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Cyber Security als Wettbewerbsvorteil in einer vernetzten Welt. Bild: Unsplash

Cyber Security als Wettbewerbsvorteil in der digitalen Welt

In diesen Tagen wurde Google 20 Jahre alt. Das Ereignis zeigt an, dass der Startschuss ins digitale Zeitalter bereits zwei Jahrzehnte zurückliegt. Blickt man hinter die Kulissen von großen und mittelständischen Unternehmen in der Mobilitätsindustrie und Logistik, stößt man aber immer noch auf Zurückhaltung. Während Internetkonzerne unsere Gesellschaft und Wirtschaft in den letzten Jahren massiv umgestaltet haben, zögern Unternehmen, deren Tradition viel weiter zurückgeht als die von Google mit der Transformation. Ein Grund dafür ist die Sicherheit. Cyber Security ist ein heißes Thema und Patentlösungen kann heute noch niemand bieten.

Standards in der Vernetzung

15 Prozent der Befragten im Bereich Automobil wurden laut einer Umfrage von Microsoft im Jahr 2017 Opfer einer Cyberattacke. Angeführt wird die Liste vom Bereich Energie, wo 26 Prozent der Befragten im Jahr 2017 Opfer eines Angriffs waren. Man kann davon ausgehen, dass die Dunkelziffer noch höher ist, denn nach wie vor versuchen Unternehmen damit hinterm Berg zu halten, vor allem um den eigenen Ruf nicht zu ruinieren. Um in Zukunft besser gerüstet zu sein, fordern viele in der Branche Standards für Sicherheit von denen alle profitieren.

Sicherheit als Kostenfaktor

Kein Konzern kann sich sicher fühlen und keine Technologie ist unangreifbar. Innovation lässt sich in einer datengetriebenen Gesellschaft nur durch intelligente Vernetzung erreichen. Aktuell wird die Sicherheit als große Last betrachtet und hindert Unternehmen stark an ihrer digitalen Transformation. Doch die Entwicklung aus Furcht vor Attacken und Cyber Angriffe zu vermeiden kann nicht die Lösung sein.

Cyber Sicherheit als Wettbewerbsvorteil

Was also gefragt ist, ist ein Umdenken. Sicherheit sollte nicht weiter als kostspieliges Übel betrachtet werden, sondern als zentraler Teil des Konzepts. „Die Cyber Security stellt uns vor große Herausforderungen. Deshalb muss man im Zuge der Digitalen Transformation von Anfang an Experten mit ins Boot holen und Cyber Security als zentraler Punkt der Business-Strategie sehen“, so unser Experte Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der Magility GmbH. Die Sicherheit muss zukünftig als Wettbewerbsvorteil gewertet werden.

Embedded Security als Vorteil im Wettbewerb

Wo auch immer Geräte vernetzt sind und Mobilitätsdaten erzeugt werden, entstehen Sicherheitslücken. Innovation braucht aber Daten, Informationen und intelligente Vernetzung. Digitale Geschäftsmodelle müssen deshalb mit einem umfassenden Sicherheitskonzept gedacht werden. Absolute Sicherheit ist eine Illusion. Schutz hingegen gibt es. Oft wird daran aber gespart. Ziel ist es, Vernetzung immer mit Embedded Security zu denken.

Unternehmen unterzeichnen Cybersecurity-Erklärung

Im Frühjahr verpflichteten sich 34 Tech-Konzerne, darunter Microsoft, SAP und Oracle, dazu, zusammen wirksame Mechanismen gegen Cyberangriffe zu entwickeln. Damit wollen sie weltweit Kunden vor Angriffen von Kriminellen und staatlichen Akteueren schützen. Die Kollaboration untereinander sowie mit Industrie und Zivilgesellschaft soll ausgebaut werden. Die meisten Unterzeichner der Erklärung stammen aus den USA.

Kein Konzept ohne Cyber Sicherheit

Das Resümee ist kurz. In der vernetzten Welt, in der permanent Daten erhoben und gespeichert werden und Geräte, Fahrzeuge und Gegenstände miteinander vernetzt sind, muss die Sicherheit umfänglich mitgedacht werden. Kein Konzept ohne Cyber Security Experten, die das Business-Modell auf Sicherheitsstandards überprüft und Lücken frühzeitig schließen. Außerdem sollte jedes Unternehmen seine Schwachstellen kennen. Denn vollkommene Sicherheit können wir nicht erreichen. Wer aber seine Schwachstellen kennt, kann sich im Falle einer Attacke schnell und souverän zur Wehr setzen. Die Automobilindustrie muss die eigenen Hürden mithilfe von Experten aus dem Weg räumen, um in der Digitalisierung Schritt zu halten. Sicherheit ist dann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Magility berät Sie gerne zum Thema Cyber Security, und wie sie ihr Unternehmen für Herausforderungen rüsten. Kontaktieren Sie uns gerne.

