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“Future Digital Business Networks – Innovationen im Zeitalter des IoT”

Wie reagiert ein Unternehmen auf aktuelle Innovationswellen und immer rasanter voranschreitende technologische Trends, um sich auch in Zukunft in einem dynamischen Marktumfeld mit schnellen Innovationszyklen erfolgreich zu positionieren?

Netzwerktreffen lokaler Führungskräfte

Führungskräfte lokaler mittelständischer Unternehmen trafen sich am Donnerstag, 4. April 2019 im futuristischen Ambiente der Carola Daimler Cars Eventlocation um genau dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen. Dort fand die vierte, von magility und der Führungsriege der VP Bank gemeinsam organisierte Netzwerkveranstaltung “Future Digital Business Networks” statt. Diesmal stand das Thema “Innovationen im Zeitalter des Internet of Things” im Fokus. Durch den spannenden Abend führte, der aus TV- und Hörfunk bekannte Moderator, Andreas Groß.

Finanzwesen trifft auf Unternehmensberatung

Antony Lassanianos, CEO der VP Bank (Schweiz) AG, begrüßte die hochkarätigen Gäste aus Industrie und Wirtschaft. Im Anschluss bereicherten Dr. Michael Müller, CEO der magility GmbH, Jan Dietz, Partner der magility GmbH sowie Dr. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank und Dr. Urs Monstein, CEO a.i. und COO der VP Bank Gruppe, mit Ihren Vorträgen zu hochaktuellen Themen den Abend.

Dr. Thomas Gitzel ordnete digitale Innovationen aus volkswirtschaftlicher Sicht ein und veranschaulichte den Zuhörern, unter seinem Vortragstitel “Investing in Chance”, wie durch die richtigen Anlagen von dem globalen Megatrend profitiert werden kann. Den Zuhörern gab er sein Credo “Ohne Innovation droht der Stillstand” mit auf den Weg.

High-Tech Innovationen – Trends 2019

Im Anschluss zeigte Dr. Michael Müller die Technologie Trends 2019 auf und veranschaulichte, wie diese neuen Technologien als Basis für innovative Produkte und Dienstleistungen genutzt werden können. Artificial Intelligence, Big Data, DIY Biohacking, Quantum Computing, 5G und Robotik waren nur einige der Schlagworte, die er in seinem Beitrag erläuterte. IoT Investitionen werden sich laut Dr. Müller bis 2020 global auf circa 250 Milliarden Euro erhöhen. Elektrik und Elektronik sowie Cyber Security stehen dabei technologieübergreifend im Mittelpunkt. Jedes neue Gerät, das einem IoT Ecosystem hinzugefügt wird, schafft eine neue Angriffsfläche für Cyber-Attacken. Auch das Connected Car ist bereits heute ein essenzieller Teil des IoT. Für die Automobilbranche wird Software zum kritischen Erfolgsfaktor. Es gibt keine funktionale Sicherheit und keinen Datenschutz mehr ohne Cyber Security. Trotz riesiger Potentiale, die sich durch High-Tech-Innovationen ergeben, muss das Gesamtsystem mehrschichtig und nachhaltig geschützt werden. End-to-End Cyber-Security Lösungen müssen zum Fundament der neuen Technologien der Zukunft werden. Die Vertraulichkeit der Daten sowie der Schutz vor Cyber-Angriffen sind eine Grundvoraussetzung für die Massenakzeptanz von technologischen Neuerungen und High-Tech-Innovationen, so Müller.

Konnektivität – Die Basis technischer Innovationen im IoT Ecosystem

Die Konnektivität bildet die Grundvoraussetzung für technische Innovationen im IoT Ecosystem. Es wird immer wichtiger Produkte ineinandergreifen zu lassen. Die Produktzyklen sind kurz und auch die Prozesszyklen unterliegen heute einer ständigen Transformation. In Zukunft wird es durch die Möglichkeiten des IoT laut Müller nicht mehr nur einen Regelkreis geben der intern kommuniziert. Es wird viele Regelkreise geben, die miteinander vernetzt sind und die selbstständig untereinander kommunizieren. Es entstehen multiple Netzwerke von Echtzeitanwendungen, die ein Eigenleben entwickeln werden, also sich selbst verändernde Regelkreise in Echtzeit. Der Umgang mit diesen, sich selbst verändernden Netzwerken, wird die große Herausforderung für Unternehmen in der Zukunft, so Müller.

Digitale Geschäftsmodelle im IoT Umfeld

Jan Dietz ging anschließend näher auf die Anwendung der Technologietrends und Innovationen des IoT Umfelds ein. Er veranschaulichte, wie sich diese Trends auf Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle auswirken und wie sich Unternehmen bestenfalls den Herausforderungen in dieser disruptiven Zeit stellen. Digitale Geschäftsmodelle besitzen große Erfolgspotentiale, ganz vorne stehen Plattform-Ansätze wie sie beispielsweise Car-Sharing Anbieter wie car2Go, DriveNow oder Anbieter von multimodalen Mobilitätsdiensten wie moovel anwenden. Wachstumschancen ergeben sich für Unternehmen auch durch die Anwendung von KI, insbesondere von Machine Learning. Weiter stellte Jan Dietz Geschäftsmodelle aus dem Bereich digitalisierte Ökosysteme vor. Hierbei fielen Begriffe wie Blockchain und Digital Twin. Auch den Bereich DIY Biohacking betrachtete er kritisch und erläuterte, welche Geschäftsmodelle sich durch Biochips, Exoskelette und Smart Fabrics ergeben können. Selbstverständlich durften auch Anwendungsbeispiele die sich durch die Vernetzung ergeben nicht fehlen. So wird beispielsweise die Technologie der “Augmented Reality” schon in den verschiedensten Bereichen angewendet und auch durch Smart Homes und “IoT enabled Workplaces” ergeben sich interessante Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Nachdem dargestellt wurde, welche Möglichkeiten sich durch 5G und Quantencomputer in Zukunft ergeben, schloss Jan Dietz seinen Vortrag mit einer Einschätzung des Attraktivitätsgrades der vorgestellten Geschäftsmodelle bezüglich Investmentpotentialen – nicht ohne zu erwähnen, dass ein konsequentes Risiko- und Projektmanagement sowie ein professionelles Cyber Security Management die Basis des Erfolgspotentials bilden.

Future Banking – Innovationen und Digitalisierungstrends

Die Vortragsrunde schloss Dr. Urs Monstein. Er skizzierte das “Future Banking” und erlaubte den Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen der Bank, um aufzuzeigen, wie die VP Bank mit Innovationen und Digitalisierungstrends intern umgeht. Er ging dabei auch auf den Spagat zwischen Anpassungsfähigkeit und Standardisierung ein, den Banken bezüglich ihrer IT Strategie heute bewältigen müssen. Die VP Bank bedient sich aktuell schon verschiedenster State-of-the-art Lösungen und blickt den Veränderungen, die sich durch das IoT und den damit verbundenen Herausforderungen ergeben, positiv entgegen. High-Tech Lösungen und Innovationen sind wichtig und können auch den Banken und deren Kunden viele Prozesse erleichtern und vereinfachen. Im Mittelpunkt steht aber am Ende immer der Mensch. Deshalb ist es trotz neuer digitaler Angebote und Robo Advisors wichtig, den richtigen und zur eigenen Persönlichkeit passenden Vermögensverwalter an der Seite zu haben.

