Rosenmontag bei magility :-)

…ob es den Wintergeistern so Angst und Bange wird und sie uns mit Frühling beglücken? Wohl kaum – aber Hauptsache wir als Team haben Spaß an der Entwicklung zukunftsweisender Ideen!

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CES Las Vegas – Volocopter, MBUX und Künstliche Intelligenz

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigte letzte Woche die aktuellen Tech-Trends, auch für Mobilität und Automotive. Vieles was vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan wurde ist auf der CES 2018 real geworden. Magility war vor Ort, um sich über die neusten Trends, Visionen und Start-ups zu informieren.

Fliegende Taxis bei der CES

Mobilität der Zukunft ist eines der heißen Themen der CES 2018. Das fahrerlose Elektroauto ist natürlich ein Dauerbrenner. Aber in diesem Jahr wurde auch die fliegende Variante in Las Vegas vorgestellt. Zu den Stars der Messe zählt das badische Start-up Volocopter. Das Unternehmen baut ein fliegendes E-Taxi made in Karlsruhe. „Der Raum in den Städten wird immer knapper, in Zukunft wird daher auch der Luftraum mehr genutzt werden. Volocopter ist ein zukunftsweisendes Start-up in Sachen E-Mobility“, unterstreicht Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH die Innovationskraft des badischen Unternehmens.

Weltpremiere für Mercedes-Benz User Experience

Daimler feiert Weltpremiere auf der CES und stellt sein neues Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) vor. Das intuitive und lernfähige Betriebssystem geht ab 2018 in der A-Klasse in Serie.

Besonders ist hierbei die Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz. MBUX ist individualisierbar und stellt sich auf den Nutzer ein. Es schafft so eine emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Passagieren. Zugleich sind Updates „over the air“ möglich. Außerdem läutet es eine neue Ära bei der Mercedes me Connectivity ein. Die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie sowie die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen sind weitere Neuheiten. Statt „hey Alexa“ fühlt sich das System mit „hey Mercedes“ angesprochen.

Künstliche Intelligenz und UX

Schaut man sich die Automobilhersteller insgesamt an, zeigt sich, dass in Zukunft viel getouched, geswiped und kommuniziert wird. Große Displays im Auto (siehe MBUX) lassen sich wie Smartphones bedienen und sprechen vor allem eine junge Zielgruppe an, die ans touchen und swipen längst gewöhnt ist. Künstliche Intelligenzen wie Amazons Alexa verbreiten sich stetig und eröffnen eine riesigen Markt für Anwendungen, die das Leben smarter und einfacher machen.

Brain Machine Inferfaces (BMI´s)

Auch Gehirn-Computer Schnittstellen (BMI´s)  erhielten auf der CES Einzug in die Welt des autonomen Fahrens. Nissan stellte auf der Messe ein ins Fahrzeug integriertes  brain-to-vehicle Interface vor. Das Interface erkennt durch einen Helm der drahtlos mit dem Fahrzeug verbunden ist Gehirnaktivitäten, die im Zusammenhang mit der Bewegungsaktivität des Fahrers stehen. Diese werden simultan an das Fahrzeug übertragen. Das Fahrzeug übersetzt und nutzt die Signale um das Fahrverhalten an die Erwartungen des Fahrzeughalters anzupassen, bevor dieser körperlich in Aktion tritt. Hierdurch wird personalisiertes autonomes Fahren möglich und das Fahrerlebnis noch smarter. Der Helm wird von der Startup Firma Bitbrain aus Spanien überwiegend von Neurologen weiterentwickelt.

Smart Future

Bei der CES in Las Vegas wurde die ganze Bandbreite an neuen Technologien vorgestellt. Smartphones, Smartwatch, Smart Home – das Angebot ist unermesslich und so verliert man sich schon mal in der Masse. „Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wo wir gerade stehen und wo der Weg hinführt. Im Zuge der digitalen Transformation brauchen wir natürlich immer einen Überblick über Technologien und Visionen“, fasst Müller die CES zusammen. Und so hat sich der Weg nach Las Vegas auch in diesem Jahr gelohnt.