Daimler stellt Entwicklern Connected Vehicle API zur Verfügung. Bild: Screenshot Mercedes

Daimler veröffentlicht Connected-Vehicle-API für digitale Services und Apps

Geschäfte rund um das Connected Car basieren auf unzähligen Daten, die permanent erhoben werden. Daraus entstehen nützliche Apps, die den Komfort und die Sicherheit des Fahrers erhöhen. Doch wer entwickelt eigentlich diese Apps für vernetzte Fahrzeuge? Um Innovationen anzutreiben, braucht es eine große Zahl von Entwicklern, UX-Experten und Designern, die Anwendungen und Services bauen. Kürzlich hat Daimler die neue Connected-Vehicle Application Programming Interface, kurz API,  zum Abruf von Fahrzeugdaten vorgestellt. Was es mit dieser Programmierschnittstelle auf sich hat und warum sie für das vernetzte Fahren so wichtig ist, erklären wir in unserem Artikel.

Daimler veröffentlicht API

Eine API (Application Programming Interface) ist frei ins Deutsche übersetzt eine Programmierschnittstelle. Durch diese Schnittstelle wird ein Tool für andere externe Programme bereitgestellt, durch welches sich die Programme an das bestehende Softwaresystem anbinden können. Durch APIs können also Daten und Inhalte ausgetauscht und weiterverarbeitet werden und ermöglichen Dritten den Zugang zu zuvor verschlossenen Benutzerkreisen oder Datenpools. Mit der Daimler-API, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet, erhalten Entwickler Zugriff auf wichtige Telematikdaten, Statusinformationen und Fahrzeugfunktionen von virtuellen Mercedes-Benz Fahrzeugen. Software Developer werden dazu eingeladen, mit individuellen Statusdaten, vom Kilometerstand bis zum Status der Türen, zu experimentieren und erhalten dadurch eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten. Wenn Daimler die Connected-Vehicle-API veröffentlicht, können auch Drittanbieter Apps entwickeln, die mit dem Daimler Betriebssystem kompatibel sind.

Entwickler arbeiten mit authentischer Simulation

Anwendungsentwickler haben dank der Schnittstelle die Möglichkeit, auch ohne ein echtes Fahrzeug ein Gefühl für die vernetzten Fahrzeuge zu bekommen. Durch die Simulation eines Fahrzeugzustands ist es möglich, die User Experience jeder einzelnen Anwendung zu testen, was sowohl für den Entwickler als auch für den Automobilhersteller einen entscheidenden Vorteil darstellt. Im Wesentlichen macht der Simulator den Prozess der Entwicklung einer App für ein vernetztes Fahrzeug deutlich effizienter sowie zugänglicher und sorgt dadurch auch für eine wesentlich geringere Fehlerquote. Des Weiteren ermöglicht die Connected-Vehicle API es Drittanbietern, Apps zu entwickeln, die mit dem Daimler-Betriebssystem kompatibel sind.

High Mobility Plattform

Derzeit kann die API mit einem Simulator von High Mobility, einer Entwickler-Plattform für vernetzte Fahrzeuge, getestet werden. Daimler und andere OEM wie Porsche haben sich High Mobility schon angeschlossen. Gemeinsam mit den OEM arbeitet die Plattform an der Vision, eine standardisierte und leistungsstarke Automobil-API für Developer zur Verfügung zu stellen.

Zum Hintergrund

Doch warum veröffentlicht Daimler eine API und gewährt uneingeschränkt Zugriff auf interessante Fahrzeugdaten? Letztlich geht der Konzern davon aus, bessere Dienstleistungen und Fahrerlebnisse zu kreieren. Doch um den Kunden ein attraktives digitales Produkt zur Verfügung stellen zu können, ist sehr viel Entwicklungsarbeit nötig. Digitale Trends entwickeln sich in einer rasanten Geschwindigkeit weiter. Selbst wenn ein Unternehmen über einen großen Bereich mit Developern und Experten verfügt, können nicht immer alle aktuellen Trends und Entwicklungen abgedeckt werden.

Attraktivität durch viele Services

Für ein Unternehmen wie Daimler macht es also durchaus Sinn, eine API zur Verfügung zu stellen und so Agenturen und Drittanbieter zu animieren, Apps und Services zu programmieren. Dadurch machen sie das eigene System umfänglicher und attraktiver. Das System von Daimler wird besonders ansprechend, wenn dem Kunden eine hohe Anzahl an Wahlmöglichkeiten spezifischer Apps zur Verfügung gestellt wird. Deshalb legt das Unternehmen über die API Daten offen, auch wenn es sich zunächst um eine Entwicklerdokumentation handelt. Am Ende steht, je nach Geschäftsmodell, meist eine Win-Win-Situation.

Sicherheitsrisiko API

APIs zur Verfügung zu stellen hat einen offensichtlichen Nutzen und fast alle Unternehmen, die sich erfolgreich in der digitalen Welt bewegen, haben die Schnittstellen veröffentlicht. Gleichzeitig bieten sie aber auch große Angriffsflächen für Cyber Angriffe. Unsichere APIs sind laut der Cloud Security Alliance eine der größten Gefahren des Cloud Computing.

 

Bei Fragen zu digitalen Geschäftsmodellen und Cyber Security Themen wenden sie sich gerne an unsere Experten von magility.

