Beiträge

Neuromorphic Computing ist die nächste Generation der Künstlichen Intelligenz und bringt auch technologische Fortschritte in der Automotive-Industrie. Foto: CCO

Neuromorphic Computing – Neuronale Netze mit enormer Leistung

Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz heißt Neuromorphic Computing. Dabei sind die Computer nach Vorbild des menschlichen Gehirns konstruiert, wobei die Funktionsweise von menschlichen Neuronen nachempfunden wird. Ziel der Neuromorphic Technologie ist es, Sinnesorgane nachzubilden oder zu simulieren, wie beispielsweise die Netzhaut des Auges, das Innenohr oder auch Teile des Gehirns. Langfristig sollen diese Computer Entscheidungen treffen oder sogar ins menschliche Nervensystem integriert werden können. Vor allem in der Industrie wird diese neue Technologie in Zukunft große Beachtung finden. Als autonome Roboter, im Bereich autonomem Fahren oder auch der Sensorik. Doch was bedeutet Neuromorphic Computing und was wird es uns in Zukunft bringen?

Die Zukunft heißt Neuromorphic Computing

Perspektivisch werden kognitive Computer entwickelt, die komplexe Daten analysieren können und anhand von erlerntem Wissen Vorhersagen treffen. Zentral dafür sind neuromorphe Chips, also Mikrochips, die nach Vorlage menschlicher Nervennetze gefertigt werden. Damit sollen diese Chips auch die Sensorik des Menschen abbilden. Unterstützt werden die Chips dafür mit spezifischer Hardware, die etwa Gerüche oder Geräusche aufnehmen kann. Die Chips unterscheiden sich von der gegenwärtigen Technik durch höhere Energieeffizienz und geringeren Platzbedarf.

Neuer Chip von Intel ist dem Gehirn nachempfunden

Neuromorphic Computing statt Deep Learning. Ein Beispiel dafür ist der Testchip Loihi von Intel. Insgesamt soll der Chip 130.000 Neuronen sowie 130 Millionen Synapsen haben. Dadurch ist Loihi leistungsfähiger als bisherige Modelle und kann stetig dazulernen. Laut Intel lässt sich der selbstlernende Chip in fast allen Bereichen anwenden. Im Bereich Automotive, in der Industrie, in autonomen Robotern, maschinellem Sehen oder maschinellem Hörverstehen. Entsprechende Algorithmen zur sparsamen Codierung, zur Wegfindung oder zum Wörterbuch lernen, haben Intel und andere Unternehmen in der Vergangenheit bereits umgesetzt. Der neue Chip wurde auf der CES 2018 in Las Vegas vorgestellt.

Gegenwärtige KIs

Aktuelle KIs wie Apple’s Siri oder Alexa senden Daten an ein Rechenzentrum, gleichen diese ab und bekommen eine Rückmeldung. Sie basieren auf Clouds, da die Rechenleistung der Elektronik gegenwärtig noch nicht ausreicht um die verarbeitungsintensiven Algorithmen auszuführen, die für maschinelles Lernen benötigt werden. Die typischen Prozessoren, die in den meisten Smartphones verbaut sind, könnten kein System wie Siri auf dem Gerät ausführen. Die Rechenleistung der Chips wird aber in den nächsten Jahren weiter steigen, bei weniger Energieverbrauch.

Forschungszentrum für Neuromorphic Computing in Baden-Württemberg

Eines der größten Forschungszentren für Neuromorphic Computing entsteht derzeit in Baden-Württemberg. In Heidelberg werden Millionen investiert um die Technologie und Forschung in den nächsten Jahren voranzutreiben. Ziel der Forschung ist der Aufbau eines großen neuromorphen Systems mit besonders ausgeprägten Lernfähigkeiten, die in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit theoretischen Neurowissenschaftlern entwickelt werden.

Durch Neuromorphic Computing entstehen zahlreiche neue Geschäftsmodelle und Möglichkeiten von denen wir bisher nur träumen konnten. Wir von Magility, als ihr Partner für neue digitale Geschäftsmodelle, beraten Sie gerne.

Cloud Computing: Digitale Innovation und Datenschutz

Bereits vor zehn Jahren sorgten Schlagzeilen wie „How Cloud Computing Is Changing the World“ für Aufsehen. Auch magility hat den Trend des Cloud Computings frühzeitig erkannt. Bereits 2013 prophezeite Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, dass Cloud Computing schon in wenigen Jahren Realität sein würde und behielt dabei Recht. Der spannende Punkt ist aber vor allem, dass er bereits vor einigen Jahre auf die außerordentliche Wichtigkeit von Datenschutz in Verbindung mit der Datenwolke hingewiesen hat. Heute ist Cloud Computing nicht mehr wegzudenken, während die Frage des Datenschutzes aktuell bleibt.

IT-Infrastruktur aus der Cloud

Was Cloudcomputing zusammengefasst bedeutet ist, dass Infrastruktur, Plattformen und Software nicht mehr lokal gespeichert werden, sondern über ein Rechnernetz zur Verfügung gestellt werden. Damit können die Services von verschiedenen Endgeräten erreicht werden, sind immer aktuell und brauchen keinen Speicherplatz – um nur einige der Vorteile zu nennen.

Cloud Computing 2017

Um mehr Speicherkapazitäten und Rechenleistung zur Verfügung zu haben oder neue Software-Anwendungen nutzen zu können, greifen laut Cloud-Monitor des Branchenverbands Bitkom (Stand 2015) bereits 44 Prozent der Unternehmen auf Cloud Services zurück. Weitere 24 Prozent denken über den Einsatz nach. Tendenz steigend. Gründe genug um sich auch weiterhin mit der Technologie auseinanderzusetzen.

Welche Cloud ist die richtige?

Die passende Lösung für ein Unternehmen ist von den individuellen Anforderungen abhängig. Hier ist immer Beratung notwendig um eine geeignete Lösung zu finden. Dies gilt auch für die Frage der Organisationsform, die sich grundlegend in Public, Private und Hybrid Cloud-Angebote gliedert. Da der Zugriff auf Cloud-Dienste online, also über das Internet, erfolgt, müssen außerdem Sicherheits- und Datenschutzstandards geprüft werden. Für deutsche Unternehmen ist es zum Beispiel ratsam die Daten auch in deutschen Rechenzentren zu speichern.

Datenschutz ist das große Thema

Die Daten sind nicht mehr auf dem eigenen Server gespeichert und somit hat das Unternehmen auch nicht mehr die alleinige Hoheit über die Daten. Deshalb gibt es nach wie vor Bedenken über die Datensicherheit. Diese Bedenken sind durchaus berechtigt, da Cloud Computing immer noch Schwachstellen hat, die immer wieder ausgenutzt werden. Die Cyber Security und der Schutz der Daten hat also aktuell höchste Priorität um den Komfort, den das Cloud Computing liefert auch weiterhin uneingeschränkt nutzen zu können.

Magility arbeitet eng mit führenden Experten im Cloud Computing zusammen. Kontaktieren Sie uns gerne und wir erarbeiten zusammen mit Ihnen die passende Lösung für Ihr Unternehmen.