 

E-Mobilität. Daimler hat Tesla den Kampf angesagt. Foto: magility

E-Mobilität: Mercedes wird zum größten Konkurrenten von Tesla

Tesla hat einen unvergleichbaren Aufstieg vom Underdog zum Pioneer hingelegt. Aber die kommenden fünf Jahre könnten zur größten Herausforderung für das US-Unternehmen werden. Denn Autobauer rund um die Welt warnen sich zur Aufholjagd in Sachen Elektromobilität.

Daimler investiert Milliarden in Elektromobilität

Allen voran Daimler – die Stuttgarter planen ihre Autoflotte nun bis 2020 zu elektrifizieren und investieren dafür 11 Milliarden Euro. Dies bedeutet vor allem die Aufholjagd zum Vorreiter und Kontrahenten Tesla.
Doch zu Tesla aufzuschließen ist keine leichte Aufgabe. Das Unternehmen genießt eine Markenloyalität vergleichbar mit Apple. Das Unternehmen um CEO Elon Musk hat mit Innovationen wie Over-the-Air Updates der Industrie gezeigt, was Innovation bedeutet und traditionelle Distributionswege infrage gestellt.

Daimler muss sich neu erfinden

Tesla schwächelt vor allem in der Produktion, immer wieder ist von Engpässen die Rede. Daimler hingegen macht keinen Hehl daraus, den Angriff auf die Elektroauto-Pioniere zu wagen. Aus Stuttgart hörte man bereits im September, dass sie eine Milliarde in ein Werk in den USA investieren, um einen elektrischen SUV zu bauen, der 2020 auf den Markt gehen soll.
Darüber hinaus will Daimler weitere 10 Milliarden in die nächste Generation von Elektrofahrzeugen investieren.

Die angekündigte Verbannung von Dieselfahrzeugen befeuert die Entwicklung

Allerdings geht es wohl nicht alleine darum, Tesla einzuholen. Chinas Ankündigung, Diesel- und Verbrennungsmotoren zu verbannen zu wollen, ist ein zentraler Grund, denn China ist der größte Absatzmarkt für Autos in der Welt.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Der Wettstreit von Daimler mit Tesla könnte aber auch darin begründet sein, dass Daimler erkannt hat, dass sie ihre Kunden davon überzeugen kann, dass sie technologisch Schritt halten. Etwas das Tesla bereits geschafft hat. Alleine deshalb, kann der schwäbische Autobauer die Amerikaner nicht ignorieren. Gleichzeitig ist der Kern von Mercedes der Verbrennungsmotor. Noch immer gilt ein Mercedes mehr als schnelle Maschine auf der Autobahn als ein Hightech-Fahrzeug und Pioneer der E-Mobilität.

Vor allem in China wird investiert

In Sachen E-Mobilität gilt es vor allem den chinesischen Markt zu erobern. Tesla arbeitet deshalb an einem soliden Fundament und baut ein Werk in Shanghai, das 2020 mit der Produktion beginnt.
Daimler hat bereits ein Joint Venture mit dem chinesischen Autobauer BAIC. Gemeinsam kündigten sie im Juli eine Investition über 750 Millionen Euro in die Produktion von Elektrofahrzeugen an. Von Unternehmensseite hieß es, China wird der wichtigste Markt für E-Mobility.

Weitere Herausforderungen

Natürlich bleiben einige Herausforderungen trotz hoher Investitionen bestehen. Die Marke Tesla steht für Hightech, Innovation und Zukunft. Dahin muss Daimler noch kommen. Außerdem hängt der Durchbruch auch eng mit der Ladeinfrastruktur zusammen. Tesla ist hier bereits einen Schritt weiter und arbeitet an einer Solarinfrastruktur. Es bleiben viele Fragen, die noch beantwortet werden müssen.