Podiumsdiskussion – Ein Blick hinter die Kulissen

Im Anschluss an die Vorträge folgte eine anregende Podiumsdiskussion mit Moderator Andreas Groß, in der die Inputs der Vorträge mit den Referenten und Veranstaltern vertieft diskutiert, sowie kritisch hinterfragt wurden. Andreas Groß sorgte mit seinen treffenden, teilweise auch mit Humor gespickten und stets herausfordernden Fragen für eine lockere Stimmung in der Podiumsrunde. So gaben die Referenten auch sehr persönlich gehaltene Stellungnahmen zu den diskutierten Themen des Abends ab. Damit regten sie die folgenden spannenden Netzwerkgespräche an, die sich beim anschließendem Flying Dinner zwischen Teilnehmern und Referenten ergaben.

Der kritische Erfolgsfaktor Mensch

Begleitend zur Veranstaltung „Future Digital Business Networks“ wurden Dr. Michael Müller und Jan Dietz von magility auf der Stuttgarter Börse zum Thema des Abends interviewt.

Wir danken unserem Partner VP Bank sowie unseren Gästen aus Wirtschaft und Industrie für ihr Kommen und ihren Input an diesem gelungenen und für alle Seiten inspirierenden Abend in der Carola Daimler Cars Eventlocation. Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung der Netzwerkveranstaltung “Future Digital Business Networks” Im Frühjahr 2020.

Wenn Sie in der Unternehmensleitung tätig sind und Interesse haben, an der Netzwerkveranstaltung „Future Digital Business Networks“ im nächsten Jahr teilzunehmen, kontaktieren Sie uns. Wir merken Sie gerne für die Einladungsrunde zu Future Digital Business Networks vor.

Sie möchten sich schon vorher über neueste Innovationen, Trends, deren Chance und Risiken und Geschäftsmodelle der Zukunft informieren? Dann sprechen Sie uns von magility gerne an!

Kapstadt aus der Luft © HandMadePictures, stock.adobe.com

Invest in Afrika – Digitalisierung treibt Entwicklung voran

Die Hoffnung für langfristiges Wachstum in Afrika ist groß. Immer mehr Länder des afrikanischen Kontinents werden zu stark wachsenden Volkswirtschaften mit rapide steigendem Bedarf an Arbeitsplätzen und innovativen Lösungen für das Leben im urbanen sowie im ländlichen Raum. Hochrechnungen zufolge wird sich die Bevölkerungszahl Afrikas in den nächsten 25 Jahren verdoppeln. Schon im Jahr 2030 wird es voraussichtlich 17 Städte mit über 5 Millionen Einwohnern geben. Ein stetiger Zuwachs an jungen Menschen, insbesondere in den urbanen Zentren, verlangt innovative Lösungen vor Ort. Hierfür stehen Millionen Arbeitskräfte zur Verfügung. Das Wachstum wird derzeit überwiegend von Technologien und Basisdienstleistungen und weniger von Ressourcen getragen. Fast überall herrscht Aufbruchstimmung und die Menschen streben danach sich zu bilden, zu entwickeln und zu wachsen.

Wachstumsmärkte in Afrika

Die Landfläche Afrikas ist größer als die von China, Europa und den Vereinigten Staaten zusammen. Auf 55 Länder verteilt sich eine Gesamtbevölkerung von 1,2 Milliarden Menschen die mehr als tausend verschiedene Sprachen sprechen. Wirft man einen Blick auf das Einkommensniveau, die Verfügbarkeit von Ressourcen, den Stand der Infrastrukturen, den Bildungsstand sowie die wirtschaftliche Entwicklung der verschiedenen Länder Afrikas, wird deutlich, wie stark sich die Länder auf diese Faktoren bezogen unterscheiden.

Diversität zeichnet Afrika aus, eine einheitliche Betrachtung des Kontinents ist nicht möglich. Vielmehr gibt es innerhalb des afrikanischen Kontinents aufstrebende Staaten mit florierendem Wirtschaftswachstum, allen voran Kenia, Äthiopien, Ghana und Angola.

Kenias aussichtsreiche IT-Vision

Es wurden und werden aktuell verschiedene Ansätze verfolgt um die wirtschaftlichen Bedingungen in Kenia zu verbessern. So entwickelte Kenia beispielsweise die Vision 2030, die zum Ziel hat, die gesamte IT Infrastruktur im Land zu verbessern. Der Ausbau von Glasfaser Internet wurde bereits umfangreich vorangetrieben und in vielen Gegenden ist das schnelle Internet bereits verfügbar.

Als Flaggschiffprojekt plant die Regierung in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft die Konza Technology City. Konza City, südlich von Nairobi in Richtung der Küstenstadt Mombasa gelegen, soll in Zukunft das Zentrum der digitalen Zukunft Kenias bilden. In Konza City sollen sich Firmen und Gründer aus den Bereichen Geschäftsprozess-Outsourcing, Softwareentwicklung sowie Rechenzentren, Call Center und Fertigungsstätten für Leichtbau ansiedeln. Außerdem sind ein Wissenschaftspark, ein Kongresszentrum, Einkaufszentren, Hotels, internationale Schulen und eine Gesundheitseinrichtung geplant. Die kenianische Regierung hat sich mit der Vision 2030 zum Ziel gesetzt eine Weltklasse-Stadt zu errichten, die von einem florierenden IT-Sektor angetrieben wird und bis 2030 100.000 Arbeitsplätze schaffen soll.

Mobile Banking M-Pesa kommt aus Kenia

Für die Wirtschaft und die aufkommende Startup Landschaft in Subsahara-Afrika ist die Digitalisierung treibende Kraft und wichtigster Motor. In einigen Bereichen ist der afrikanische Kontinent bereits Vorreiter, wie beispielsweise im Mobile Payment. Der führende Anbieter von mobilen Bankdienstleistungen M-Pesa wurde in Kenia entwickelt und hat heute knapp 30 Millionen aktive Kunden. Mit einem einfachen Mobilfunktelefon können vielfältige Geldtransaktionen von einfachen Banküberweisungen, zu Geldeinlagerung bis zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen über PIN-geschützte SMS Nachrichten getätigt werden. Diese Innovation aus Kenia ist heute auch außerhalb von Ostafrika erfolgreich in zehn weiteren Märkten vertreten.

