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Tactile Mobility aus Israel konnte Porsche als Unterstützer gewinnen

Porsche investiert in Magility-Partner Tactile Mobility

Das israelische Sensorik-Startup Tactile Mobility konnte in seiner aktuellen VC Finanzierungsrunde den deutschen Sportwagenhersteller Porsche als Investor gewinnen. Zusammen mit Union Tech Ventures und bestehenden Investoren beteiligt sich Porsche an dem Startup aus Haifa. 

 

Fortschrittliche Technologie für autonomes Fahren

Mit mittlerweile 25 Mitarbeitern entwickelt Tactile Mobility Software und Sensorik, die die Beschaffenheit von Straßen, den so genannten “Grip Level”, ablesen kann. Die vom Untergrund in Echtzeit erhobenen Daten werden mit Sensordaten aus dem Fahrzeug abgeglichen. Das System kann dann beispielsweise Kurvengeschwindigkeiten und den Winkel gefahrener Kurven optimieren, und somit die Sicherheit eines autonom fahrenden Fahrzeuges erhöhen. 

Zusätzlich dazu kartiert Tactile Mobility die Beschaffenheit der Straße und warnt dadurch andere Fahrzeuge z.B. vor Straßenschäden oder Glatteis. Diese Technologie soll zukünftig auch in autonome Fahrzeuge integriert werden, um dem Fahrzeug das Gefühl für Geschwindigkeit und Grip zu geben. Umgesetzt wird dies durch die Interaktion von im Fahrzeug verbauten Bewegungssensoren, wie beispielsweise Radar oder LiDAR, mit den hinterlegten Daten. 

In einer weiteren Entwicklungsstufe kann die Software Daten zur Beschaffenheit des Fahrzeugs selbst, beispielsweise zu Motor- und Bremseffizienz oder Kraftstoffverbrauch, liefern. So lassen sich u.a. Rückschlüsse auf den Verschleißzustand verschiedener Fahrzeugkomponenten ziehen.

Die Integration der Tactile Mobility-Software in Serienfahrzeuge ist laut Michael Steiner, Entwicklungsvorstand bei der Porsche AG, für Anfang 2020 geplant.

 

Starke Partnerschaft in Deutschland

magility und Tactile Mobility arbeiten seit 2018 im Rahmen des Market Development in Deutschland zusammen. Dabei unterstützt magility bei der strategischen Ausrichtung und fördert durch ihr weit verzweigtes Kontakt- und Partnernetzwerk die erfolgreiche Markterschließung. magility gratuliert zur erfolgreichen Finanzierungsrunde und sieht der  weiteren Zusammenarbeit gerne entgegen!

 

Suchen Sie einen Partner, um Ihr Startup erfolgreich wachsen zu lassen oder möchten mehr über die Technologie erfahren? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Startup-Autobahn in Stuttgart © magility, 2019

Startup Autobahn – Industrie und Startups vereint

Diese Woche fand der 6. Expo Day des Startup Autobahn Accelerator Programms statt. In den Stuttgarter Wagenhallen, die einst im 19. Jahrhundert für die Wartung von Lokomotiven errichtet wurden, stellten 39 Startups ihre innovativen Ansätze für die Zukunft der Mobilität vor. Der Startup Incubator Plug & Play aus dem Silicon Valley und mittlerweile 27 große Partnerunternehmen erarbeiten in dem etwa sechsmonatigen Programm Startup-Autobahn gemeinsam Pilotprojekte für anwendungsfertige Lösungen, die direkt in Produkte oder Produktionsprozesse implementiert werden sollen. 

 

Die Startup Autobahn führt in die Zukunft

Auf dem Expo Day kann man live den Transformationsprozess großer Technologietrends wie Big Data, Künstliche Intelligenz, Blockchain und Internet-of-Things zu marktfähigen Produkten erleben. Die Startup-Autobahn hat sich zu einem der wichtigsten Innovation Hubs im süddeutschen Raum entwickelt. Junger Erfindergeist und Startup Kultur trifft dort auf etablierte Unternehmen mit Branchenerfahrung und den notwendigen Ressourcen. Über 250 Pilotprojekte sollen seit dem Start des Accelerator-Programms Startup Autobahn im Jahr 2016 bereits realisiert worden sein. Die Bewerbungsflut ebbt seit dem ersten Expo Day 2017 nicht ab. Es bewerben sich Start-Ups aus der ganzen Welt, viel mehr als es Plätze gibt. Auf den Expo Days werden Ideen vorgestellt, welche schon morgen die Mobilität und die Produktion verändern können. Wir von magility sind seit der ersten Runde von Startup Autobahn als aktiver Partner mit dabei.

