Buchveröffentlichung: Guide to Automotive Connectivity and Cybersecurity

Das vorliegende Werk „Guide to Automotive Connectivity and Cybersecurity – Trends, Technologies, Innovations and Applications“ ist das aktuellste und umfassendste Grundlagenbuch zum Thema Connectivity und Cybersecurity bei Fahrzeugen. Seit der Veröffentlichung im aktuellen Jahr 2019 beeinflusst es mit richtungsweisenden Impulsen die aktuellen Innovationen und Disruptionen im Automobilbereich. Das Werk verschafft den Lesern einen bisher noch nicht dagewesenen Gesamtüberblick zu Trends, Technologien, Innovationen und Anwendungen von Connectivity und Cybersecurity bei Fahrzeugen.

Führende Automotive Cybersecurity Experten

Die Autoren Dietmar P.F. Möller und Roland E. Haas sind führende Experten im Bereich Automotive Cybersecurity und Connectivity mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Automobilindustrie. Dr. Roland Haas ist der Gründer sowie CEO von QSO Technologies mit Sitz in Bangalore, Indien. Außerdem ist er Partner von magility und betreut magility-Aktivitäten in seiner Wahlheimat Indien. Neben vielen weiteren Aktivitäten ist er Buchautor sowie Honorarprofessor an verschiedenen Universitäten. Prof. Dr. Dietmar Möller ist u.a. Professor für Stochastische Modelle in Ingenieurwissenschaften an der Clausthal University of Technology (TUC) und Mitglied des Simulation Science Center (SWZ) in Clausthal und Göttingen. Die beiden Autoren setzen den Fokus im vorliegenden Buch nach einer theoretischen und technischen Einführung auf Anwendungsbeispiele und Details aus der Praxis.

Nachschlagewerk zu Automotive Connectivity und Cybersecurity

Das Buch soll den Dialog zu Automotive Cybersecurity (ACS) und Automotive Connectivity (AC) fördern, und zielt darauf, dass potenziell gefährdete Verkehrssysteme und Transportmöglichkeiten umfassend abgesichert sind, bevor sie in die praktische Anwendung gehen. Momentan laufen Fachkräfte in der Branche Gefahr, über die Fülle von Begriffen, Standards und Praktiken im Bereich AC und ACS zu stolpern, die unabhängig voneinander entwickelt wurden. Der fehlenden Einheitlichkeit der Begrifflichkeiten will das vorliegende Buch entgegenwirken: Es gibt einen wertvollen Überblick zur Systematik der Begriffe, zu Nomenklatur und Schwerpunktsetzung der im Buch angesprochenen Arbeitsgebiete.

Multidisziplinäre Arbeitsgebiete vereint in einem Werk

AC und ACS sind multidisziplinäre Arbeitsgebiete. Diese umfassen Informatik, System- und Softwaretechnik, Maschinenbau, Modellbildung und Simulation, Nachrichtentechnik sowie Elektronik. Magility und die Autoren empfehlen das Buch “Guide to Automotive Connectivity and Cybersecurity” dringend allen Studenten, Wissenschaftlern und Anwendern aus der Industrie, die sich mit fortschrittlichen Methoden in AC und ACS auseinandersetzen und ihre Kenntnisse vertiefen wollen.

Transformation der Automobilindustrie

Das Buch startet mit einem Überblick über die Automobilindustrie und die sukzessive Erweiterung der angewendeten Technologien. Die Technologie-Welle änderte die Automobilindustrie grundlegend. Nicht mehr nur der Verkauf von Fahrzeugen prägt die Automobilindustrie von heute, vielmehr vollzieht sich aktuell ein Wandel hin zu Konzepten wie dem Autonomen Fahren und Smart Mobility.

Vision Smart Mobility

Die Digitalisierung ist dabei treibende Kraft, denn durch die digitale Vernetzung sind intelligente Mobilitätsdienste schon heute Realität. Winzige leistungsstarke Computer, Sensoren, drahtlose Netzwerke, intelligente Geräte, Cloud-Services und weitere innovative Technologien ermöglichen die praktische Transformation hin zu einer intelligenten Mobilität (Smart Mobility). Smart Mobility – das ist die visionäre und bezahlbare Mobilität der Zukunft, die für alle Menschen anwendbar und nutzbar sein soll, unabhängig von Standort und Region, der Nutzungsdauer sowie individuellen Fähigkeiten und Budget. All dies resultiert in einem neuen Geschäftsmodell – weg vom Verkauf einzelner Autos oder Flotten hin zu Angeboten von Mobility-Services. Mobility-as-a-service, kurz MaaS wird als die Zukunft der Automobilindustrie gesehen.

Cybersecurity ist wichtigster Faktor beim Kauf eines Fahrzeugs

Der Anteil von Software und digitalen Komponenten in heutigen Fahrzeugen steigt stetig an und die umgebende digitale Infrastruktur nimmt ständig zu. Dies bietet Hackern neue Angriffsflächen und macht Cybersecurity zur wichtigsten Thematik für sichere Fahrzeuge.