Magility untersucht fortlaufend in Trendstudien aktuelle Entwicklungen innerhalb der Mobilitätsindustrien und steht Ihnen als Partner zur Seite. Kontaktieren Sie uns gerne – wir freuen uns auf Sie!

User Experience im vernetzten Fahrzeug – Darauf kommt es an

Die Vorteile smarter Fahrzeuge liegen auf der Hand. Über das Bordsystem ist das Fahrzeug mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen und Services verknüpft, die für ein verbessertes Fahrerlebnis und mehr Sicherheit sorgen. Damit diese Systeme genutzt werden können, wird permanent an einer hervorragenden User Experience für Fahrer und Mitfahrer gearbeitet. Denn davon hängt ab, ob sich ein System in Zukunft durchsetzt.

End-to-End User Experience

Die mehrstufige Onlineinteraktion des Fahrers mit Fahrzeug, Backend und Servicepartnern wird auch End-to-End User Experience genannt. Um ein konsistentes Nutzererlebnis zu gewähren, braucht es eine durchdachte und konsequente Systemarchitektur. Dazu braucht es eine intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche, über die der Nutzer die Systeme leicht steuern kann.

Übersichtliche Interfaces

Bereits 30 Prozent der Autofahrer legen beim nächsten Autokauf Wert auf Connected Car Features, über 65 Prozent haben Interesse an Services für mehr Sicherheit. Der Markt für Smart Services im Auto wächst kontinuierlich. Der kritische Punkt ist aktuell die User Experience. Je komplexer die Anwendungen und die Prozesse im Hintergrund werden, desto übersichtlicher müssen die User Interfaces, also die Schnittstelle zwischen Mensch und Anwendungen, werden.

Größte Herausforderung: Integration externer Systeme

End-to-End User Experience bedeutet vor allem, dass die unterschiedlichsten Anwendungen reibungslos kommunizieren und der Kunde eine wesentliche Unterstützung spürt. Doch aktuell sieht die Situation noch so aus, dass die einzelne Experiences zwar hervorragend designt ist, die Integration externer Services aber nicht möglich ist. Konkret bedeutet das, dass etwa die Car Experience innerhalb des Fahrzeugs mittlerweile sehr weit entwickelt ist, will der Fahrer aber sein Smartphone,  Tablet, externe Navigation bzw. andere Applikationen mit ins Auto integrieren, stellt das eine große Hürde dar.

Das Ziel: End-to-End User Experience

Um das immer komplexer werdende Netzwerk von Anwendungen zu beherrschen und an den Nutzer anzupassen, muss etwa auf Cloud Technologie und Big Data zurückgegriffen werden. Letztlich hängt der technologische Fortschritt in diesem Punkt aber auch damit zusammen, ob dieser in Geschäftsmodelle umgewandelt werden kann.

Ohne User Experience kein Connected Car

Die User Experience ist ein kritischer und wesentlicher Faktor auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug. „Davon hängt ab, wie die Applikationen und Services in Zukunft von den Nutzern angenommen werden. Sie entscheidet über den Erfolg der Connected Cars“, betont Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH.

Sie wollen mehr zur End-to-End User Experience erfahren?

Gerne können Sie uns kontaktieren. Als Expertenteam der agilen Mobilität in Zeiten der Digitalisierung verfasst magility nach Ihren Bedarfen abgestimmte Trendstudien zu den Zukunftsthemen der Mobilität.

Technologiemonitoring und Benchmarking ist unerlässlich in der digitalen Welt. Foto: CC0

Technologiemonitoring – Immer einen Schritt voraus

Um in Zeiten der Digitalisierung Schritt zu halten ist es für Unternehmen unerlässlich geworden ein umfangreiches Technologiemonitoring zu betreiben. Der digitale Wandel hat die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Technologien enorm beschleunigt. Im globalen Wettbewerb sind innovative Technologien und eine stetige Weiterentwicklung notwendig. Eine detaillierte Markbeobachtung und Benchmarking, um neue Technologien früh zu erkennen, bilden die Grundlage um Wettbewerbsvorteile zu schaffen und diese zu bewahren.