E-Commerce, Drohnen & Infrastruktur

Aufgrund der Vielfältigkeit der Digitalisierung hat der Ostafrikanische Wirtschaftsraum gute Chancen sich zum Digital-Hub zu entwickeln. In Ruanda werden Medikamente aktuell schon durch Drohnen zugestellt. Außerdem existieren bereits erste große E-Commerce-Plattformen sowie innovative, lokale Lösungen, die dabei helfen vorherrschende Infrastrukturprobleme zu bewältigen. Im Ausbau ihres digitalen Ökosystems verzeichnen einige Länder Subsahara-Afrikas mit die stärksten Wachstumsraten der Welt, und dabei besteht noch Potenzial nach oben. Entsprechend groß sind die Chancen für die deutsche Wirtschaft in diesem aufstrebenden Wachstumsmarkt Innovationen zu betreiben.

Kooperationen – neue Möglichkeiten für die deutsche Wirtschaft

Damit das Geschäft für deutsche Unternehmen in Afrika gelingt, brauchen sie zuverlässige Partner vor Ort. Wir von magility freuen uns über unseren neuen Kooperationspartner KC&E (Kenia Consulting and Enterprises). Gemeinsam begleiten wir deutsche Unternehmen beim Markteintritt im ostafrikanischen Wirtschaftsraum sowie afrikanische Unternehmen für den Markteintritt in Europa. Durch die Kooperation gewinnen wir ein ausgereiftes Netzwerk zu den wichtigen Märkten in Kenia, Tansania, Äthiopien, Uganda und Ruanda.

Afrika besitzt ein unglaubliches großes Potenzial, die sich stets entwickelnde High-Tech Startup-Szene über den gesamten afrikanischen Kontinent bezeugt dies. Wir ergänzen mit der Kooperation auch unser Netzwerk zu internationalen innovativen Start-Ups. Wir unterstützen Unternehmen bei der Entwicklung digitaler innovativer Geschäftsmodelle und vernetzen sie mit den zu ihnen passenden Innovationstreibern aus Afrika, Israel und weiteren technologisch aufstrebenden Regionen.

Technologische Innovationen sind essentiell um für die anstehenden Herausforderungen gerüstet zu sein und erfolgsversprechende Geschäftsmodelle für die Zukunft zu entwickeln. Wir von magility sind vorne mit dabei und arbeiten gerne gemeinsam mit Ihnen an Ihrer Wachstumsstrategie für den afrikanischen Kontinent. Wir freuen uns auf Sie!

Smart Farming – Die digitale grüne Revolution

Die digitale Vernetzung in der Landwirtschaft blüht auf. Wie in der Industrie wird inzwischen von der Landwirtschaft 4.0, dem Bauernhof 4.0 oder e-Farming gesprochen. Andere sagen einfach: Smart Farming. Smart Farming beschreibt im Wesentlichen den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Landwirtschaft. Entwicklungen, wie das Internet der Dinge (IoT), Sensortechnologien, GPS-Systeme, Robotik und vor allem Big Data sowie Künstliche Intelligenz, spielen in der technologisch optimierten Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Sowohl auf der technologischen als auch auf der organisatorischen Ebene sind in den letzten Jahren deutliche Fortschritte zu verzeichnen.

Was sind die Treiber der Entwicklung?

Einen großen Anteil an den aktuellen Entwicklungen kann man dem Internet der Dinge, auch Internet of Things (IoT) genannt, zuschreiben. Das Farming-IoT beschreibt ein Netzwerk, in dem landwirtschaftliche Fahrzeuge, deren Anbaugeräte und eine Farming IT-Plattform miteinander vernetzt sind. Gleichzeitig verbreitet sich der Trend des Precision-Farming: Anbauflächen werden detailliert topografisch vermessene und deren organisches Bodenmaterial analysiert. Werte etwa für Feuchtigkeit, Stickstoff- und Magnesiumgehalt sowie der ph-Wert werden dabei stetig erhoben und bewertet. So können Bewässerung, Düngemittel und evtl. Pestizide zielgenau und ressourcenschonend eingesetzt werden. Mit fortschreitender Entwicklung werden auch unbemannte Maschinen wichtige Bestandteile des Smart Farming sein. 

Drohnen und Sensoren unterstützen Smart Farming

Stationäre Sensoren liefern kontinuierlich Informationen über den Zustand der Böden. Mit fliegenden Drohnen und an Traktoren angebrachten Sensoren und Messinstrumenten wird der Pflanzenwuchs auf den Feldern kontrolliert und bewertet. Krankheiten an Erntepflanzen können so frühzeitig erkannt und einer weiteren Ausbreitung zuvorgekommen werden. Der Grad der Automatisierung steigt dabei kontinuierlich an. Automatisierte Fahrsysteme entlasten den Bauern, erhöhen die Effizienz und senken gleichzeitig den Verbrauch von Dünge- und Spritzmitteln. Der Einsatz von Ernte-Robotern, die mit einer zentralen Agrarsoftware Plattform vernetzt sind, nimmt ebenfalls zu.

Smart Farming und Big Data

Die sensorische Überwachung und Steuerung einer landwirtschaftlichen Produktion erzeugt eine immense Datenmenge. In cloudbasierten Anwendungen werden die gesammelten Daten zusammengeführt und ausgewertet. Dem Bauer ist es mit einem Smartphone oder Tablet möglich, den gesamten aktuellen Status seines Betriebes inklusive dem seiner Felder 24/7 abzurufen. Entscheidungsprozesse können deshalb folglich auch schwerpunktmäßig datenbasiert erfolgen. Dabei werden nicht nur die durch die eigenen Maschinen und Sensoren gesammelten Daten verwendet. Auch externe Datenquellen, wie Wetter- und Marktdaten oder Benchmarks von benachbarten Farmen, können genutzt werden. Aufgrund umweltbedingter Volatilitäten ist die erfolgreiche Produktion von Agrarprodukten abhängig von situativen Entscheidungen. Um die Wahrscheinlichkeit für korrekte, produktivitätsfördernde Entscheidungen zu erhöhen, analysieren Algorithmen oder künstliche Intelligenzen (KI) die große zur Verfügung stehende Datenmenge. Der Bauer erhält dadurch datenbasierte Entscheidungsempfehlungen.

Smarter Datenaustausch über Plattformen

Die großen Anbieter für Agrartechnologie bieten bereits seit einigen Jahren meist proprietäre Plattformen zur Zusammenführung und Auswertung der erhobenen Daten an, z.B. AGCO mit AgCommand, John Deere mit FarmSight, FieldScripts von Monsanto oder 365FarmNet von Claas. Aber auch immer mehr Start-Ups tummeln sich mit ihrer kreativen Innovationskraft auf dem Markt, wie etwa Conservis oder Agrivi. Werden die Datenbestände Dritten zur Verfügung gestellt, wird auch die Transparenz gegenüber den Kunden erhöht. Nahrungsmittel können so über alle Stufen des Produktionsprozesses zurückverfolgt werden. In Zeiten in denen stetig mehr Konsumenten bewusster hinschauen und wissen wollen woher ihr Essen stammt, was sich auf ihrem Teller befindet oder ob sie beispielsweise wirklich ein biologisch angebautes Produkt vor sich haben, trägt Smart Farming zu einem zeitgenössischen Transparenzanspruch bei.