Das vorliegende Buch “Guide to Automotive Connectivity and Cybersecurity” beschreibt die wesentlichen methodischen und theoretischen Grundlagen und erweitert sie mit dem Wissen über zukünftige Fahrzeugmerkmale. Den Autoren ist es vorbildlich gelungen, die notwendigen technologischen Trends, Technologien, Innovationen und Anwendungen im Zusammenhang mit den Anforderungen der automobilen Konnektivität und Cybersicherheit zu verknüpfen und systematisch einzuordnen.

Von der Theorie zur Praxis – Aufbau des Buchs

Das Buch startet mit einer Erläuterung zum Automobilmarkt, der Automobilforschung und -entwicklung sowie der elektrischen und elektronischen Komponenten- und Softwaretechnologie für Kraftfahrzeuge. Vernetzte Autos und autonome Fahrzeuge sowie methodische Ansätze zur Cybersicherheit werden begutachtet und untersucht und es wird dargelegt, wie Cyberangriffe auf Fahrzeuge vermieden werden können.

Das BuchGuide to Automotive Connectivity and Cybersecurity” bietet außerdem einen Überblick zu den aktuellen High-Tech Trends der Automobilindustrie, schwerpunktmäßig im Bereich intelligenter Mobilität und autonomem Fahren. Dem folgt eine Analyse der  Automobilforschung und -entwicklung. Dabei wird die Komplexität bei der Entwicklung neuer Fahrzeugmodelle durch umfassende Hintergrundinformationen aufgezeigt. Weiter geht es mit einer Erläuterung der Technologien, die für die Entwicklung von vernetzten Fahrzeugen unerlässlich sind, wie beispielsweise cyber-physische Systeme sowie das Internet der Dinge (IoT). Fallstudien zu Car2Go und Carsharing, Car-Hailing und Car-Ridesharing, vernetztem Parken und fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen runden das Grundlagenbuch und Nachschlagewerk ab. Jedes Kapitel schließt mit Verständnisfragen und Übungen zur vorgestellten Thematik. So eignet sich das Buch insbesondere für Wissenschaftler, Studenten und Praktiker sowie Experten in der Industrie, die sich mit der Thematik der zukünftigen Automobilindustrie im Detail vertraut machen und ihr Wissen, auch technisch, vertiefen möchten.

Sollten Sie Fragen zum Buch oder den Autor haben oder zum Thema Automotive Cyber Security  kontaktieren Sie gerne unsere Experten. Wir von magility helfen gerne weiter und stehen beratend zur Seite.

“Future Digital Business Networks – Innovationen im Zeitalter des IoT”

Wie reagiert ein Unternehmen auf aktuelle Innovationswellen und immer rasanter voranschreitende technologische Trends, um sich auch in Zukunft in einem dynamischen Marktumfeld mit schnellen Innovationszyklen erfolgreich zu positionieren?

Netzwerktreffen lokaler Führungskräfte

Führungskräfte lokaler mittelständischer Unternehmen trafen sich am Donnerstag, 4. April 2019 im futuristischen Ambiente der Carola Daimler Cars Eventlocation um genau dieser Fragestellung auf den Grund zu gehen. Dort fand die vierte, von magility und der Führungsriege der VP Bank gemeinsam organisierte Netzwerkveranstaltung “Future Digital Business Networks” statt. Diesmal stand das Thema “Innovationen im Zeitalter des Internet of Things” im Fokus. Durch den spannenden Abend führte, der aus TV- und Hörfunk bekannte Moderator, Andreas Groß.

Finanzwesen trifft auf Unternehmensberatung

Antony Lassanianos, CEO der VP Bank (Schweiz) AG, begrüßte die hochkarätigen Gäste aus Industrie und Wirtschaft. Im Anschluss bereicherten Dr. Michael Müller, CEO der magility GmbH, Jan Dietz, Partner der magility GmbH sowie Dr. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank und Dr. Urs Monstein, CEO a.i. und COO der VP Bank Gruppe, mit Ihren Vorträgen zu hochaktuellen Themen den Abend.

Dr. Thomas Gitzel ordnete digitale Innovationen aus volkswirtschaftlicher Sicht ein und veranschaulichte den Zuhörern, unter seinem Vortragstitel “Investing in Chance”, wie durch die richtigen Anlagen von dem globalen Megatrend profitiert werden kann. Den Zuhörern gab er sein Credo “Ohne Innovation droht der Stillstand” mit auf den Weg.