Immer einen Schritt voraus

Der Markt wird zunehmend segmentierter, Grenzen von Industrien verschwimmen, der Markt ist global. Innovationen kommen nicht mehr nur aus den Forschungszentren und Industrien sondern gerade Start-ups reagieren sehr schnell auf Trends und Herausforderungen. Da neue und wegweisende Technologien an den unterschiedlichsten Stellen auftauchen können, steigt die Relevanz von Technologiemonitoring extrem. Es geht dabei vor allem darum, über Weiterentwicklungen, Neuheiten aber auch völlig neuer Technologien informiert zu sein.

Steigende Komplexität und diverse Märkte

Die technologische Komplexität von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen nimmt immer weiter zu. Oft liegt der Fokus mittlerweile auf der Integration der Technologien. „Nicht mehr die technologische Kompetenz selbst ist der kritische Erfolgsfaktor sondern insbesondere die Auswahl der besten Technologien“ fasst Dr. Michael Müller den Kern zusammen. Der Erfolg hängt davon ab, neue, erfolgsversprechende Technologien besonders früh zu identifizieren und sie ins eigene Portfolio zu integrieren.

Beobachtung, Benchmarking und Analyse

Um fundierte Entscheidungen zur Auswahl der Technologie und eine gezielte Strategie gewährleisten zu können muss jedes Unternehmen eine Vielzahl an Informationen sammeln und aufbereiten. Der Markt muss flächendeckend und langfristig beobachtet werden. So können gravierende Neuerungen schnell aufgenommen und neue Trends schon frühzeitig erkannt werden. Ein umfangreiches Benchmarking gehört heute zu jeder Unternehmensstrategie.

Dynamik und Kooperation

Ein Blick über den Tellerrand hat aber auch noch zusätzlichen Nutzen. Wer den Markt und die Konkurrenz im Blick behält kann generell dazulernen. Im rasanten Wandel den wir aktuell erleben begegnen wir immer wieder komplett neuen Herausforderungen. Um diese zu lösen helfen immer wieder Best-Practice-Beispiele oder aber Kooperationen mit Experten.

magility bietet umfassendes Technologiemonitoring durch unsere Experten. Haben Sie Fragen dazu? Wir beraten Sie gerne!

magility beim TDI 2017. Foto: magility

Magility beim Tag der Deutschen Industrie/ TDI 2017

Auch in diesem Jahr war magility beim Tag der Deutschen Industrie (TDI) in Berlin. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien gaben in diesem Rahmen spannende Impulse zu den aktuellen Themen vor allem im Zuge von digitaler Transformation und dem Wandel durch politische Entwicklungen. Beim Get-to­ge­ther kamen die wichtigsten Größen der deutschen Industrie ins Gespräch. Einige Eindrücke vom TDI 2017.

Eindrücklich war für Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, etwa der Vortrag des Kommunikationsexperten Vincent Harris von Harris Media, der die medialen Auftritte von Merkel und Trump vergleicht. Er macht auf die enorme Kraft medialer Botschaften in Zeiten des Internets aufmerksam. Mit ausreichend Geld und Kommunikationskanälen könne jede erdenkliche Message in den Köpfen verankert werden. Die Mechanismen die dabei in Gang gesetzt werden beschrieb Harris in seinem Vortag. Je öfter man eine Botschaft wiederhole, egal ob negativ oder positiv, je mehr manifestiert sie sich in den Köpfen und wird immer mehr zur Realität. So können sich auch immer wieder Fake-News durchsetzen wie es sich in letzter Zeit immer wieder in den USA beobachten ließ. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit den Bundestagswahlen im Herbst und den vergangen Wahlen in den USA interessant.