Agrar-Megatrends Robotik und Connectivity

Wie weit die Vernetzung in der Landwirtschaft bereits fortgeschritten ist beweist AGCO-Fendt mit seiner auf Schwarmtechnologie basierten Innovation MARS (Mobile Agricultural Robot Swarms). Dabei erledigen etwa 40kg leichte autonome Roboter die Maisaussaat. Werden diese Maschinen einmal auf dem Feld ausgesetzt, erledigen sie ihre Aufgabe selbstständig und kehren nach getaner Arbeit an einen zuvor bestimmten Ort zurück, wo sie wieder eingesammelt werden. GPS gestützte selbstfahrende Maschinen und autonome Roboter bleiben ein Zugpferd der technologischen Entwicklung im Agrarsektor. Auch wenn man den Blick vom freien Feld abwendet und auf das Indoor-Farming richtet, behält der Connectivity-Trend seine Relevanz. So wird beispielsweise im sogenannten Vertikal Plant Factoring oder auch Vertical Indoor Farming oft vollautomatisch auf mehreren Stockwerken Gemüse angebaut. Roboter übernehmen den gesamten Prozess. Von der Aussaat, der Anzucht und Überwachung bis hin zur Ernte erledigen sie alle anfallenden Aufgaben. Jede einzelne Pflanze wird dabei genau überwacht. Unternehmen wie die Lehner GmbH haben maßgeschneiderte Bio-Sensoren dafür entwickelt. Start-Ups wie zum Beispiel Infarm bieten Lösungen für den privaten Gebrauch, Supermärkte oder Restaurants an, die eine ganzjährige autonome Produktion von Grünzeug ermöglichen. Da die Weltbevölkerung weiter wächst und die Anbauflächen begrenzt sind, könnte darin die Lösung für ein von Vielen befürchtetes zukünftiges globales Versorgungsproblem liegen. Smart Farming kann also vielfältig zur Lösung herannahender Herausforderungen beitragen.

Cyber Security im Smart Farming

Durch die oben skizzierten aktuellen Entwicklungen in der digitalisierten Landwirtschaft, ergeben sich ganz neue Ansprüche an den Umgang mit landwirtschaftlichen Daten. Carl-Albrecht Bartmer der Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) stellt fest, dass Daten in der Landwirtschaft zu einem Produktionsfaktor geworden sind, der so wichtig werden könnte wie Arbeit, Boden und Kapital. In der Branche werden derzeit Forderungen laut, den Datenschutz und die Datensicherheit auszubauen. Die Landwirte wollen sicher gehen, dass sie es sind, die von den selbst gesammelten Daten profitieren. Die erhobenen Betriebs-, Maschinen- und Geschäftsdaten seien in erster Linie auch Geschäftsgeheimnisse. Trotz dem Wunsch die Landwirtschaft näher mit dem Verbraucher zusammen zu bringen, ist ein Agrarunternehmen noch lange kein gläserner Betrieb.

In der Landwirtschaft bieten sich also aktuell so viele spannende Innovationsmöglichkeiten wie noch nie. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Handlungsmöglichkeiten.

Dr. Michael Müller, CEO der magility GmbH, bietet Zertifikatslehrgang zu Cyber Sicherheit im IoT an

Cyber Security im IoT – magility und SPIEGEL Akademie bieten Zertifikatslehrgang an

Sicher in die digitale Zukunft – Dr. Michael Müller, CEO von magility, bietet ab sofort in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfram Behm von der SRH Fernhochschule den Zertifikatslehrgang für “Cyber Security im Internet of Things” an der SPIEGEL Akademie an.

Das Internet of Things (IoT) hat unsere Gesellschaft in ein neues technologisches Zeitalter katapultiert. Wir arbeiten vernetzt, interagieren in Echtzeit über verschiedenste digitale Devices und versenden und empfangen täglich unzählige Daten, sowohl privat als auch beruflich. Mit zunehmender Vernetzung sowie der steigenden Implementierung von sich technologisch rasant entwickelnden Geräten entsteht eine immense Datenflut. Diese bringt auf der einen Seite nicht zu verkennende Vorteile mit sich, setzt uns aber auch neuen Risiken und datenschutzrechtlich kritischen Themen aus.

Vernetzung schreitet voran – IoT führend

Moderne Datenanalyse, künstliche Intelligenz, der neue Mobilfunkstandard 5G, das IoT, Quantencomputer sowie vernetzte Implantate revolutionieren die Art und Weise unseres Zusammenlebens und unseres Denkens. Wir entwickeln uns vom Individuum mit klarer physischer Grenze, die uns unser Körpers bisher vorgab, stetig mehr zum vernetzten Menschen. Ansatzweise werden wir schon eins mit den Technologien, die wir tagtäglich bedienen.

Sobald Geräte miteinander sowie mit dem Internet vernetzt sind, entsteht die Möglichkeit diese mit schädlicher Software zur Datenausspähung oder Lahmlegung zu infiltrieren. Der Umgang mit Antiviren-Programmen, die Achtsamkeit vor Trojanern und weiteren Cyber-Gefahren, gewinnt im Internet of Things eine völlig neue Dimension. Das Auto, das Haus, die Stadt – alles wird miteinander vernetzt. Alles wird Teil des IoT. Die Szenarien, die sich durch böswillige Manipulation hierbei ergeben können, kann sich jeder selbst ausmalen.

Global vernetztes IoT System anfällig für Cyber-Angriffe

Wenn der Datenaustausch nicht aktiv gesteuert und in Echtzeit kontrolliert sowie mit entsprechender Sicherheitssoftware ausgestattet wird, öffnen sich für Kriminelle, für Hacker, im schlimmsten Fall für Terroristen oder “interessierte” Staaten zahlreiche neue Angriffsmöglichkeiten. Eine bisher nicht vorstellbare Dimension der modernen Kriegsführung im global vernetzten IoT-Ökosystem wäre die Folge. Eingesteuert über Cyber-Angriffe auf vernetzte Geräte und Technologien.

Cyber Security wird für Unternehmen folglich zur erfolgskritischen Gesamtsystemfunktion. Unternehmen und ihre Zulieferer müssen umdenken und neue Partnerschaften sowie zielorienterte Arbeitsweisen zwischen allen Beteiligten im Produktentstehungsprozess etablieren, um ihre genutzten Geräte und Technologien abzusichern. Dazu gehört die Integration von Cyber Security Maßnahmen insbesondere für alle vernetzten Geräte. Nur funktionale Sicherheit ist nicht mehr ausreichend. Die Angriffssicherheit, die Abwehr von ungewollter und schädlicher Penetration von außen ist heute schon entscheidendes Merkmal für alle vernetzten Technologien mit stetig zunehmender Bedeutsamkeit.

IoT Risiken erkennen und minimieren – mit dem Zertifikatslehrgang der Spiegel Akademie

Der Zertifikatslehrgang “Cyber Security im Internet of Things” richtet sich an Fachkräfte aus dem Bereich Zukunftstechnologien, IoT, Fahrzeugtechnologien, Software oder Betriebswirtschaft.