High-Tech Innovationen – Trends 2019

Im Anschluss zeigte Dr. Michael Müller die Technologie Trends 2019 auf und veranschaulichte, wie diese neuen Technologien als Basis für innovative Produkte und Dienstleistungen genutzt werden können. Artificial Intelligence, Big Data, DIY Biohacking, Quantum Computing, 5G und Robotik waren nur einige der Schlagworte, die er in seinem Beitrag erläuterte. IoT Investitionen werden sich laut Dr. Müller bis 2020 global auf circa 250 Milliarden Euro erhöhen. Elektrik und Elektronik sowie Cyber Security stehen dabei technologieübergreifend im Mittelpunkt. Jedes neue Gerät, das einem IoT Ecosystem hinzugefügt wird, schafft eine neue Angriffsfläche für Cyber-Attacken. Auch das Connected Car ist bereits heute ein essenzieller Teil des IoT. Für die Automobilbranche wird Software zum kritischen Erfolgsfaktor. Es gibt keine funktionale Sicherheit und keinen Datenschutz mehr ohne Cyber Security. Trotz riesiger Potentiale, die sich durch High-Tech-Innovationen ergeben, muss das Gesamtsystem mehrschichtig und nachhaltig geschützt werden. End-to-End Cyber-Security Lösungen müssen zum Fundament der neuen Technologien der Zukunft werden. Die Vertraulichkeit der Daten sowie der Schutz vor Cyber-Angriffen sind eine Grundvoraussetzung für die Massenakzeptanz von technologischen Neuerungen und High-Tech-Innovationen, so Müller.

Konnektivität – Die Basis technischer Innovationen im IoT Ecosystem

Die Konnektivität bildet die Grundvoraussetzung für technische Innovationen im IoT Ecosystem. Es wird immer wichtiger Produkte ineinandergreifen zu lassen. Die Produktzyklen sind kurz und auch die Prozesszyklen unterliegen heute einer ständigen Transformation. In Zukunft wird es durch die Möglichkeiten des IoT laut Müller nicht mehr nur einen Regelkreis geben der intern kommuniziert. Es wird viele Regelkreise geben, die miteinander vernetzt sind und die selbstständig untereinander kommunizieren. Es entstehen multiple Netzwerke von Echtzeitanwendungen, die ein Eigenleben entwickeln werden, also sich selbst verändernde Regelkreise in Echtzeit. Der Umgang mit diesen, sich selbst verändernden Netzwerken, wird die große Herausforderung für Unternehmen in der Zukunft, so Müller.

Digitale Geschäftsmodelle im IoT Umfeld

Jan Dietz ging anschließend näher auf die Anwendung der Technologietrends und Innovationen des IoT Umfelds ein. Er veranschaulichte, wie sich diese Trends auf Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle auswirken und wie sich Unternehmen bestenfalls den Herausforderungen in dieser disruptiven Zeit stellen. Digitale Geschäftsmodelle besitzen große Erfolgspotentiale, ganz vorne stehen Plattform-Ansätze wie sie beispielsweise Car-Sharing Anbieter wie car2Go, DriveNow oder Anbieter von multimodalen Mobilitätsdiensten wie moovel anwenden. Wachstumschancen ergeben sich für Unternehmen auch durch die Anwendung von KI, insbesondere von Machine Learning. Weiter stellte Jan Dietz Geschäftsmodelle aus dem Bereich digitalisierte Ökosysteme vor. Hierbei fielen Begriffe wie Blockchain und Digital Twin. Auch den Bereich DIY Biohacking betrachtete er kritisch und erläuterte, welche Geschäftsmodelle sich durch Biochips, Exoskelette und Smart Fabrics ergeben können. Selbstverständlich durften auch Anwendungsbeispiele die sich durch die Vernetzung ergeben nicht fehlen. So wird beispielsweise die Technologie der “Augmented Reality” schon in den verschiedensten Bereichen angewendet und auch durch Smart Homes und “IoT enabled Workplaces” ergeben sich interessante Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Nachdem dargestellt wurde, welche Möglichkeiten sich durch 5G und Quantencomputer in Zukunft ergeben, schloss Jan Dietz seinen Vortrag mit einer Einschätzung des Attraktivitätsgrades der vorgestellten Geschäftsmodelle bezüglich Investmentpotentialen – nicht ohne zu erwähnen, dass ein konsequentes Risiko- und Projektmanagement sowie ein professionelles Cyber Security Management die Basis des Erfolgspotentials bilden.

Future Banking – Innovationen und Digitalisierungstrends

Die Vortragsrunde schloss Dr. Urs Monstein. Er skizzierte das “Future Banking” und erlaubte den Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen der Bank, um aufzuzeigen, wie die VP Bank mit Innovationen und Digitalisierungstrends intern umgeht. Er ging dabei auch auf den Spagat zwischen Anpassungsfähigkeit und Standardisierung ein, den Banken bezüglich ihrer IT Strategie heute bewältigen müssen. Die VP Bank bedient sich aktuell schon verschiedenster State-of-the-art Lösungen und blickt den Veränderungen, die sich durch das IoT und den damit verbundenen Herausforderungen ergeben, positiv entgegen. High-Tech Lösungen und Innovationen sind wichtig und können auch den Banken und deren Kunden viele Prozesse erleichtern und vereinfachen. Im Mittelpunkt steht aber am Ende immer der Mensch. Deshalb ist es trotz neuer digitaler Angebote und Robo Advisors wichtig, den richtigen und zur eigenen Persönlichkeit passenden Vermögensverwalter an der Seite zu haben.