Visionärer Blick in die Zukunft der Mobilität

DEKRA veröffentlichte ein Statement zur strategischen Partnerschaft mit magility. Im Geschäftsbericht 2017/18 der DEKRA, nimmt magility eine maßgebliche Rolle als neuer strategischer Partner für Fragen rund um die Digitalisierung ein. DEKRA erwähnt die Kooperation mit magility im Kontext der Mobilität der Zukunft.

Digitalisierung und Mobilität sind die Schlagwörter der heutigen Zeit. Welche Weiterentwicklungen hinsichtlich Komfort und Benutzerfreundlichkeit ermöglicht die Digitalisierung heutigen Mobilitätsnutzern? Wo liegen die Herausforderungen bei der Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen und vernetzten Produkten? magility bietet hierfür Lösungen an.

magility ist seit Mai 2017 strategischer Partner der DEKRA bei Fragen rund um das Thema Digitalisierung. magility arbeitet an der Weiterentwicklung von digitalen Geschäftsmodellen für Kunden aus der Mobilitätsbranche. Neue Technologien sowie innovative Organisationsstrukturen, -prozesse und Geschäftsmodelle sind die Schwerpunktthemen von magility.

DEKRA steht seit nunmehr 90 Jahren für Sicherheit, Neutralität und Zuverlässigkeit. Durch die ständige Weiterentwicklung der Digitalisierung ist die Sicherheit von Produkten, Organisationen und der Mobilität so komplex wie nie zuvor. Deshalb arbeitet DEKRA auch an der Gewährleistung der digitalen Sicherheit.  Dafür wurden unter anderem Kompetenzen im Bereich Cyber Security und für die Prüfung smarter Produkte aufgebaut. Der Konzern arbeitet bei der Produktprüfung in einem internationalen Laborverbund der alle Stufen des Produktlebenszyklus abdeckt, nicht nur in Fahrzeugen sondern auch in Industrieprodukten, Konsumgütern sowie der Medizinindustrie.

Sicherheit neu gedacht – das Ganze betrachten

Sicherheit muss heute ganzheitlich ‘end-to-end’ betrachtet werden, denn Sicherheit betrifft heute nicht mehr nur die Funktionalität. Im Zuge der Vernetzung mit dem Internet sind Produkte heute angreifbar wie noch nie. Ebenso wie Computer können auch vernetzte Fahrzeuge und Produkte als Elemente des Internet of Things Ziele von Hackerangriffen werden. Diese Gefahr gilt es, schon während des Produktentstehungsprozesses mit einzubeziehen. Funktionale Sicherheit, Cyber Security und Privacy sind elementare Voraussetzungen, um digitale Potenziale bei der Weiterentwicklung von Produkten ausschöpfen zu können.   

Um Sicherheit ganzheitlich zu gewährleisten, müssen Unternehmen verschiedenste mögliche Angriffsvektoren präventiv absichern. Diese reichen von der internen IT-Infrastruktur über Maschinen und Anlagen, verbundene Organisationen und Lieferanten, bis hin zu Kunden, dem eigenen Personal, Produkten und Services.   

Sicherheit greifbar machen

Um die multiplen Risiken managen zu können, müssen entsprechende Schutzkriterien definiert und umgesetzt werden. Dazu bedarf es eines holistischen Ansatzes. Diesen liefert magility mit dem eigens entwickelten Cyber Security Management System (CSMS). Die Anwendung des CSMS ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung für funktional sichere Produkte als auch organisations- und produktorientierten Schutz. Die Risiken für eine Destabilisierung von Unternehmen durch Angriffe auf vernetzte Produkte können durch die Einführung des magility CSMS deutlich verringert werden.

Vertrauen auf Sicherheit – wichtiger denn je

Welche strategischen Schritte müssen Organisationen heute unternehmen, dass alle Beteiligten ganzheitliche Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit, zu Hause auch in Zukunft leben können? Welche Parameter müssen wir definieren und anwenden um ganzheitliche Sicherheit in Organisationen, Geschäftsmodellen, Technologien und Produkten verfügbar zu machen?

Dies sind nur einige der treibenden Fragen mit denen sich magility auseinandersetzt. Wir entwickeln Lösungen zur Implementierung von ganzheitlicher Sicherheit in digitalen Geschäftsmodellen und Technologien, weltweit – vernetzt – zuverlässig. magility geht den Weg gemeinsam mit dem starken Partner DEKRA. Die Experten von magility sind spezialisiert auf Digitalisierung und Cyber Security und bringen projektbezogene Expertise zu organisationaler und prozessualer Weiterentwicklung in die DEKRA Welt mit ein.

 

Automotive Revolution - Große Veränderungen in den kommenden Jahren. Bild: CC0

Automotive Revolution – Was erwartet uns bis 2030?

Die Internetrevolution der 2000er lieferte die Vorlage für enorme Entwicklungen in vielen Bereichen. Nennen wir es “Automotive Revolution”, was derzeit in der Automobilindustrie passiert. Disruptive, technologiegetriebene Trends bringen teilweise ungeahnte Veränderungen mit sich. Künstliche Intelligenz, Assistenzsysteme und Vernetzung sind der Schlüssel zum neuen Mobilitätszeitalter. Doch was erwartet uns im kommenden Jahrzehnt? Hier ein Ausblick von magility zur Automotive Revolution.