Lehrgang IoT Cyber Sicherheit_SRH_SPIEGEL Akademie_magility

In Zusammenarbeit mit der renommierten SRH Fernhochschule erwartet die Teilnehmer an der SPIEGEL Akademie ein vielfältiges Programm von der Entwicklung des IoT und der Kryptographie über die Anwendungsfelder des IoT. Die einzelnen Elemente wie z.B. Sensoren oder eingebettete Systeme werden detailliert erläutert um anschließend Bedrohungs- und Risikoszenarien erkennen und einschätzen zu können. Der Lehrgang vermittelt zudem fundiertes Wissen zu heute schon eingesetzten sowie zukünftig wichtig werdenden Sicherheitsmaßnahmen und Schutzmechanismen für Technologien im IoT.

Teilnehmende sind nach dem Zertifikatslehrgang befähigt, Risiken und Bedrohungen im IoT sicher zu erkennen, zu analysieren sowie die komplexen Zusammenhänge von Cyber-Sicherheit und vernetzten Technologien zu erfassen. Sie können sich an zielführenden und professionellen Diskussionen über die ganzheitliche Entwicklung von vernetzten Systemen beteiligen und verstehen, warum Cyber Security und Privacy im Zusammenspiel mit der funktionalen Sicherheit im Gesamtsystem End-to-End der kritische Erfolgsfaktor aller technischen Neuheiten ist. Sie werden zum Spezialisten für Cyber Security und sind bestens gewappnet für die Zukunftsthemen die im Bereich Cyber Security die gesamte Industrie beschäftigen werden.

Dr. Michael W. Müller erklärt in diesem Video die Inhalte des Lehrgangs. Schauen Sie rein, wir freuen uns auf Sie!

 

Cyber Security als Wettbewerbsvorteil in einer vernetzten Welt. Bild: Unsplash

Cyber Security als Wettbewerbsvorteil in der digitalen Welt

In diesen Tagen wurde Google 20 Jahre alt. Das Ereignis zeigt an, dass der Startschuss ins digitale Zeitalter bereits zwei Jahrzehnte zurückliegt. Blickt man hinter die Kulissen von großen und mittelständischen Unternehmen in der Mobilitätsindustrie und Logistik, stößt man aber immer noch auf Zurückhaltung. Während Internetkonzerne unsere Gesellschaft und Wirtschaft in den letzten Jahren massiv umgestaltet haben, zögern Unternehmen, deren Tradition viel weiter zurückgeht als die von Google mit der Transformation. Ein Grund dafür ist die Sicherheit. Cyber Security ist ein heißes Thema und Patentlösungen kann heute noch niemand bieten.

Standards in der Vernetzung

15 Prozent der Befragten im Bereich Automobil wurden laut einer Umfrage von Microsoft im Jahr 2017 Opfer einer Cyberattacke. Angeführt wird die Liste vom Bereich Energie, wo 26 Prozent der Befragten im Jahr 2017 Opfer eines Angriffs waren. Man kann davon ausgehen, dass die Dunkelziffer noch höher ist, denn nach wie vor versuchen Unternehmen damit hinterm Berg zu halten, vor allem um den eigenen Ruf nicht zu ruinieren. Um in Zukunft besser gerüstet zu sein, fordern viele in der Branche Standards für Sicherheit von denen alle profitieren.

Sicherheit als Kostenfaktor

Kein Konzern kann sich sicher fühlen und keine Technologie ist unangreifbar. Innovation lässt sich in einer datengetriebenen Gesellschaft nur durch intelligente Vernetzung erreichen. Aktuell wird die Sicherheit als große Last betrachtet und hindert Unternehmen stark an ihrer digitalen Transformation. Doch die Entwicklung aus Furcht vor Attacken und Cyber Angriffe zu vermeiden kann nicht die Lösung sein.

Cyber Sicherheit als Wettbewerbsvorteil

Was also gefragt ist, ist ein Umdenken. Sicherheit sollte nicht weiter als kostspieliges Übel betrachtet werden, sondern als zentraler Teil des Konzepts. „Die Cyber Security stellt uns vor große Herausforderungen. Deshalb muss man im Zuge der Digitalen Transformation von Anfang an Experten mit ins Boot holen und Cyber Security als zentraler Punkt der Business-Strategie sehen“, so unser Experte Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der Magility GmbH. Die Sicherheit muss zukünftig als Wettbewerbsvorteil gewertet werden.

Embedded Security als Vorteil im Wettbewerb

Wo auch immer Geräte vernetzt sind und Mobilitätsdaten erzeugt werden, entstehen Sicherheitslücken. Innovation braucht aber Daten, Informationen und intelligente Vernetzung. Digitale Geschäftsmodelle müssen deshalb mit einem umfassenden Sicherheitskonzept gedacht werden. Absolute Sicherheit ist eine Illusion. Schutz hingegen gibt es. Oft wird daran aber gespart. Ziel ist es, Vernetzung immer mit Embedded Security zu denken.

Unternehmen unterzeichnen Cybersecurity-Erklärung

Im Frühjahr verpflichteten sich 34 Tech-Konzerne, darunter Microsoft, SAP und Oracle, dazu, zusammen wirksame Mechanismen gegen Cyberangriffe zu entwickeln. Damit wollen sie weltweit Kunden vor Angriffen von Kriminellen und staatlichen Akteueren schützen. Die Kollaboration untereinander sowie mit Industrie und Zivilgesellschaft soll ausgebaut werden. Die meisten Unterzeichner der Erklärung stammen aus den USA.

Kein Konzept ohne Cyber Sicherheit

Das Resümee ist kurz. In der vernetzten Welt, in der permanent Daten erhoben und gespeichert werden und Geräte, Fahrzeuge und Gegenstände miteinander vernetzt sind, muss die Sicherheit umfänglich mitgedacht werden. Kein Konzept ohne Cyber Security Experten, die das Business-Modell auf Sicherheitsstandards überprüft und Lücken frühzeitig schließen. Außerdem sollte jedes Unternehmen seine Schwachstellen kennen. Denn vollkommene Sicherheit können wir nicht erreichen. Wer aber seine Schwachstellen kennt, kann sich im Falle einer Attacke schnell und souverän zur Wehr setzen. Die Automobilindustrie muss die eigenen Hürden mithilfe von Experten aus dem Weg räumen, um in der Digitalisierung Schritt zu halten. Sicherheit ist dann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Magility berät Sie gerne zum Thema Cyber Security, und wie sie ihr Unternehmen für Herausforderungen rüsten. Kontaktieren Sie uns gerne.