Podiumsdiskussion – Ein Blick hinter die Kulissen

Im Anschluss an die Vorträge folgte eine anregende Podiumsdiskussion mit Moderator Andreas Groß, in der die Inputs der Vorträge mit den Referenten und Veranstaltern vertieft diskutiert, sowie kritisch hinterfragt wurden. Andreas Groß sorgte mit seinen treffenden, teilweise auch mit Humor gespickten und stets herausfordernden Fragen für eine lockere Stimmung in der Podiumsrunde. So gaben die Referenten auch sehr persönlich gehaltene Stellungnahmen zu den diskutierten Themen des Abends ab. Damit regten sie die folgenden spannenden Netzwerkgespräche an, die sich beim anschließendem Flying Dinner zwischen Teilnehmern und Referenten ergaben.

Der kritische Erfolgsfaktor Mensch

Begleitend zur Veranstaltung „Future Digital Business Networks“ wurden Dr. Michael Müller und Jan Dietz von magility auf der Stuttgarter Börse zum Thema des Abends interviewt.

Wir danken unserem Partner VP Bank sowie unseren Gästen aus Wirtschaft und Industrie für ihr Kommen und ihren Input an diesem gelungenen und für alle Seiten inspirierenden Abend in der Carola Daimler Cars Eventlocation. Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung der Netzwerkveranstaltung “Future Digital Business Networks” Im Frühjahr 2020.

Wenn Sie in der Unternehmensleitung tätig sind und Interesse haben, an der Netzwerkveranstaltung „Future Digital Business Networks“ im nächsten Jahr teilzunehmen, kontaktieren Sie uns. Wir merken Sie gerne für die Einladungsrunde zu Future Digital Business Networks vor.

Sie möchten sich schon vorher über neueste Innovationen, Trends, deren Chance und Risiken und Geschäftsmodelle der Zukunft informieren? Dann sprechen Sie uns von magility gerne an!

Dr. Michael Müller, CEO der magility GmbH, bietet Zertifikatslehrgang zu Cyber Sicherheit im IoT an

Cyber Security im IoT – magility und SPIEGEL Akademie bieten Zertifikatslehrgang an

Sicher in die digitale Zukunft – Dr. Michael Müller, CEO von magility, bietet ab sofort in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfram Behm von der SRH Fernhochschule den Zertifikatslehrgang für “Cyber Security im Internet of Things” an der SPIEGEL Akademie an.

Das Internet of Things (IoT) hat unsere Gesellschaft in ein neues technologisches Zeitalter katapultiert. Wir arbeiten vernetzt, interagieren in Echtzeit über verschiedenste digitale Devices und versenden und empfangen täglich unzählige Daten, sowohl privat als auch beruflich. Mit zunehmender Vernetzung sowie der steigenden Implementierung von sich technologisch rasant entwickelnden Geräten entsteht eine immense Datenflut. Diese bringt auf der einen Seite nicht zu verkennende Vorteile mit sich, setzt uns aber auch neuen Risiken und datenschutzrechtlich kritischen Themen aus.

Vernetzung schreitet voran – IoT führend

Moderne Datenanalyse, künstliche Intelligenz, der neue Mobilfunkstandard 5G, das IoT, Quantencomputer sowie vernetzte Implantate revolutionieren die Art und Weise unseres Zusammenlebens und unseres Denkens. Wir entwickeln uns vom Individuum mit klarer physischer Grenze, die uns unser Körpers bisher vorgab, stetig mehr zum vernetzten Menschen. Ansatzweise werden wir schon eins mit den Technologien, die wir tagtäglich bedienen.

Sobald Geräte miteinander sowie mit dem Internet vernetzt sind, entsteht die Möglichkeit diese mit schädlicher Software zur Datenausspähung oder Lahmlegung zu infiltrieren. Der Umgang mit Antiviren-Programmen, die Achtsamkeit vor Trojanern und weiteren Cyber-Gefahren, gewinnt im Internet of Things eine völlig neue Dimension. Das Auto, das Haus, die Stadt – alles wird miteinander vernetzt. Alles wird Teil des IoT. Die Szenarien, die sich durch böswillige Manipulation hierbei ergeben können, kann sich jeder selbst ausmalen.

Global vernetztes IoT System anfällig für Cyber-Angriffe

Wenn der Datenaustausch nicht aktiv gesteuert und in Echtzeit kontrolliert sowie mit entsprechender Sicherheitssoftware ausgestattet wird, öffnen sich für Kriminelle, für Hacker, im schlimmsten Fall für Terroristen oder “interessierte” Staaten zahlreiche neue Angriffsmöglichkeiten. Eine bisher nicht vorstellbare Dimension der modernen Kriegsführung im global vernetzten IoT-Ökosystem wäre die Folge. Eingesteuert über Cyber-Angriffe auf vernetzte Geräte und Technologien.

Cyber Security wird für Unternehmen folglich zur erfolgskritischen Gesamtsystemfunktion. Unternehmen und ihre Zulieferer müssen umdenken und neue Partnerschaften sowie zielorienterte Arbeitsweisen zwischen allen Beteiligten im Produktentstehungsprozess etablieren, um ihre genutzten Geräte und Technologien abzusichern. Dazu gehört die Integration von Cyber Security Maßnahmen insbesondere für alle vernetzten Geräte. Nur funktionale Sicherheit ist nicht mehr ausreichend. Die Angriffssicherheit, die Abwehr von ungewollter und schädlicher Penetration von außen ist heute schon entscheidendes Merkmal für alle vernetzten Technologien mit stetig zunehmender Bedeutsamkeit.

