmodelle und damit weitere oder andere Möglichkeiten der Wertschöpfung sind für die Industrie in Zukunft unabdingbar. Dafür müssen permanent neue Ideen entwickelt und Möglichkeiten aufgetan werden. Da die klassischen Strukturen von Unternehmen meist nicht zulassen in hoher Geschwindigkeit Innovationen zu generieren setzen Unternehmen auf Start-ups. Doch bei der Zusammenarbeit oder bei Übernahmen kommt es häufig zu Schwierigkeiten.

Digitale Transformation

Die digitale Transformation gilt als die gegenwärtig größte Herausforderung der kommenden Jahre. Um den Wandel nicht zu verschlafen, finanzieren und kooperieren Unternehmen immer öfter mit neu gegründeten Unternehmen und schauen vor allem auf deren Schnelligkeit, Innovationskraft und Flexibilität.

Investition in die Zukunft

Was die Start-ups vermeintlich attraktiv macht ist Agilität, Schnelligkeit, Effizienz und die Nähe zum Kunden. Um dem näher zu kommen investieren viele Konzernen in die Newcomer. Sie bieten Räume, Technik und Mentoren um die Entwicklung der Start-ups zu beschleunigen. Dabei ist noch nicht ganz genau klar, was die Konzerne genau von den jungen Unternehmen wollen. Die Zusammenarbeit findet dabei auf unterschiedliche Weise statt. Manche Unternehmen gründen Accelerators, wie etwa die Startup Autobahn, zur Förderung, Konzerne können Kunden der Start-ups werden oder aber die Etablierten investieren über Corporate Capital Venture Fond in Gründungen. Inwiefern sich die Investitionen dabei mittel- bis langfristig auszahlen ist meist nicht absehbar.

Unterschiedliche Ansätze

Was als Austausch von Herangehensweisen gedacht ist führt in der Realität oft zu Schwierigkeiten. Denn in vielen Bereichen ist die Arbeitsweise sehr gegensätzlich. In Konzernen gibt es viel Bürokratie, lange Verträge, viel Absicherung. Start-ups konzentrieren sich vor allem auf ihr Produkt, dass sie schnellstmöglich groß machen möchten. So gestaltet sich eine Zusammenarbeit oft als schwierig. Dennoch setzen große Unternehmen immer mehr auf die Kleinen und deren Potenzial. Es ist kein Zufall, dass die großen deutschen Konzerne mittlerweile regelmäßig Delegationen ins Silicon Valley schicken und schwärmerisch zurückkommen.

Das Beste aus beiden Welten

Viele Unternehmen, gerade in Krisenzeiten, strukturieren sich nach dem Vorbild von Start-ups um. Dabei geht es oft darum Arbeitsplätze umzugestalten, Hierarchien flacher und Teams agiler zu machen. Die Ideen helfen dabei, bestehende Muster zu überdenken. Doch für Konzerne gelten auch andere Regeln als für Start-ups. Denn zwar sind Start-ups innovativ, schnell und agil. Die Kehrseite ist aber eine hohe Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter, hohe Fluktuation, unausgereifte Produkte und ein hohes Risiko zu scheitern. All das können und wollen sich sich große Konzerne nicht leisten.

Fluch und Segen

Was für die Konzerne so attraktiv ist wird vielen Start-ups zum Verhängnis. Nur ungefähr zehn Prozent der Neugründungen können sich am Markt halten. Viele überleben die Wachstumsphase nicht, da sie nicht in der Lage sind Strukturen zu etablieren.

Dennoch ist es für Konzerne sicher sinnvoll auch weiterhin mit Start-ups zu kooperieren und zu lernen, aber auch Wissen weiterzugeben. Denn viele visionäre Ideen kommen von den jungen Wilden und können mit Hilfe von dem Know-how der Konzerne realisiert werden.

Luft nach oben

Statistisch gesehen ist für die Möglichkeit durch Beteiligungen an Start-ups Innovationen zu fördern noch Luft nach oben. Bislang haben 11 Prozent der befragten Führungskräfte von Industrieunternehmen 2014 angegeben Anteile an Start-ups zu halten um Neuerungen zu generieren.

 

Glossar

Accelerator: Eine Institution, die Start-ups in einem bestimmten Zeitraum durch Coaching zu einer schnellen Entwicklung verhilft.

Inkubator: Einrichtungen, die Unternehmen auf den Weg der Existenzgründung bringen und sie dabei unterstützen.

Hub: Raum um Unternehmen und Start-ups zu vernetzen.