Das Resümee aus dem Vortrag ist, das Kommunikation ein wesentlicher Faktor ist, gerade in Zeiten der Digitalisierung. Für Unternehmen im Prozess der Transformation in der Digitalisierung bedeutet dies vor allem professionelles Kommunikationsmanagement. Auch in Sachen Kommunikation stehen wir von magility als Experten mit Rat und Tat zur Seite!

Dr. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), ging auf den weltweiten, rasanten Wandel ein. Dynamik und Unsicherheit würden größer – ob durch die digitale Transformation oder durch politische Entwicklungen in den USA und Großbritannien. „Die deutsche Industrie kann Wandel“, attestierte der BDI-Präsident in seiner Rede auf dem TDI 2017. Einen Stillstand oder die Verwaltung des Status quo könne sich der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht leisten.

Der TDI vereint aktuelle Innenpolitik und internationale Perspektiven, unternehmerische Praxis und ökonomische Analysen, inspirierende Impulse und anregendes Netzwerken. Er ist der wichtigste wirtschaftspolitische Kongress des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Wir von magility danken dem Bundesverbandes der Deutschen Industrie für die spannenden Themen und den bereichernden Austausch und freuen und schon aufs nächste Jahr.

Magility und die VP Bank. Experten sprechen über die Digitalisierung. Foto: magility

Magility feiert im Porschemuseum: Experten sprechen über Digitalisierung

Am Donnerstag, den 18.05.2017, trafen das Team der Magility und die Führungsriege der VP Bank für eine gemeinsam organisierte Veranstaltung im Porsche Museum in Stuttgart. Als Gastgeber eröffnete Antony Lassanianos, CEO der VP Bank (Schweiz) AG, den Abend und begrüßte die rund 60 Gäste aus Wirtschaft und Industrie. Im Anschluss hielten Dr. Michael Müller, geschäftsführender Gesellschafter der magility GmbH, und Dr. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank, Vorträge zu den Themen digitale Geschäftsmodelle bzw. demografischer Wandel und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft.

Geschäftspotenziale durch Vernetzung

Nachdem Dr. Thomas Gitzel von der VP Bank skizziert hatte, in welchen Bereichen durch die veränderte Demografie akuter Handlungsbedarf für die Wirtschaft besteht, ging Dr. Müller in seinem Vortrag zunächst auf die aktuellen Trends in der vernetzten Welt ein und gab einen Ausblick auf die enormen Geschäftspotenziale, die durch das Internet of Things allein in den nächsten vier Jahren ausgeschöpft werden können. Allerdings beleuchtete er im weiteren Verlauf des Vortrages auch die Gefahren und Risiken der absoluten Vernetzung, indem er vergangene Hackerangriffe, wie zum Beispiel den Wannacry Angriff auf die Deutsche Bahn, erwähnte und hierzu Präventionsmaßnahmen in Form eines Cyber Security Management Systems (CSMS) erörterte.

Im weiteren Verlauf des Vortrags erläuterte Dr. Müller, wie Prozessoptimierung in Unternehmen stattfindet und welche Handlungsfelder bearbeitet werden müssen, um bisherige Kern- und Supportprozesse zu digitalisieren – etwa wie Amazon durch eine serverlose Architektur die jährlichen Kosten von 18,4 Mio. USD auf 551.000 USD senken konnte.

Digitale Geschäftsmodelle und digitale Managementsysteme

Der Hauptteil des Vortrages behandelte vor allem digitale Geschäftsmodelle der Gegenwart und die Transformation von Einzelprodukten zu vernetzten und digitalen Managementsystemen. Hier wurden Beispiele aus der Agrarwirtschaft hinzugezogen sowie die Firma Google, die nicht nur durch ihr Kerngeschäft besticht, sondern durch Diversifizierung und ein enormes Portfolio an Venture Investments immer auf dem allerhöchsten Level der Innovation steht. Zum Ende des Vortrages hin sprach Dr. Müller über die unternehmenskulturellen Transformationsprozesse, die vom Start-Up zum etablierten Unternehmen durchlaufen werden und gab einen Ausblick darauf, dass profundes Risiko- und Projektmanagement die Grundlage für Innovationen bilden. Nach den Vorträgen fanden sich die Gäste zum Flying Dinner mit gemeinsamem Networking ein.