Neue Technologien, Nachhaltigkeit und mehr Mobilität

Volkswirtschaften entwickeln sich aktuell rasant. Das hängt mit neuen Technologien, einem gestiegenen Nachhaltigkeitsbewusstsein, neuen Märkten in Schwellenländern und veränderten Präferenzen von Verbrauchern zusammen. Die Digitalisierung ist in unserer Zeit somit kein Selbstzweck, sondern der Schlüssel zu Effizienz, Nachhaltigkeit und Entwicklung. Viele Veränderungen haben wir bereits in unseren Alltag integriert und die meisten davon sind nicht mehr wegzudenken. Die Automotive Revolution beschreibt die Summe an Innovationen und technologischen Neuheiten, die die Branche auf den Kopf stellen werden.

Mobilitätsrevolution – Das Auto wird neu erfunden

„Elon Musk hat gezeigt, dass man Mobilität in Zukunft anders denken muss. Davon lässt sich auch die deutsche Autoindustrie inspirieren und hat in den letzten Jahren unzählige Projekte angestoßen“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, die aktuelle Lage. „Wenn wir es schaffen, die solide Qualität mit neuesten Technologien zu verbinden, können wir in Zukunft neue Produkte und Geschäftsmodelle schaffen, die unseren Alltag maßgeblich verändern“.

Veränderungen auf verschiedenen Ebenen

Die Veränderungen finden auf unterschiedlichen Ebenen statt. In Zukunft werden sich Märkte und Einnahmequellen verlagern. Mobilität, Connectivity-Services und Feature-Upgrades schaffen neue Geschäftsmodelle. Außerdem wird sich das Mobilitätsverhalten verändern. Bis 2030 wird voraussichtlich eines von zehn Autos über Carsharing geteilt werden. Außerdem könnten, sofern Lösungen für die regulatorischen Probleme gefunden werden, bis 2030 bereits eine erhebliche Anzahl autonomer Fahrzeuge auf den Straßen zu sehen sein.

Automotive Revolution – Wie muss die Automobilindustrie reagieren?

Mit erheblicher Flexibilität. Die Weichen für die Zukunft sind längst gestellt. Elektromobilität, Vernetzung, schnellere Internetverbindung und Smart Services sind Mosaiksteine, die zusammen die Automotive Revolution ausmachen. Natürlich erfordert die Etablierung viel Agilität und Flexibilität, denn technologischer Fortschritt bedeutet auch das Ende mancher altbewährter Geschäftsmodelle.

Wie sieht die Branche 2030 aus?

Niemand weiß, ob die Prognosen eintreten werden. Sicher ist, dass viele Geschäftsmodelle, die wir heute noch für unverzichtbar halten, 2030 so nicht mehr existieren werden. Zunehmende Konzentration in Ballungsräumen, steigende Bevölkerungszahlen und ein immer größeres Bedürfnis nach Mobilität, führen zwangsläufig zu massiven Veränderungen. Disruptive Geschäftsmodelle, geteilte Fahrzeuge und eine effizientere Verkehrsgestaltung sind im kommenden Jahrzehnt unumgänglich.

 

Magility begleitet sie gerne bei der Weiterentwicklung ihrer digitalen Geschäftsmodelle. Wir verbinden agile Unternehmensentwicklung mit technologischen Innovationen, organisationsübergreifendem Kompetenzmanagement und internationaler Markterschließung.

Die 5GAA entwickelt und erprobt das Connected Car interdisziplinär.

5GAA treibt 5G-Technologie voran – Warum Zusammenschlüsse so wichtig sind

In der Vielfalt der Technologie ist nicht immer klar, wo wir aktuell stehen und was bislang noch Vision ist, denn meistens sind die Übergänge fließend. Das Thema Connected Car wird seit vielen Jahrzehnten erforscht und vorangetrieben. Verschiedene Unternehmen arbeiten konstant an einzelnen Technologien, Tools und Gadgets. Damit aber das Projekt im Ganzen angetrieben werden kann, bedarf es größerer Allianzen in der Branche. Ein gutes Beispiel dafür ist die 5G Automotive Association (5GAA). Telekommunikations- und Automobilkonzerne haben sich zusammengeschlossen, um Meilensteine in diesem Bereich zu setzen. Erklärtes Ziel ist es, vernetztes Fahren und smarte Verkehrslösungen voranzutreiben. Seit fast zwei Jahren wird dieses Ziel nun aktiv verfolgt und erste Ergebnisse sind bereits sichtbar.

Vernetztes Fahren mit Hilfe von 5G

Das Ziel einiger Automobil- und IT-Unternehmen, wie Audi, BMW, Daimler, Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm ist es, Kommunikationslösungen, die das vernetzte Fahren voranbringen, zu entwickeln, zu testen und zu fördern. Dazu gehören Anstrengungen zur Lösung wichtiger technischer und regulatorischer Probleme sowie die Integration von Fahrzeugplattformen mit fortschrittlichen Mobilfunk-, Netzwerk- und Computerlösungen.