IoT Risiken erkennen und minimieren – mit dem Zertifikatslehrgang der Spiegel Akademie

Der Zertifikatslehrgang “Cyber Security im Internet of Things” richtet sich an Fachkräfte aus dem Bereich Zukunftstechnologien, IoT, Fahrzeugtechnologien, Software oder Betriebswirtschaft.

Lehrgang IoT Cyber Sicherheit_SRH_SPIEGEL Akademie_magility

In Zusammenarbeit mit der renommierten SRH Fernhochschule erwartet die Teilnehmer an der SPIEGEL Akademie ein vielfältiges Programm von der Entwicklung des IoT und der Kryptographie über die Anwendungsfelder des IoT. Die einzelnen Elemente wie z.B. Sensoren oder eingebettete Systeme werden detailliert erläutert um anschließend Bedrohungs- und Risikoszenarien erkennen und einschätzen zu können. Der Lehrgang vermittelt zudem fundiertes Wissen zu heute schon eingesetzten sowie zukünftig wichtig werdenden Sicherheitsmaßnahmen und Schutzmechanismen für Technologien im IoT.

Teilnehmende sind nach dem Zertifikatslehrgang befähigt, Risiken und Bedrohungen im IoT sicher zu erkennen, zu analysieren sowie die komplexen Zusammenhänge von Cyber-Sicherheit und vernetzten Technologien zu erfassen. Sie können sich an zielführenden und professionellen Diskussionen über die ganzheitliche Entwicklung von vernetzten Systemen beteiligen und verstehen, warum Cyber Security und Privacy im Zusammenspiel mit der funktionalen Sicherheit im Gesamtsystem End-to-End der kritische Erfolgsfaktor aller technischen Neuheiten ist. Sie werden zum Spezialisten für Cyber Security und sind bestens gewappnet für die Zukunftsthemen die im Bereich Cyber Security die gesamte Industrie beschäftigen werden.

Dr. Michael W. Müller erklärt in diesem Video die Inhalte des Lehrgangs. Schauen Sie rein, wir freuen uns auf Sie!

 

Happy Christmas – Das magility Team wünscht frohe Weihnachtstage

Ugly Christmas – Lustiges Beisammensein einiger Mitarbeiter unseres großartigen magility-Teams, die vor den Weihnachtsfeiertagen noch da sind, um die letzen Projekte für das Jahr 2018 abzuschließen.

Auf diesem Weg sagen wir Danke für die tolle Zusammenarbeit und die Erfolge, die wir durch den beflügelnden Teamgeist gemeinsam erreicht haben. Innovativ, digital, strategisch, zukunftsorientiert.

Unser Team hat sich 2018 mit frischem Know How vergrößert – wir freuen uns darauf 2019 weiter zu wachsen und gemeinsam die nächste Stufe der digitalen Transformation zu meistern.

In diesem Sinne wünschen wir allen schöne Weihnachten und einen guten Start in ein spannendes Jahr 2019!

 

 

magility im Mercedes-Benz Museum – Experten sprechen über smarte Strategien für die Zukunft

Am Donnerstag, den 14.06.2018 fand die dritte, von magility und der Führungsriege der VP Bank gemeinsam organisierte, Netzwerkveranstaltung “Future Digital Business Networks” im Mercedes Benz Museum statt. Diesmal stand das Thema “Smarte Strategien für eine konnektive Zukunft” im Mittelpunkt.

Nach einer Begrüßung auf der schönen Dachterrasse des Mercedes-Benz Museums, die allen Anwesenden bei wunderbarstem Wetter einen atemberaubenden Blick in die Landschaft über die Weinberge bis hin zum Württemberg ermöglichte, eröffnete Antony Lassanianos, CEO der VP Bank (Schweiz) AG, den Abend und begrüßte die rund 80 Gäste aus Wirtschaft und Industrie.

Im Anschluss hielten Dr. Michael Müller, CEO der magility GmbH, Jan Dietz, Partner der magility GmbH sowie Dr. Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank, Vorträge zu hochaktuellen Themen wie “die Entwicklung des Aktienmarkts”, “Digitale Geschäftsmodelle”, “Disruptionen in der Automobilindustrie” und “Mobilität der Zukunft”.  Auch smarte Strategien, mögliche Zukunftsszenarien und deren potentielle Auswirkung auf die Wirtschaft und die Automobil- und Mobilitätsindustrie wurden von den Referenten aufgezeigt.  

Smarte Strategien für eine konnektive Zukunft

Zu Beginn warf Dr. Thomas Gitzel von der VP Bank mit den Zuhörern einen Blick auf die politische Weltkarte und nahm alle Anwesenden mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Danach skizzierte er, wie Wachstum den Weg für eine restriktivere Geldpolitik ebnet, gab exklusive Einblicke in die Konjunktur von Deutschland, veranschaulichte die aktuelle Entwicklung des Aktienmarkts und erläuterte warum die Notenbanken gerade jetzt eine vorsichtige Strategie umsetzen sollten. 