Wir danken allen Gästen für ihr Kommen und unserem Partner VP Bank für diesen gelungenen Abend im Stuttgarter Porschemuseum und hoffen uns zu anderer Gelegenheit wieder zusammen zu finden!

Smart Services sind die Zukunft in der Industrie. Foto: Creative Commonce

Smart Services – Datengetriebene Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie

Der digitale Wandel verändert die Wertschöpfungskette in der Industrie, auch in der Automobilindustrie, rasant. Daten werden zum erfolgskritischen Wirtschaftsgut. Datengetrieben Geschäftsmodelle wie digitale Plattformen und Smart Services sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und den Standort nachhaltig.

Exponentiell wachsender Datenstrom

Der globale Datenstrom wächst exponentiell und bildet die Grundlage für Smart Services. Generiert werden die Daten im Internet der Dinge. Hier werden Daten, Dienste und Infrastruktur vernetzt. Zusätzlich werden Daten über mobile Endgeräte und Maschinen eingespeist. Big Data wird dann mithilfe des maschinellen Lernens zu Smart Data. Daraus entstehen über physische Produkte hinaus smarte, datenbasierte Dienste.

„Die zunehmende Konnektivität und Vernetzung im Internet ermöglicht es uns schon heute und noch vermehrt zukünftig, innovative digitale Geschäftsmodelle für Mobilitätsdienstleistungen zu entwickeln und diese online anzubieten. Insbesondere die sog. Metaplattformen zur intermodalen Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger werden immer mehr gefragt sein“, lautet die Einschätzung der aktuellen magility Trendstudie.

Vision der Smart Service Welt

Das Bild der Zukunft in der Produktion: In der Smart Factory sind Maschinen an digitale Plattformen angeschlossen. So können Produkte und Dienstleistungen über Marktplätze direkt angeboten und eingekauft werden. „Datenkollektion und ihre sinnvolle Auswertung sowie Nutzung sind zweifellos der erfolgskritische Faktor. Um wettbewerbsfähig zu bleiben müssen daher Smart Service-Geschäftsmodelle entwickelt und etabliert werden. “ Kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführender Gesellschafter der magility GmbH das Thema.

Produktivitätssteigerung in der Wertschöpfungskette

Die Virtualisierung der Wertschöpfungskette ermöglicht Produktivitätssteigerungen, höhere Transparenz über die Prozesse und ein lückenloses Sicherheitsmanagement. Die Smart Services basieren auf Plattformen, sozusagen digitale Ökosysteme. Diese ermöglichen die vom Unternehmen generierten und gesammelten Daten zu digitalen Dienstleistungen zu formen über die zukünftig neue Gewinne generiert werden können.

„Die Mobilitätsdienstleistungen der klassischen Industrien werden sukzessive ergänzt durch digitale Mobility Services, die auch das private Umfeld mit einbeziehen und dadurch die Geschäftsmöglichkeiten massiv erweitern“ Quelle: Trendstudie von magility

Status Quo

Inwieweit Smart Services in das klassische Geschäftsmodell integriert werden können schwankt von Industrie zu Industrie. Eine Studie der Digitalisierungsberatung Accenture bestätigte, dass die digitale Transformation in der Industrie überwiegend noch am Anfang steht. Wobei die Automobilindustrie der Vorreiter ist und bislang in der Digitalisierung am weitesten vorangeschritten ist. Konzerne arbeiten bereits an zahlreichen Pilotprojekten und Strategien, währen der Mittelstand noch zögerlicher an die digitale Transformation heran geht.