C-V2X-Technologie ist ab 2020 serienmäßig erhältlich

Neben der nächsten Generation der Mobilfunktechnologie 5G, ist die C-V2X Technologie ein wichtiger Schritt hin zum Connected Car. Bislang werden äußerst erfolgreich zelluläre Kommunikationstechnologien (V2N – Vehicle-to-Network), auch bezeichnet als das Internet of Vehicles, in Fahrzeuge integriert. Im nächsten Schritt soll die C-V2X-Technologie nicht mehr nur Fahrzeuge untereinander, sondern auch andere Netzwerke, wie Smart Homes und Smart Cities, vernetzen. Es wird auch von einer Vernetzung zweiten Grades gesprochen. “Wichtig ist es, die Vernetzung auf einer höheren Ebene geplant voranzutreiben. Dabei helfen Zusammenschlüsse zwischen einflussreichen Unternehmen enorm“, unterstreicht Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, die Wichtigkeit von Allianzen wie der 5GAA.

5GAA als mächtiger Zusammenschluss für Forschung und Entwicklung

Kein Fortschritt ohne Entwicklung und Erprobung. Gegenwärtig betreiben die Automobilhersteller der 5GAA mehr als 20 Millionen Connected Cars, die eine Verbindung zu Mobilfunknetzen (V2N) herstellen können. Diese V2N-Verbindung wird für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen wie Telematik, Infotainment, Verkehrsoptimierung sowie für Sicherheitsanwendungen benötigt. Potenzielle Anwendungsfelder sind unter anderem die Erkennung stillstehender Fahrzeuge, Warnungen vor Ereignissen wie Stau, Baustellen oder Unwetterwarnungen sowie allgemeine Informationen zur Verkehrsinfrastruktur.

Vernetzung in der Automobilindustrie

Das Connected Car ist ein ambitioniertes Projekt der deutschen Automobilindustrie. Regelmäßig muss sich die Branche mit den internationalen Technologie-Trendsettern, wie den USA messen lassen. 

Carsharing Allianz zwischen Daimler und BMW. Foto: Daimler AG

Carsharing Allianz zwischen Daimler und BMW – Die Konkurrenz sitzt im Silicon Valley

Daimler und BMW gelten in ihrem Segment eigentlich als Rivalen. Doch seit Längerem hört man das Gerücht, dass die beiden Autobauer nun kooperieren wollen und ihre Carsharing-Töchter zusammenlegen. Die Pläne werden nun immer konkreter. Doch was veranlasst Konkurrenten zur Zusammenarbeit? Warum versuchen die Kontrahenten sich nicht alleine im Carsharing, einem als zukunftsweisend geltendem Geschäftsmodell, zu beweisen?

Carsharing: Aufstrebender Markt

Car2Go (Daimler) und DriveNow (BMW) sind nach Mitgliedszahlen die stärksten Carsharing-Anbieter in Deutschland, mit deutlichem Abstand zu Flinkster (Deutsche Bahn) auf dem dritten Platz. Flinkster hingegen hat die größte Flotte und deckt am meisten Gebiet in Deutschland ab. Vor allem in Metropolen kommen die geteilten Autos gut an. Für die Autobauer liegt der Vorteil auch darin, dass sie neue Käuferschichten erreichen oder Elektroautos in Flotte bringen, damit auch Menschen Elektromobilität erleben, die sich sonst nicht davon angesprochen fühlen.

Warum kooperieren?

Nun wurde gemeldet, dass die beiden größten free-floating Carsharing-Angebote in Kürze zusammengelegt werden. Die beiden Marken werden bestehen bleiben, die Infrastruktur dahinter aber zusammengelegt. Der Autovermieter Sixt, dem bisher Teile von DriveNow gehören, soll sich bereit erklärt haben, seine Anteile an BMW zu verkaufen. Doch warum wollen BMW und Daimler auf einem so zukunftsträchtigen Markt kooperieren, statt sich alleine zu profilieren?

Die härteste Konkurrenz sitzt im Silicon Valley

Die Antwort lautet, dass die härteste Konkurrenz eben nicht in Stuttgart oder München sitzt, sondern im Silicon Valley. Hinter den Fusionsplänen für DriveNow und Car2Go steckt auch die Erkenntnis, dass BMW und Daimler im Zweifel gemeinsame Interessen haben, die es gegen Tech-Giganten wie Uber und Google oder Tesla durchzusetzen gilt.

Selbstfahrende Roboterautos

Denn während diese Unternehmen in den letzten Jahren mit Innovation und großen technologischen Fortschritten von sich reden machen, müssen die etablierten Autogrößen darum bangen, zukünftig nur noch die Hardware zu liefern. Da Daimler und BMW aber auch in Zukunft vorne mitspielen wollen, kooperieren sie in vielen Feldern. „Die Digitalisierung verlangt Zusammenarbeit an Stellen, die vor zehn Jahren undenkbar gewesen wäre“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, die geplante Kooperation.