Digitale Geschäftsmodelle

Im Anschluss ging Dr. Müller in seinem Vortrag, nach einer kurzen Vorstellung des magility Portfolios, auf den Wandel der Automobilindustrie – vom Fahrzeugbauer zum Mobilitätsanbieter – ein. Nach einem kurzen Rückblick auf die “Berg- und Talfahrt” des Bitcoins, einer digitalen Währung die auf der Blockchain-Technologie basiert, fasste er die aktuellen Trends und Entwicklungen der Automobilindustrie zusammen, beschrieb welche Rolle zukunftsorientierte Investitionen in StartUps beim Kampf um die Marktführerschaft spielen, gab einen Ausblick auf die Geschäftspotenziale, die durch Konnektivität und das Internet of Things in der Automobilindustrie entstehen und leitete damit zu Jan Dietz über.

Disruptive Mobilitätskonzepte

Jan Dietz gewährte den Zuhörern in seinem Vortrag einen Blick in die mögliche Zukunft der Mobilität. Er stellte aktuelle digitale Geschäftsmodelle vor und veranschaulichte durch Beispiele wie die “Moovel (Meta-) App” u.A., wie durch einen Kulturwandel, bei dem wechselnde persönliche Präferenzen der Nutzer auf Mobilitätsangebote treffen, neue erfolgversprechende Mobilitätskonzepte entstehen. Außerdem zeigte er auf, welche Erwartungen an Mobilitäts-Disruptionen gestellt werden und wie das Smartphone zum zentralen Element der Mobilität der Zukunft wird. Weiter erläuterte er die Blockchain-Technologie und stellte darauf aufbauende Geschäftsmodelle wie Slock.it (E-Wallet und Sharing Network) und LaZooz (Social Ride Sharing) vor. Zum Ende seines Vortrages warf er einen Blick in die Zukunft der Mobilitätsbranche.

Future Digital Business Networks

Es folgte eine angeregte Diskussion aller Anwesenden zu den Themen des Abends. Anschließend fanden sich die Gäste zum Flying Dinner mit gemeinsamem Networking ein. Wir danken allen Gästen aus Wirtschaft und Industrie für ihr Kommen und unserem Partner VP Bank für diesen gelungenen Abend im Stuttgarter Mercedes-Benz Museum. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung der exklusiven Netzwerkveranstaltung “Future Digital Business Networks” Im Frühjahr 2019.

Bei Interesse schicken wir Ihnen die Präsentationen gerne zu. Kontaktieren Sie uns bitte hierzu über info@magility.com

DEKRA

Visionärer Blick in die Zukunft der Mobilität

DEKRA veröffentlichte ein Statement zur strategischen Partnerschaft mit magility. Im Geschäftsbericht 2017/18 der DEKRA, nimmt magility eine maßgebliche Rolle als neuer strategischer Partner für Fragen rund um die Digitalisierung ein. DEKRA erwähnt die Kooperation mit magility im Kontext der Mobilität der Zukunft.

Digitalisierung und Mobilität sind die Schlagwörter der heutigen Zeit. Welche Weiterentwicklungen hinsichtlich Komfort und Benutzerfreundlichkeit ermöglicht die Digitalisierung heutigen Mobilitätsnutzern? Wo liegen die Herausforderungen bei der Entwicklung von digitalen Geschäftsmodellen und vernetzten Produkten? magility bietet hierfür Lösungen an.

magility ist seit Mai 2017 strategischer Partner der DEKRA bei Fragen rund um das Thema Digitalisierung. magility arbeitet an der Weiterentwicklung von digitalen Geschäftsmodellen für Kunden aus der Mobilitätsbranche. Neue Technologien sowie innovative Organisationsstrukturen, -prozesse und Geschäftsmodelle sind die Schwerpunktthemen von magility.

DEKRA steht seit nunmehr 90 Jahren für Sicherheit, Neutralität und Zuverlässigkeit. Durch die ständige Weiterentwicklung der Digitalisierung ist die Sicherheit von Produkten, Organisationen und der Mobilität so komplex wie nie zuvor. Deshalb arbeitet DEKRA auch an der Gewährleistung der digitalen Sicherheit.  Dafür wurden unter anderem Kompetenzen im Bereich Cyber Security und für die Prüfung smarter Produkte aufgebaut. Der Konzern arbeitet bei der Produktprüfung in einem internationalen Laborverbund der alle Stufen des Produktlebenszyklus abdeckt, nicht nur in Fahrzeugen sondern auch in Industrieprodukten, Konsumgütern sowie der Medizinindustrie.