 

Vereinigt im Ziel Neues zu schaffen

Die Ansätze für Verbesserungen kommen aus allen Richtungen. Die Startups widmen sich den Themen E-Mobilität, Shared Mobility, Human-Machine-Interface, Spracherkennung, Supply Chain Logistics, aber auch Unternehmensprozessen oder Fahrzeugdienstleistungen. Der entscheidende Mehrwert der Plattform von Startup-Autobahn liegt darin, dass die Bedürfnisse von Startups und Industrie zusammengeführt werden und auch Kollaborationen mit mehreren neuen Anbietern umgesetzt werden können. Somit werden Entwicklungen, die an den Marktbedürfnissen vorbeigehen, verhindert und eine zielführende Förderung ermöglicht. Die Türen stehen grundsätzlich innovativen Ideen von Startups aus allen Branchen offen, auch wenn aktuell die Automotive-Themen deutlich im Vordergrund stehen.

 

Sensoren und Autonomes Fahren

Als einer der wichtigsten Zukunftstrends gilt branchenweit das Autonome Fahren. Um diese Vision Realität werden zu lassen, ist eine hochauflösende Sensortechnologie unabdingbar. Der Magility Partner Tactile Mobility war Teilnehmer des aktuellen Startup Autobahn Programms und ergänzt mit seinen Innovationen derzeitige Ansätze beim Autonomen Fahren. Das Startup aus Tel Aviv hat mit seinen mittlerweile 25 Mitarbeitern Software und Sensorik entwickelt, um die Beschaffenheit von Straßen ablesen zu können (Grip-Level). Somit können vom Untergrund erhobene Daten mit Sensordaten aus dem Fahrzeug abgeglichen werden. Dadurch wird die Sicherheit eines autonom fahrenden Fahrzeugs erhöht, indem beispielsweise Kurvengeschwindigkeiten und der Winkel gefahrener Kurven verbessert und angepasst werden.

 

Tactile Mobility und die Zukunft selbstfahrender Fahrzeuge

Damit ein autonomes Fahrzeug zuverlässig und unter allen denkbaren Wetterbedingungen auf der vorgegebenen Strecke bleibt, ist neben den zahlreichen Sensoren auch exaktes Kartenmaterial für die Software wichtig. Auch hier setzt Tactile Mobility an. Das Unternehmen kartiert Straßenbeschaffenheiten und kann dadurch mit seinen Daten andere Fahrzeuge vor Straßenschäden oder Glatteis warnen. Ziel ist die Implementierung von Fähigkeiten ins autonome Fahrzeug, welche bisher vom menschlichen Fahrer mit Verstand und Gefühl für Geschwindigkeit gegeben sind. Dazu interagieren im Fahrzeug verbaute Bewegungssensoren mit den Daten, die über den Fahrbahnzustand gesammelt und im System hinterlegt wurden. Ebenfalls wichtig und von der Tactile Mobility Technologie abgedeckt, ist die Überwachung des Fahrers, um rechtzeitig medizinische Notfälle erkennen zu können und dem Fahrzeug entsprechende Handlungsanweisungen zu geben.

 

Blockchain und Shared Mobility

Andere Startups beim Expo Day der Startup Autobahn widmeten sich zum Beispiel den Anwendungsmöglichkeiten der Blockchaintechnologie im Automotivebereich. Mit Hilfe dieses Ansatzes zur Datenordnung sollen zukünftige Transaktionen von autonom fahrenden Fahrzeugen sicher gestaltet werden. Eine Blockchain kann dazu genutzt werden ein eigenes Ökosystem aufzubauen, in dem autonome Autos oder sogar Drohnen selbstständig Transaktionen tätigen können. So verfügt zukünftig ein selbstfahrendes Auto über die technologische Voraussetzung die Parkgebühr oder Tankstelle zu bezahlen, den mitgenommenen Fahrgast abzurechnen oder andere Services in Anspruch zu nehmen. Damit all dies sicher und zuverlässig funktioniert, setzen immer mehr Startups und Konzerne auf Blockchain mit ihren kryptographischen Verfahren.

Die Zukunft der Mobilitätsbranche ist zur Zeit so spannend wie nie. Welche Zukunftstechnologie bewerten Sie als entscheidend für Ihren Unternehmenserfolg? Wir von magility freuen uns über fachlichen Austausch.