Daimler stellt Entwicklern Connected Vehicle API zur Verfügung. Bild: Screenshot Mercedes

Daimler veröffentlicht Connected-Vehicle-API für digitale Services und Apps

Geschäfte rund um das Connected Car basieren auf unzähligen Daten, die permanent erhoben werden. Daraus entstehen nützliche Apps, die den Komfort und die Sicherheit des Fahrers erhöhen. Doch wer entwickelt eigentlich diese Apps für vernetzte Fahrzeuge? Um Innovationen anzutreiben, braucht es eine große Zahl von Entwicklern, UX-Experten und Designern, die Anwendungen und Services bauen. Kürzlich hat Daimler die neue Connected-Vehicle Application Programming Interface, kurz API,  zum Abruf von Fahrzeugdaten vorgestellt. Was es mit dieser Programmierschnittstelle auf sich hat und warum sie für das vernetzte Fahren so wichtig ist, erklären wir in unserem Artikel.

Daimler veröffentlicht API

Eine API (Application Programming Interface) ist frei ins Deutsche übersetzt eine Programmierschnittstelle. Durch diese Schnittstelle wird ein Tool für andere externe Programme bereitgestellt, durch welches sich die Programme an das bestehende Softwaresystem anbinden können. Durch APIs können also Daten und Inhalte ausgetauscht und weiterverarbeitet werden und ermöglichen Dritten den Zugang zu zuvor verschlossenen Benutzerkreisen oder Datenpools. Mit der Daimler-API, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet, erhalten Entwickler Zugriff auf wichtige Telematikdaten, Statusinformationen und Fahrzeugfunktionen von virtuellen Mercedes-Benz Fahrzeugen. Software Developer werden dazu eingeladen, mit individuellen Statusdaten, vom Kilometerstand bis zum Status der Türen, zu experimentieren und erhalten dadurch eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten. Wenn Daimler die Connected-Vehicle-API veröffentlicht, können auch Drittanbieter Apps entwickeln, die mit dem Daimler Betriebssystem kompatibel sind.

Entwickler arbeiten mit authentischer Simulation

Anwendungsentwickler haben dank der Schnittstelle die Möglichkeit, auch ohne ein echtes Fahrzeug ein Gefühl für die vernetzten Fahrzeuge zu bekommen. Durch die Simulation eines Fahrzeugzustands ist es möglich, die User Experience jeder einzelnen Anwendung zu testen, was sowohl für den Entwickler als auch für den Automobilhersteller einen entscheidenden Vorteil darstellt. Im Wesentlichen macht der Simulator den Prozess der Entwicklung einer App für ein vernetztes Fahrzeug deutlich effizienter sowie zugänglicher und sorgt dadurch auch für eine wesentlich geringere Fehlerquote. Des Weiteren ermöglicht die Connected-Vehicle API es Drittanbietern, Apps zu entwickeln, die mit dem Daimler-Betriebssystem kompatibel sind.

High Mobility Plattform

Derzeit kann die API mit einem Simulator von High Mobility, einer Entwickler-Plattform für vernetzte Fahrzeuge, getestet werden. Daimler und andere OEM wie Porsche haben sich High Mobility schon angeschlossen. Gemeinsam mit den OEM arbeitet die Plattform an der Vision, eine standardisierte und leistungsstarke Automobil-API für Developer zur Verfügung zu stellen.

Zum Hintergrund

Doch warum veröffentlicht Daimler eine API und gewährt uneingeschränkt Zugriff auf interessante Fahrzeugdaten? Letztlich geht der Konzern davon aus, bessere Dienstleistungen und Fahrerlebnisse zu kreieren. Doch um den Kunden ein attraktives digitales Produkt zur Verfügung stellen zu können, ist sehr viel Entwicklungsarbeit nötig. Digitale Trends entwickeln sich in einer rasanten Geschwindigkeit weiter. Selbst wenn ein Unternehmen über einen großen Bereich mit Developern und Experten verfügt, können nicht immer alle aktuellen Trends und Entwicklungen abgedeckt werden.

Attraktivität durch viele Services

Für ein Unternehmen wie Daimler macht es also durchaus Sinn, eine API zur Verfügung zu stellen und so Agenturen und Drittanbieter zu animieren, Apps und Services zu programmieren. Dadurch machen sie das eigene System umfänglicher und attraktiver. Das System von Daimler wird besonders ansprechend, wenn dem Kunden eine hohe Anzahl an Wahlmöglichkeiten spezifischer Apps zur Verfügung gestellt wird. Deshalb legt das Unternehmen über die API Daten offen, auch wenn es sich zunächst um eine Entwicklerdokumentation handelt. Am Ende steht, je nach Geschäftsmodell, meist eine Win-Win-Situation.

Sicherheitsrisiko API

APIs zur Verfügung zu stellen hat einen offensichtlichen Nutzen und fast alle Unternehmen, die sich erfolgreich in der digitalen Welt bewegen, haben die Schnittstellen veröffentlicht. Gleichzeitig bieten sie aber auch große Angriffsflächen für Cyber Angriffe. Unsichere APIs sind laut der Cloud Security Alliance eine der größten Gefahren des Cloud Computing.

 

Bei Fragen zu digitalen Geschäftsmodellen und Cyber Security Themen wenden sie sich gerne an unsere Experten von magility.

Visionärer Blick in die Zukunft der Mobilität

DEKRA veröffentlichte ein Statement zur strategischen Partnerschaft mit magility. Im Geschäftsbericht 2017/18 der DEKRA, nimmt magility eine maßgebliche Rolle als neuer strategischer Partner für Fragen rund um die Digitalisierung ein. DEKRA erwähnt die Kooperation mit magility im Kontext der Mobilität der Zukunft.

Digitalisierung und Mobilität sind die Schlagwörter der heutigen Zeit. Welche Weiterentwicklungen hinsichtlich Komfort und Benutzerfreundlichkeit ermöglicht die Digitalisierung heutigen Mobilitätsnutzern? Wo liegen die Herausforderungen bei der Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen und vernetzten Produkten? magility bietet hierfür Lösungen an.

magility ist seit Mai 2017 strategischer Partner der DEKRA bei Fragen rund um das Thema Digitalisierung. magility arbeitet an der Weiterentwicklung von digitalen Geschäftsmodellen für Kunden aus der Mobilitätsbranche. Neue Technologien sowie innovative Organisationsstrukturen, -prozesse und Geschäftsmodelle sind die Schwerpunktthemen von magility.

DEKRA steht seit nunmehr 90 Jahren für Sicherheit, Neutralität und Zuverlässigkeit. Durch die ständige Weiterentwicklung der Digitalisierung ist die Sicherheit von Produkten, Organisationen und der Mobilität so komplex wie nie zuvor. Deshalb arbeitet DEKRA auch an der Gewährleistung der digitalen Sicherheit.  Dafür wurden unter anderem Kompetenzen im Bereich Cyber Security und für die Prüfung smarter Produkte aufgebaut. Der Konzern arbeitet bei der Produktprüfung in einem internationalen Laborverbund der alle Stufen des Produktlebenszyklus abdeckt, nicht nur in Fahrzeugen sondern auch in Industrieprodukten, Konsumgütern sowie der Medizinindustrie.