Auch bei Kartendienst und Schnelllade-Netzwerk wird kooperiert

Ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit der Autobauer ist der Kartendienst Here. Dieser gilt als Grundlage des autonomen Fahrens und wurde gemeinsam von Daimler, BMW und Audi gekauft. Auch der Aufbau eines Netzwerkes von Schnellladestationen wird als Joint Venture unter dem Namen IONITY, von Daimler, BMW, Ford und VW realisiert. 

Hohe Investitionen und Risiko

Ein Grund für die Zusammenschlüsse sind hohe Investitionen, die nötig sind. Alleine im Fall Here wurden bereits drei Milliarden investiert. Dennoch bleiben Fragen offen. So will auch die Autovermietung Sixt am Carsharing Modell beteiligt bleiben und eventuell nicht alle Anteile abtreten. Außerdem gibt es bislang noch keine flächendeckende Verfügbarkeit der Dienstleistung und das, obwohl Carsharing als zukunftsweisend gilt. Bisher gibt es den Dienst vor allem in Metropolen und selbst dort ist es bislang schwierig, hohe Gewinne damit zu erzielen.

Digitale Transformation 2018 – Was bringt den Mittelstand voran?

Digitale Transformation 2018, der Begriff ist in aller Munde. Die Diskussion darüber schwankt zwischen Euphorie und Pessimismus. Heute noch wähnt man, den Wandel bereits vollzogen zu haben. Am nächsten Tag schon wird man davor gewarnt, die Digitalisierung zu verschlafen. Doch was bringt der technologische Fortschritt für Mittelständler im Jahr 2018?

Es hat sich einiges getan

Im vergangenen Jahr hat sich vieles getan. Immer mehr Elektroautos gehen in Serie, kaum jemand lebt mehr ohne Smartphone, Assistenten wie Alexa erobern die Haushalte und Haushaltsroboter saugen unsere Wohnungen. In dieser Hinsicht sind viele in der Digitalisierung angekommen. Etwas anders verhält es sich im deutschen Mittelstand. Obwohl sich auch hier einiges entwickelt, werden die Erwartungen oft nicht erfüllt. Doch wie steht es um den digitalen Umbruch in der deutschen Industrie?

Macher, Tüftler und Pessimisten

Die Schlagzeilen sind gefüllt mit niederschmetternden Nachrichten. Manch einer glaubt, Deutschland hätte den Anschluss in Sachen Digitalisierung längst verloren. Doch es gibt auch positive Stimmen, die mit Wohlwollen auf die Bestrebungen schauen. Tatsächlich tun sich viele Unternehmen schwer, sich in der digitalen Welt auszurichten. Das liegt vor allem daran, dass viel Geld in die Hand genommen werden muss, wenn man die eigenen Geschäftsmodelle überarbeiten und die bestehenden Geschäfte digital ausrichten möchte.

Das Rückgrat der Wirtschaft

Hoffnung wird derzeit auf Start-ups gesetzt, die mit Agilität und Flexibilität für Innovation und Fortschritt sorgen. Darauf wird die Wirtschaft auch 2018 setzen und sicher weiter investieren. Doch diese Spielwiesen der Wirtschaft ersetzen nicht so schnell das Rückgrat unserer Wirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen machen laut Statistischem Bundesamt aktuell 30 Prozent des Umsatzes aus und beschäftigen 69 Prozent der Erwerbstätigen Personen. Untergangsstimmung ist deshalb nicht angebracht.

Innovation trifft Tradition

Vielmehr geht es darum, den positiven Beispielen zu folgen. Denn wo neue Technologien auf Tradition treffen, entstehen oft spannende Ideen und Geschäftsmodelle. Und so werden viele Unternehmen im Jahr 2018 darauf setzen, die Daten der Kunden, auch im B2B Bereich, um die Distribution und die Experience für den Kunden zu verbessern. So setzen viele Anbieter von Technik und Zubehör auf modernes Product Information Management (PIM) um Ordnung in ihre Produktwelt und die Datenmengen zu bekommen. Oder die Daten werden genutzt um passgenaue Services oder sogar disruptive Geschäftsmodelle zu entwickeln, die unser Leben leichter machen.

Mutig nach vorne schauen – Transformation 2018

Viele Unternehmen gehen den richtigen Weg und holen sich Experten an die Seite, die sie im Dschungel der Digitalisierung kompetent beraten können und mit dem nötigen Know-how, entsprechenden Analysen und gezielten Strategien ausstatten. Mit solchen Partnern an der Seite steht der digitalen Transformation 2018 nichts im Wege.

Sie sind auf der Suche nach strategischen Partnern? Magility steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und begleitet Sie auf dem Weg in die digitale Zukunft. Schreiben sie uns gerne!

 

Agile Produktentwicklung: Digitalisierung und Agilität fordern Innovation. Foto: CC0

Agile Produktentwicklung in der deutschen Industrie

Agilität ist Common Sense in der Softwareentwicklung und immer mehr werden agile Methoden auch in andere Bereiche implementiert. Ein Beispiel: agile Produktentwicklung in der Industrie. Die Produktentwicklung hat sich in den letzten Jahren bereits geändert und steht dank neuer Verfahrenstechniken im permanenten Wandel. Auch die Marktbedingungen wandeln sich durch Globalisierung und Digitalisierung radikal. Besonders deutlich ist: Wer innovativ sein möchte muss digital und gleichzeitig agil werden.