Sicherheit neu gedacht – das Ganze betrachten

Sicherheit muss heute ganzheitlich ‘end-to-end’ betrachtet werden, denn Sicherheit betrifft heute nicht mehr nur die Funktionalität. Im Zuge der Vernetzung mit dem Internet sind Produkte heute angreifbar wie noch nie. Ebenso wie Computer können auch vernetzte Fahrzeuge und Produkte als Elemente des Internet of Things Ziele von Hackerangriffen werden. Diese Gefahr gilt es, schon während des Produktentstehungsprozesses mit einzubeziehen. Funktionale Sicherheit, Cyber Security und Privacy sind elementare Voraussetzungen, um digitale Potenziale bei der Weiterentwicklung von Produkten ausschöpfen zu können.   

Um Sicherheit ganzheitlich zu gewährleisten, müssen Unternehmen verschiedenste mögliche Angriffsvektoren präventiv absichern. Diese reichen von der internen IT-Infrastruktur über Maschinen und Anlagen, verbundene Organisationen und Lieferanten, bis hin zu Kunden, dem eigenen Personal, Produkten und Services.   

Sicherheit greifbar machen

Um die multiplen Risiken managen zu können, müssen entsprechende Schutzkriterien definiert und umgesetzt werden. Dazu bedarf es eines holistischen Ansatzes. Diesen liefert magility mit dem eigens entwickelten Cyber Security Management System (CSMS). Die Anwendung des CSMS ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung für funktional sichere Produkte als auch organisations- und produktorientierten Schutz. Die Risiken für eine Destabilisierung von Unternehmen durch Angriffe auf vernetzte Produkte können durch die Einführung des magility CSMS deutlich verringert werden.

Vertrauen auf Sicherheit – wichtiger denn je

Welche strategischen Schritte müssen Organisationen heute unternehmen, dass alle Beteiligten ganzheitliche Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit, zu Hause auch in Zukunft leben können? Welche Parameter müssen wir definieren und anwenden um ganzheitliche Sicherheit in Organisationen, Geschäftsmodellen, Technologien und Produkten verfügbar zu machen?

Dies sind nur einige der treibenden Fragen mit denen sich magility auseinandersetzt. Wir entwickeln Lösungen zur Implementierung von ganzheitlicher Sicherheit in digitalen Geschäftsmodellen und Technologien, weltweit – vernetzt – zuverlässig. magility geht den Weg gemeinsam mit dem starken Partner DEKRA. Die Experten von magility sind spezialisiert auf Digitalisierung und Cyber Security und bringen projektbezogene Expertise zu organisationaler und prozessualer Weiterentwicklung in die DEKRA Welt mit ein.

 

Rosenmontag bei magility :-)

…ob es den Wintergeistern so Angst und Bange wird und sie uns mit Frühling beglücken? Wohl kaum – aber Hauptsache wir als Team haben Spaß an der Entwicklung zukunftsweisender Ideen!

www.magility.com/team

 

 

CES Las Vegas – Volocopter, MBUX und Künstliche Intelligenz

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigte letzte Woche die aktuellen Tech-Trends, auch für Mobilität und Automotive. Vieles was vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan wurde ist auf der CES 2018 real geworden. Magility war vor Ort, um sich über die neusten Trends, Visionen und Start-ups zu informieren.

Fliegende Taxis bei der CES

Mobilität der Zukunft ist eines der heißen Themen der CES 2018. Das fahrerlose Elektroauto ist natürlich ein Dauerbrenner. Aber in diesem Jahr wurde auch die fliegende Variante in Las Vegas vorgestellt. Zu den Stars der Messe zählt das badische Start-up Volocopter. Das Unternehmen baut ein fliegendes E-Taxi made in Karlsruhe. „Der Raum in den Städten wird immer knapper, in Zukunft wird daher auch der Luftraum mehr genutzt werden. Volocopter ist ein zukunftsweisendes Start-up in Sachen E-Mobility“, unterstreicht Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH die Innovationskraft des badischen Unternehmens.

Weltpremiere für Mercedes-Benz User Experience

Daimler feiert Weltpremiere auf der CES und stellt sein neues Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) vor. Das intuitive und lernfähige Betriebssystem geht ab 2018 in der A-Klasse in Serie.

Besonders ist hierbei die Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz. MBUX ist individualisierbar und stellt sich auf den Nutzer ein. Es schafft so eine emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Passagieren. Zugleich sind Updates „over the air“ möglich. Außerdem läutet es eine neue Ära bei der Mercedes me Connectivity ein. Die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie sowie die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen sind weitere Neuheiten. Statt „hey Alexa“ fühlt sich das System mit „hey Mercedes“ angesprochen.

Künstliche Intelligenz und UX

Schaut man sich die Automobilhersteller insgesamt an, zeigt sich, dass in Zukunft viel getouched, geswiped und kommuniziert wird. Große Displays im Auto (siehe MBUX) lassen sich wie Smartphones bedienen und sprechen vor allem eine junge Zielgruppe an, die ans touchen und swipen längst gewöhnt ist. Künstliche Intelligenzen wie Amazons Alexa verbreiten sich stetig und eröffnen eine riesigen Markt für Anwendungen, die das Leben smarter und einfacher machen.

