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Wer erhält den Schlüssel zum vernetzten Auto? – Sicherheitsaspekte beim Fahren der Zukunft

von Christiane Schulzki-Haddouti

Kryptografische Lösungen bestimmen, wer den Schlüssel für das vernetzte Auto in der Hand haben wird. Automobil-Hersteller und Staat ringen derzeit darum, wie diese Lösungen aussehen sollen. Die Interessen der Fahrzeughalter spielen dabei jedoch offenbar kaum eine Rolle.

Die europäische Datenschutzreform verlangt im Interesse der Bürger, Autobesitzer und Fahrer „Privacy by Design“. Die aktuelle Diskussion um Sicherheitskonzepte für das „vernetzte Auto“ weist aber in eine andere Richtung. Solche Fahrzeuge erzeugen stündlich zwischen 20 und 24 Gigabyte Daten, sagt Gabriel Seiberth von der Unternehmensberatung Accenture. Die Automobilbranche sei daher auf der Suche nach Geschäftsmodellen, „damit die Daten nicht einfach anfallen und wieder verpuffen“. In zehn Jahren sollen solche Geschäftsmodelle Umsätze in Milliardenhöhe generieren.

Ein aktueller Fall aus Baden-Württemberg zeigt jedoch, dass dies an den Datenschutzsorgen der Kunden scheitern könnte. Ingo Scherzberg und seine Frau hatten im Verkaufsgespräch die Übertragung von Ortsdaten aus ihrem Auto strikt abgelehnt. Erst nach der Auftragsbestätigung wurde Scherzberg bei der Lektüre der Broschüre „Ihr Weg zu Mercedes connect me“ klar, dass das Kommunikationsmodul, über das die Ortsdaten übertragen werden, nicht ausgebaut werden würde.

„Ganz aus“ war es bei ihm, als er in den Unterlagen zur Informationssicherheit von eCall auch noch Hinweise auf mögliche Hackerangriffe entdeckte. Den Versicherungen von Daimler, es würden gegen seinen Willen keine Daten übertragen, konnte er keinen Glauben schenken: „Der Staat hat die Speicherung von Telefondaten durchgesetzt und das Bankgeheimnis ausgehebelt, zweifellos wird er auch die Herausgabe der Ortsdaten fordern.“ Nachdem Scherzberg heftig protestierte, löste Daimler den Kaufvertrag auf.

Zwiespalt

Die Hersteller zeigen sich hin- und hergerissen. Einerseits betont etwa Volkswagen-Chef Martin Winterkorn, dass das Auto nicht zur „Datenkrake“ werden dürfe, andererseits machen die Hersteller in ihrem Datenschutz-Positionspapier einen weiten Bogen um das Prinzip der Datensparsamkeit. Hierarchische Sicherheitsarchitekturen für den Datenaustausch zwischen Autos (Car-to-Car) sowie zwischen Autos und Infrastruktur (Car-to-X) sorgen überdies nicht unbedingt für Vertrauen.

 

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-21-Wer-erhaelt-den-Schluessel-zum-vernetzten-Auto-2815254.html

Vision Kundenorientierung – doch wie kommen wir dahin???

„Im Mittelpunkt steht der Prozess“. Das hört man oft in Unternehmen. Im Prozessalltag kommen jedoch recht schnell Zweifel zu dieser Aussage hoch. An der Tagesordnung sind zwischenmenschliche Themen, unklare Anforderungen, verhärtete Schnittstellen oder ungeeignete Methoden für das Ziel eines reibungsfreien Prozessflusses.

Der Prozess ist das eine…. Wir bei Magility verfolgen vielmehr das Credo: „Im Mittelpunkt steht der Kunde!“ Dies hat Implikationen für die Analyse und Optimierung der Unternehmensprozesse. Nur auf Verschwendung zu achten, greift zu kurz! Nur auf den reibungslosen Ablauf im Innern einzelner Bereiche zu achten, ist sträflich!

 

Prozess

 

Die Anforderung ist vielmehr: robuste Prozesse entwickeln UND Prozesse mit integrierter Reaktionsschnelligkeit und Anpassung an aktuelle Kundenbedarfe. Das heißt: die Verbindung von „Lean“ und „Agil“ ist unabdingbar für den heutigen Unternehmenserfolg.

Oft wissen Führungskräfte nicht um den Ist-Zustand ihrer Prozesse, geschweige denn, wo „Robustheit“ im Sinne von „Lean“ und wo „Agilität“ im Sinne von proaktiver Flexibilität gebraucht wird. Aus diesem Grund bieten wir gezielt den „Check Lean & Agil“ an, den wir innerhalb von 1-4 Wochen (je nach Bereichs- oder Unternehmensgröße) durchführen.

Die Vorteile sind:

  • Eine neue Qualität von Transparenz
  • Identifikation der wirklich kundenrelevanten Prozesse
  • Ist-Situation von Standards und deren Anwendungsgrad
  • Identifikation des Flexibilitätsbedarfs in Prozessen
  • Erste Ansatzpunkte für schlanke UND agile kundenorientierte Abläufe
  • Szenarien für die Optimierung von…
    • Zusammenarbeit
    • kontinuierlicher Integration der Kundenperspektive
    • agilen Methoden in Sonderprozessen
    • Prozessevaluation als fester Bestandteil im Prozessalltag
  • Belastbare Basis für einen Management-Entscheidungs-Workshop zum Ende der Analysephase

Der Check Lean & Agil ist sowohl für Entwicklungsprozesse, Produktionsprozesse als auch administrative Prozesse geeignet. Er bildet die Basis für Ihre passgenaue Prozess- und Projektsteuerung im Unternehmen.

Die Logik unserer Prozessanalyse:

Prozesslogik Check "Lean und Agil" von magility

 

 

 

Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung – gemeinsam können wir für Sie passgenaue Lösungen finden.

Fr. Dr. Edelgard Vacek freut sich über Ihre Nachricht: edelgard.vacek@magility.com

 

Erste Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates

Am 17. Juli 2014 trat der Wissenschaftliche Beirat der magility nach der Begrüßung durch den CEO Dr. Michael W. Müller zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Mitglieder sind folgende Persönlichkeiten:

  • Prof. Dr. K. B. AkhileshIndian Institute of Science, Bangalore, Indien
  • Prof. Dr. Stephan HöferESB Business School – Reutlingen University, Deutschland
  • Prof. Dr. John WarginEuropean University Viadrina, Deutschland
  • Prof. Rüdiger WendtTU Wien, Österreich
  • Prof. Dr. Patricia WolfHochschule Luzern & ETH Zürich, Schweiz

Frau Dr. Edelgard Vacek präsentierte das aktuelle Kunden- und Beratungsprojektportfolio und die Beiratsmitglieder gaben profunde Empfehlungen zur weiteren Entwicklung des Beratungsservice Portfolios und zur Internationalisierung der Geschäfte. Ebenfalls wurde die Zusammenarbeit von magility mit den jeweiligen Hochschulen in Forschungsprojekten zu den Themen Konvergente Technologien, agile Organisationen und Transformationsmanagement diskutiert.