Sicherheit neu gedacht – das Ganze betrachten

Sicherheit muss heute ganzheitlich ‘end-to-end’ betrachtet werden, denn Sicherheit betrifft heute nicht mehr nur die Funktionalität. Im Zuge der Vernetzung mit dem Internet sind Produkte heute angreifbar wie noch nie. Ebenso wie Computer können auch vernetzte Fahrzeuge und Produkte als Elemente des Internet of Things Ziele von Hackerangriffen werden. Diese Gefahr gilt es, schon während des Produktentstehungsprozesses mit einzubeziehen. Funktionale Sicherheit, Cyber Security und Privacy sind elementare Voraussetzungen, um digitale Potenziale bei der Weiterentwicklung von Produkten ausschöpfen zu können.   

Um Sicherheit ganzheitlich zu gewährleisten, müssen Unternehmen verschiedenste mögliche Angriffsvektoren präventiv absichern. Diese reichen von der internen IT-Infrastruktur über Maschinen und Anlagen, verbundene Organisationen und Lieferanten, bis hin zu Kunden, dem eigenen Personal, Produkten und Services.   

Sicherheit greifbar machen

Um die multiplen Risiken managen zu können, müssen entsprechende Schutzkriterien definiert und umgesetzt werden. Dazu bedarf es eines holistischen Ansatzes. Diesen liefert magility mit dem eigens entwickelten Cyber Security Management System (CSMS). Die Anwendung des CSMS ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung für funktional sichere Produkte als auch organisations- und produktorientierten Schutz. Die Risiken für eine Destabilisierung von Unternehmen durch Angriffe auf vernetzte Produkte können durch die Einführung des magility CSMS deutlich verringert werden.

Vertrauen auf Sicherheit – wichtiger denn je

Welche strategischen Schritte müssen Organisationen heute unternehmen, dass alle Beteiligten ganzheitliche Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit, zu Hause auch in Zukunft leben können? Welche Parameter müssen wir definieren und anwenden um ganzheitliche Sicherheit in Organisationen, Geschäftsmodellen, Technologien und Produkten verfügbar zu machen?

Dies sind nur einige der treibenden Fragen mit denen sich magility auseinandersetzt. Wir entwickeln Lösungen zur Implementierung von ganzheitlicher Sicherheit in digitalen Geschäftsmodellen und Technologien, weltweit – vernetzt – zuverlässig. magility geht den Weg gemeinsam mit dem starken Partner DEKRA. Die Experten von magility sind spezialisiert auf Digitalisierung und Cyber Security und bringen projektbezogene Expertise zu organisationaler und prozessualer Weiterentwicklung in die DEKRA Welt mit ein.

 

Automotive Revolution - Große Veränderungen in den kommenden Jahren. Bild: CC0

Automotive Revolution – Was erwartet uns bis 2030?

Die Internetrevolution der 2000er lieferte die Vorlage für enorme Entwicklungen in vielen Bereichen. Nennen wir es “Automotive Revolution”, was derzeit in der Automobilindustrie passiert. Disruptive, technologiegetriebene Trends bringen teilweise ungeahnte Veränderungen mit sich. Künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme und Vernetzung sind der Schlüssel zum neuen Mobilitätszeitalter. Doch was erwartet uns im kommenden Jahrzehnt? Hier ein Ausblick von magility zur Automotive Revolution.

Neue Technologien, Nachhaltigkeit und mehr Mobilität

Volkswirtschaften entwickeln sich aktuell rasant. Das hängt mit neuen Technologien, einem gestiegenen Nachhaltigkeitsbewusstsein, neuen Märkten in Schwellenländern und veränderten Präferenzen von Verbrauchern zusammen. Die Digitalisierung ist in unserer Zeit somit kein Selbstzweck, sondern der Schlüssel zu Effizienz, Nachhaltigkeit und Entwicklung. Viele Veränderungen haben wir bereits in unseren Alltag integriert und die meisten davon sind nicht mehr wegzudenken. Die Automotive Revolution beschreibt die Summe an Innovationen und technologischen Neuheiten, die die Branche auf den Kopf stellen werden.

Mobilitätsrevolution – Das Auto wird neu erfunden

„Elon Musk hat gezeigt, dass man Mobilität in Zukunft anders denken muss. Davon lässt sich auch die deutsche Autoindustrie inspirieren und hat in den letzten Jahren unzählige Projekte angestoßen“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, die aktuelle Lage. „Wenn wir es schaffen, die solide Qualität mit neuesten Technologien zu verbinden, können wir in Zukunft neue Produkte und Geschäftsmodelle schaffen, die unseren Alltag maßgeblich verändern“.

Veränderungen auf verschiedenen Ebenen

Die Veränderungen finden auf unterschiedlichen Ebenen statt. In Zukunft werden sich Märkte und Einnahmequellen verlagern. Mobilität, Connectivity-Services und Feature-Upgrades schaffen neue Geschäftsmodelle. Außerdem wird sich das Mobilitätsverhalten verändern. Bis 2030 wird voraussichtlich eines von zehn Autos über Carsharing geteilt werden. Außerdem könnten, sofern Lösungen für die regulatorischen Probleme gefunden werden, bis 2030 bereits eine erhebliche Anzahl autonomer Fahrzeuge auf den Straßen zu sehen sein.

Automotive Revolution – Wie muss die Automobilindustrie reagieren?

Mit erheblicher Flexibilität. Die Weichen für die Zukunft sind längst gestellt. Elektromobilität, Vernetzung, schnellere Internetverbindung und Smart Services sind Mosaiksteine, die zusammen die Automotive Revolution ausmachen. Natürlich erfordert die Etablierung viel Agilität und Flexibilität, denn technologischer Fortschritt bedeutet auch das Ende mancher altbewährter Geschäftsmodelle.

Wie sieht die Branche 2030 aus?

Niemand weiß, ob die Prognosen eintreten werden. Sicher ist, dass viele Geschäftsmodelle, die wir heute noch für unverzichtbar halten, 2030 so nicht mehr existieren werden. Zunehmende Konzentration in Ballungsräumen, steigende Bevölkerungszahlen und ein immer größeres Bedürfnis nach Mobilität, führen zwangsläufig zu massiven Veränderungen. Disruptive Geschäftsmodelle, geteilte Fahrzeuge und eine effizientere Verkehrsgestaltung sind im kommenden Jahrzehnt unumgänglich.

 

Magility begleitet sie gerne bei der Weiterentwicklung ihrer digitalen Geschäftsmodelle. Wir verbinden agile Unternehmensentwicklung mit technologischen Innovationen, organisationsübergreifendem Kompetenzmanagement und internationaler Markterschließung.

Die 5GAA entwickelt und erprobt das Connected Car interdisziplinär.

5GAA treibt 5G-Technologie voran – Warum Zusammenschlüsse so wichtig sind

In der Vielfalt der Technologie ist nicht immer klar, wo wir aktuell stehen und was bislang noch Vision ist, denn meistens sind die Übergänge fließend. Das Thema Connected Car wird seit vielen Jahrzehnten erforscht und vorangetrieben. Verschiedene Unternehmen arbeiten konstant an einzelnen Technologien, Tools und Gadgets. Damit aber das Projekt im Ganzen angetrieben werden kann, bedarf es größerer Allianzen in der Branche. Ein gutes Beispiel dafür ist die 5G Automotive Association (5GAA). Telekommunikations- und Automobilkonzerne haben sich zusammengeschlossen, um Meilensteine in diesem Bereich zu setzen. Erklärtes Ziel ist es, vernetztes Fahren und smarte Verkehrslösungen voranzutreiben. Seit fast zwei Jahren wird dieses Ziel nun aktiv verfolgt und erste Ergebnisse sind bereits sichtbar.