Agilität implementieren: Vom 3D-Druck bis Big Data

Die Liste der Schlagworte ist lang. 3D-Druck, integrierte Software-Lösungen, Konnektivität, Cyber Sicherheit und Big Data – das alles spielt eine mehr oder weniger große Rolle in der deutschen Industrie 4.0. Doch wie implementiert man all diese Neuerungen in den Prozess der Produktentwicklung? Die Antwort lautet schlicht: durch Agilität. Agilität beschreibt die Anpassungsfähigkeit einer Organisation an Neuerungen und sich rasch verändernde Rahmenbedingungen. Agile Unternehmen zielen darauf ab, möglichst schnell Mehrwert für die Kunden zu schaffen und gleichzeitig im Rahmen von Transformationen ihre Organisation den neuen Rahmenbedingungen anzupassen.

Agile Produktentwicklung

„Agil“ ist ein Ansatz, der in alle Bereiche eines Unternehmens reichen muss. Wenn das geschieht, kann die Innovationsfähigkeit enorm gesteigert werden. Agile Unternehmen arbeiten mit Prozessen, die den einzelnen Mitarbeitenden mehr Verantwortung übertragen um an der Verbesserung und Entwicklung zu arbeiten. Aber vor allem besteht in agilen Unternehmen auch eine Unternehmenskultur, die Reflexion zulässt und begrüßt und die die Möglichkeit hat offen auf Veränderungen reagieren zu können.

Innovativer durch Digitalisierung und Agilität

Eine Studie des Branchenverbands Bitkom hat ergeben, dass ein enger Zusammenhang zwischen Agilität, Innovationsfähigkeit und dem Digitalisierungsgrad von Unternehmen besteht. Wer schon früh agile Prozesse implementiert hat, ist innovativer und kann digitale Technologien einfacher integrieren. Ein Fazit der Studie ist: Wollen Unternehmen die aktuellen Herausforderungen bewältigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern, müssen sie den Einsatz digitaler Technologien hochfahren und parallel dazu die Agilität ihrer Organisation erhöhen. Das gilt in der Industrie an erster Stelle für die Produktentwicklung, aber auch für alle anderen Unternehmensbereiche.

Mehr Flexibilität den Kunden gegenüber

Produkte brauchen natürlich auch einen Markt, weswegen Sie auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden müssen. Deshalb sollten auch die Prozesse auf den Kunden zugeschnitten sein. Die Agile Produktentwicklung verwendet also auch Methoden wie Scrum oder Kanban, die das Ziel haben, den Entwicklungsprozess zu beschleunigen und Kunden möglichst frühzeitig erste Lösungen zu präsentieren. Auf diese Weise können Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen und teure Fehlentwicklungen vermeiden.

Der Ansatz von magility ist es, Unternehmen zukunftsfähig zumachen. Agilität ist dabei Haupttreiber unserer Philosophie. Wenn Sie mehr über unseren Agilitätsansatz erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

Digitalisierung in der Automobilindustrie muss Fahrt aufnehmen. Foto: magility

Studie: Digitalisierung in der Automobilindustrie muss Fahrt aufnehmen

Die Gute Nachricht voraus. Mit großer Einigkeit sieht die Automobilindustrie digitale Technologien als entscheidend für den Verkaufserfolg der Zukunft. 82 Prozent sagen, dass es in den kommenden zehn Jahren immer wichtiger wird, dass das Smartphone mit dem Cockpit kompatibel ist. Ebenfalls bedeutungsvoll werden Fahrassistenzsysteme und Technologien für das autonome Fahren (je 80 Prozent) sein sowie neue smarte Dienste auf der Grundlage von vernetztem Fahren und Car-to-Car-Kommunikation (71 Prozent). „Der Stellenwert des Automobils wird sich in den nächsten Jahren ändern. Smarte Dienste stellen ein großes Potenzial dar und schaffen Mehrwerte für den Kunden“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der Magility GmbH die digitalen Technologien.

Immer mehr Führungskräfte sehen Digitalisierung als Herausforderung

Auffällig ist, dass die Automobilindustrie die Digitalisierung immer mehr als Herausforderung sieht. Derzeit sagen 10 Prozent der Automobilzulieferer und -hersteller, dass sie die Digitalisierung eher als Risiko für das eigene Unternehmen sehen, 88 Prozent sehen sie hingegen als Chance. Vor zwei Jahren hatten gerade einmal drei Prozent der Unternehmen von einem Risiko gesprochen, 97 Prozent von einer Chance. Zugleich gibt jedes zweite Unternehmen an, bei der Digitalisierung eher zu den Nachzüglern zu gehören, 43 Prozent sehen sich als Pioniere.

Studie vom Branchenverband Bitkom

Diese Ergebnisse hat der Branchenverband Bitkom in einer repräsentativen Umfrage unter 177 Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern von Unternehmen aus der Automobilindustrie herausgefunden. Befragt wurden Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern.