Best Practice: Der gemeinsame Kartendienst Here

Ein Praxisbeispiel für ein digitales Ökosystem ist der Kartendienst Here. Daimler, BMW und Audi haben im Jahr 2015 den Kartendienst Here gekauft und können ihre Fahrzeuge nun mit hochpräzisen Karten ausstatten. Viel mehr geht es aber darum große Datenmengen zu generieren aus denen sich Smart Services und datengetrieben Dienste entwickeln lassen. Der Kartendienst könnte zu einem Paradebeispiel für ein digitales Ökosystem werden. Ausschlaggebend für den Erfolg ist aber die Zahl der Partner. Nur so kann eine kritische Masse an Daten generiert werden.

Mehr zum Thema lesen sie in der magility Trendstudie Innovative digitale Geschäftsmodelle für multimodale Mobilität. Zum lesen bitte hier klicken

 

DEKRA beteiligt sich an Magility

Expertenorganisation setzt auf Digitalisierung

  • Übernahme von 25,1 Prozent der Gesellschaftsanteile
  • Strategische Partnerschaft von Magility und DEKRA
  • Kernkompetenz bei Entwicklung und Implementierung digitaler Geschäfte

Die Expertenorganisation DEKRA hat sich mit 25,1 Prozent an Magility beteiligt. Seit 1. Mai ist Magility ein Partner von DEKRA und wird künftig im Firmenlogo den Zusatz „a DEKRA Partner“ verwenden. Das Unternehmen mit Sitz in Kirchheim unter Teck bei Stuttgart ist eine internationale technologieorientierte Strategieberatung für Unternehmen aus den Mobilitätsindustrien. Eine Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und Implementierung digitaler Geschäftsmodelle.

 

Funktionale Sicherheit und Cybersicherheit sind zentrale Herausforderungen im Internet der Dinge. Magility begleitet Kunden dabei, die Produkt- und Unternehmenssicherheit ihrer Technologien zu verbessern. Darüber hinaus steht die Weiterentwicklung der organisationalen und prozessualen Kompetenzen des Kunden im Fokus. Die Digitalisierungsspezialisten bringen ihre Expertise projektbezogen auch in die DEKRA Welt bei der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen und Sicherheit im Zuge der Digitalisierung von Produkten und Abläufen ein. Außerdem geht es vornehmlich um die gemeinsame Erschließung der Kundenfelder Automobilindustrie sowie Maschinen- und Anlagenbau.

 

 

Über Magility

Die Magility GmbH mit Sitz im Großraum Stuttgart ist eine internationale technologieorientierte Strategieberatung für Unternehmen aus den Mobilitätsindustrien. Magility verfügt über Jahrzehnte industrieller Führungs- und Expertenerfahrung. Speziell in den Mobilitätsindustrien hat das Beraternetzwerk mit Geschäftsführer Dr. Michael W. Müller umfassende Branchen- und Produktkenntnisse entlang der Wertschöpfungskette.

 

Über DEKRA

Seit mehr als 90 Jahren arbeitet DEKRA für die Sicherheit: Aus dem 1925 in Berlin gegründeten Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein e.V. ist eine der weltweit führenden Expertenorganisationen geworden. Die DEKRA SE ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des DEKRA e.V. und steuert das operative Geschäft des Konzerns. Im Jahr 2016 hat DEKRA einen Umsatz von voraussichtlich rund 2,9 Milliarden Euro erzielt. Mehr als 38.000 Mitarbeiter sind in über 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten im Einsatz. Mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen arbeiten sie für die Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Das Portfolio reicht von Fahrzeugprüfungen und Gutachten über Schadenregulierung, Industrie- und Bauprüfung, Sicherheitsberatung sowie die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen bis zu Schulungsangeboten und Zeitarbeit. Die Vision bis zum 100. Geburtstag im Jahr 2025 lautet: DEKRA wird der globale Partner für eine sichere Welt.

https://www.dekra.net/de/dekra-beteiligt-sich-an-magility/

Ihr Kontakt für weitere Informationen:

Datum:                        Stuttgart, 04.05.2017

Kontakt:                      Hanna Müller

Telefon direkt:           07021.866 8992

Email:                          hanna.mueller@magility.com