Vernetztes Fahren mit Hilfe von 5G

Das Ziel einiger Automobil- und IT-Unternehmen, wie Audi, BMW, Daimler, Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm ist es, Kommunikationslösungen, die das vernetzte Fahren voranbringen, zu entwickeln, zu testen und zu fördern. Dazu gehören Anstrengungen zur Lösung wichtiger technischer und regulatorischer Probleme sowie die Integration von Fahrzeugplattformen mit fortschrittlichen Mobilfunk-, Netzwerk- und Computerlösungen.

C-V2X-Technologie ist ab 2020 serienmäßig erhältlich

Neben der nächsten Generation der Mobilfunktechnologie 5G, ist die C-V2X Technologie ein wichtiger Schritt hin zum Connected Car. Bislang werden äußerst erfolgreich zelluläre Kommunikationstechnologien (V2N – Vehicle-to-Network), auch bezeichnet als das Internet of Vehicles, in Fahrzeuge integriert. Im nächsten Schritt soll die C-V2X-Technologie nicht mehr nur Fahrzeuge untereinander, sondern auch andere Netzwerke, wie Smart Homes und Smart Cities, vernetzen. Es wird auch von einer Vernetzung zweiten Grades gesprochen. “Wichtig ist es, die Vernetzung auf einer höheren Ebene geplant voranzutreiben. Dabei helfen Zusammenschlüsse zwischen einflussreichen Unternehmen enorm“, unterstreicht Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, die Wichtigkeit von Allianzen wie der 5GAA.

5GAA als mächtiger Zusammenschluss für Forschung und Entwicklung

Kein Fortschritt ohne Entwicklung und Erprobung. Gegenwärtig betreiben die Automobilhersteller der 5GAA mehr als 20 Millionen Connected Cars, die eine Verbindung zu Mobilfunknetzen (V2N) herstellen können. Diese V2N-Verbindung wird für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Telematik, Infotainment, Verkehrsoptimierung sowie für Sicherheitsanwendungen benötigt. Potenzielle Anwendungsfelder sind unter anderem die Erkennung stillstehender Fahrzeuge, Warnungen vor Ereignissen wie Stau, Baustellen oder Unwetterwarnungen sowie allgemeine Informationen zur Verkehrsinfrastruktur.

Vernetzung in der Automobilindustrie

Das Connected Car ist ein ambitioniertes Projekt der deutschen Automobilindustrie. Regelmäßig muss sich die Branche mit den internationalen Technologie-Trendsettern, wie den USA messen lassen. 

Carsharing Allianz zwischen Daimler und BMW. Foto: Daimler AG

Carsharing Allianz zwischen Daimler und BMW – Die Konkurrenz sitzt im Silicon Valley

Daimler und BMW gelten in ihrem Segment eigentlich als Rivalen. Doch seit Längerem hört man das Gerücht, dass die beiden Autobauer nun kooperieren wollen und ihre Carsharing-Töchter zusammenlegen. Die Pläne werden nun immer konkreter. Doch was veranlasst Konkurrenten zur Zusammenarbeit? Warum versuchen die Kontrahenten sich nicht alleine im Carsharing, einem als zukunftsweisend geltendem Geschäftsmodell, zu beweisen?

Carsharing: Aufstrebender Markt

Car2Go (Daimler) und DriveNow (BMW) sind nach Mitgliedszahlen die stärksten Carsharing-Anbieter in Deutschland, mit deutlichem Abstand zu Flinkster (Deutsche Bahn) auf dem dritten Platz. Flinkster hingegen hat die größte Flotte und deckt am meisten Gebiet in Deutschland ab. Vor allem in Metropolen kommen die geteilten Autos gut an. Für die Autobauer liegt der Vorteil auch darin, dass sie neue Käuferschichten erreichen oder Elektroautos in Flotte bringen, damit auch Menschen Elektromobilität erleben, die sich sonst nicht davon angesprochen fühlen.

Warum kooperieren?

Nun wurde gemeldet, dass die beiden größten free-floating Carsharing-Angebote in Kürze zusammengelegt werden. Die beiden Marken werden bestehen bleiben, die Infrastruktur dahinter aber zusammengelegt. Der Autovermieter Sixt, dem bisher Teile von DriveNow gehören, soll sich bereit erklärt haben, seine Anteile an BMW zu verkaufen. Doch warum wollen BMW und Daimler auf einem so zukunftsträchtigen Markt kooperieren, statt sich alleine zu profilieren?

Die härteste Konkurrenz sitzt im Silicon Valley

Die Antwort lautet, dass die härteste Konkurrenz eben nicht in Stuttgart oder München sitzt, sondern im Silicon Valley. Hinter den Fusionsplänen für DriveNow und Car2Go steckt auch die Erkenntnis, dass BMW und Daimler im Zweifel gemeinsame Interessen haben, die es gegen Tech-Giganten wie Uber und Google oder Tesla durchzusetzen gilt.

Selbstfahrende Roboterautos

Denn während diese Unternehmen in den letzten Jahren mit Innovation und großen technologischen Fortschritten von sich reden machen, müssen die etablierten Autogrößen darum bangen, zukünftig nur noch die Hardware zu liefern. Da Daimler und BMW aber auch in Zukunft vorne mitspielen wollen, kooperieren sie in vielen Feldern. „Die Digitalisierung verlangt Zusammenarbeit an Stellen, die vor zehn Jahren undenkbar gewesen wäre“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, die geplante Kooperation.

Auch bei Kartendienst und Schnelllade-Netzwerk wird kooperiert

Ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit der Autobauer ist der Kartendienst Here. Dieser gilt als Grundlage des autonomen Fahrens und wurde gemeinsam von Daimler, BMW und Audi gekauft. Auch der Aufbau eines Netzwerkes von Schnellladestationen wird als Joint Venture unter dem Namen IONITY, von Daimler, BMW, Ford und VW realisiert. 

Hohe Investitionen und Risiko

Ein Grund für die Zusammenschlüsse sind hohe Investitionen, die nötig sind. Alleine im Fall Here wurden bereits drei Milliarden investiert. Dennoch bleiben Fragen offen. So will auch die Autovermietung Sixt am Carsharing Modell beteiligt bleiben und eventuell nicht alle Anteile abtreten. Außerdem gibt es bislang noch keine flächendeckende Verfügbarkeit der Dienstleistung und das, obwohl Carsharing als zukunftsweisend gilt. Bisher gibt es den Dienst vor allem in Metropolen und selbst dort ist es bislang schwierig, hohe Gewinne damit zu erzielen.