Einschätzungen von Unternehmen und Bevölkerung gehen auseinander. Grafik: Bitkom

Einschätzungen von Unternehmen und Bevölkerung gehen auseinander. Grafik: Bitkom

Umweltverträglichkeit rückt in den Fokus

Umwelteigenschaften wie Verbrauch (75 Prozent) und die Art des Antriebs (74 Prozent), zum Beispiel ob ein Elektromotor genutzt wird, werden in Zukunft nach Einschätzung der Befragten an Bedeutung gewinnen. Demgegenüber werden Automarke (23 Prozent) oder Motorleistung (17 Prozent) nur für Wenige wichtiger werden.

In 50 Jahren nur noch autonome Fahrzeuge

Autonome Fahrzeuge werden nach Meinung der Befragten Führungskräfte spätestens in 50 Jahren die Autos, wie wir sie kennen, verdrängt haben. 57 Prozent gehen davon aus, dass spätestens in 50 Jahren ausschließlich autonome Fahrzeuge zugelassen werden, jeder Neunte (11 Prozent) geht sogar davon aus, dass dies bereits in 30 Jahren der Fall sein wird.

„Die wichtigste Frage aktuell ist es, wie wir digitale Services und Geschäftsmodelle entwickeln können, die für den Kunden attraktiv sind und die digitale Entwicklung in den Automobilbranche voran bringen. Daran wird die nächsten Jahre auf Hochtouren gearbeitet. Auch in Kooperation mit anderen Unternehmen und Start-ups, die neue Ideen mitbringen“ hebt Dr. Michael Müller die Wichtigkeit vom smarten Automobil hervor.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Digitale Technologien werden künftig über Verkaufserfolge entscheiden
  • 80 Prozent sagen, Autohersteller werden Anbieter von Mobilitätsdiensten
  • Jedes zehnte Unternehmen sieht die Digitalisierung als Risiko

Cloud Computing: Digitale Innovation und Datenschutz

Bereits vor zehn Jahren sorgten Schlagzeilen wie „How Cloud Computing Is Changing the World“ für Aufsehen. Auch magility hat den Trend des Cloud Computings frühzeitig erkannt. Bereits 2013 prophezeite Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, dass Cloud Computing schon in wenigen Jahren Realität sein würde und behielt dabei Recht. Der spannende Punkt ist aber vor allem, dass er bereits vor einigen Jahre auf die außerordentliche Wichtigkeit von Datenschutz in Verbindung mit der Datenwolke hingewiesen hat. Heute ist Cloud Computing nicht mehr wegzudenken, während die Frage des Datenschutzes aktuell bleibt.

IT-Infrastruktur aus der Cloud

Was Cloudcomputing zusammengefasst bedeutet ist, dass Infrastruktur, Plattformen und Software nicht mehr lokal gespeichert werden, sondern über ein Rechnernetz zur Verfügung gestellt werden. Damit können die Services von verschiedenen Endgeräten erreicht werden, sind immer aktuell und brauchen keinen Speicherplatz – um nur einige der Vorteile zu nennen.

Cloud Computing 2017

Um mehr Speicherkapazitäten und Rechenleistung zur Verfügung zu haben oder neue Software-Anwendungen nutzen zu können, greifen laut Cloud-Monitor des Branchenverbands Bitkom (Stand 2015) bereits 44 Prozent der Unternehmen auf Cloud Services zurück. Weitere 24 Prozent denken über den Einsatz nach. Tendenz steigend. Gründe genug um sich auch weiterhin mit der Technologie auseinanderzusetzen.

Welche Cloud ist die richtige?

Die passende Lösung für ein Unternehmen ist von den individuellen Anforderungen abhängig. Hier ist immer Beratung notwendig um eine geeignete Lösung zu finden. Dies gilt auch für die Frage der Organisationsform, die sich grundlegend in Public, Private und Hybrid Cloud-Angebote gliedert. Da der Zugriff auf Cloud-Dienste online, also über das Internet, erfolgt, müssen außerdem Sicherheits- und Datenschutzstandards geprüft werden. Für deutsche Unternehmen ist es zum Beispiel ratsam die Daten auch in deutschen Rechenzentren zu speichern.

Datenschutz ist das große Thema

Die Daten sind nicht mehr auf dem eigenen Server gespeichert und somit hat das Unternehmen auch nicht mehr die alleinige Hoheit über die Daten. Deshalb gibt es nach wie vor Bedenken über die Datensicherheit. Diese Bedenken sind durchaus berechtigt, da Cloud Computing immer noch Schwachstellen hat, die immer wieder ausgenutzt werden. Die Cyber Security und der Schutz der Daten hat also aktuell höchste Priorität um den Komfort, den das Cloud Computing liefert auch weiterhin uneingeschränkt nutzen zu können.

Magility arbeitet eng mit führenden Experten im Cloud Computing zusammen. Kontaktieren Sie uns gerne und wir erarbeiten zusammen mit Ihnen die passende Lösung für Ihr Unternehmen.