Brain Machine Inferfaces (BMI´s)

Auch Gehirn-Computer Schnittstellen (BMI´s)  erhielten auf der CES Einzug in die Welt des autonomen Fahrens. Nissan stellte auf der Messe ein ins Fahrzeug integriertes  brain-to-vehicle Interface vor. Das Interface erkennt durch einen Helm der drahtlos mit dem Fahrzeug verbunden ist Gehirnaktivitäten, die im Zusammenhang mit der Bewegungsaktivität des Fahrers stehen. Diese werden simultan an das Fahrzeug übertragen. Das Fahrzeug übersetzt und nutzt die Signale um das Fahrverhalten an die Erwartungen des Fahrzeughalters anzupassen, bevor dieser körperlich in Aktion tritt. Hierdurch wird personalisiertes autonomes Fahren möglich und das Fahrerlebnis noch smarter. Der Helm wird von der Startup Firma Bitbrain aus Spanien überwiegend von Neurologen weiterentwickelt.

Smart Future

Bei der CES in Las Vegas wurde die ganze Bandbreite an neuen Technologien vorgestellt. Smartphones, Smartwatch, Smart Home – das Angebot ist unermesslich und so verliert man sich schon mal in der Masse. „Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wo wir gerade stehen und wo der Weg hinführt. Im Zuge der digitalen Transformation brauchen wir natürlich immer einen Überblick über Technologien und Visionen“, fasst Müller die CES zusammen. Und so hat sich der Weg nach Las Vegas auch in diesem Jahr gelohnt.

 

E-Mobilität. Daimler hat Tesla den Kampf angesagt. Foto: magility

E-Mobilität: Mercedes wird zum größten Konkurrenten von Tesla

Tesla hat einen unvergleichbaren Aufstieg vom Underdog zum Pioneer hingelegt. Aber die kommenden fünf Jahre könnten zur größten Herausforderung für das US-Unternehmen werden. Denn Autobauer rund um die Welt warnen sich zur Aufholjagd in Sachen Elektromobilität.

Daimler investiert Milliarden in Elektromobilität

Allen voran Daimler – die Stuttgarter planen ihre Autoflotte nun bis 2020 zu elektrifizieren und investieren dafür 11 Milliarden Euro. Dies bedeutet vor allem die Aufholjagd zum Vorreiter und Kontrahenten Tesla.
Doch zu Tesla aufzuschließen ist keine leichte Aufgabe. Das Unternehmen genießt eine Markenloyalität vergleichbar mit Apple. Das Unternehmen um CEO Elon Musk hat mit Innovationen wie Over-the-Air Updates der Industrie gezeigt, was Innovation bedeutet und traditionelle Distributionswege infrage gestellt.

Daimler muss sich neu erfinden

Tesla schwächelt vor allem in der Produktion, immer wieder ist von Engpässen die Rede. Daimler hingegen macht keinen Hehl daraus, den Angriff auf die Elektroauto-Pioniere zu wagen. Aus Stuttgart hörte man bereits im September, dass sie eine Milliarde in ein Werk in den USA investieren, um einen elektrischen SUV zu bauen, der 2020 auf den Markt gehen soll.
Darüber hinaus will Daimler weitere 10 Milliarden in die nächste Generation von Elektrofahrzeugen investieren.

Die angekündigte Verbannung von Dieselfahrzeugen befeuert die Entwicklung

Allerdings geht es wohl nicht alleine darum, Tesla einzuholen. Chinas Ankündigung, Diesel- und Verbrennungsmotoren zu verbannen zu wollen, ist ein zentraler Grund, denn China ist der größte Absatzmarkt für Autos in der Welt.

Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Der Wettstreit von Daimler mit Tesla könnte aber auch darin begründet sein, dass Daimler erkannt hat, dass sie ihre Kunden davon überzeugen kann, dass sie technologisch Schritt halten. Etwas das Tesla bereits geschafft hat. Alleine deshalb, kann der schwäbische Autobauer die Amerikaner nicht ignorieren. Gleichzeitig ist der Kern von Mercedes der Verbrennungsmotor. Noch immer gilt ein Mercedes mehr als schnelle Maschine auf der Autobahn als ein Hightech-Fahrzeug und Pioneer der E-Mobilität.

Vor allem in China wird investiert

In Sachen E-Mobilität gilt es vor allem den chinesischen Markt zu erobern. Tesla arbeitet deshalb an einem soliden Fundament und baut ein Werk in Shanghai, das 2020 mit der Produktion beginnt.
Daimler hat bereits ein Joint Venture mit dem chinesischen Autobauer BAIC. Gemeinsam kündigten sie im Juli eine Investition über 750 Millionen Euro in die Produktion von Elektrofahrzeugen an. Von Unternehmensseite hieß es, China wird der wichtigste Markt für E-Mobility.

Weitere Herausforderungen

Natürlich bleiben einige Herausforderungen trotz hoher Investitionen bestehen. Die Marke Tesla steht für Hightech, Innovation und Zukunft. Dahin muss Daimler noch kommen. Außerdem hängt der Durchbruch auch eng mit der Ladeinfrastruktur zusammen. Tesla ist hier bereits einen Schritt weiter und arbeitet an einer Solarinfrastruktur. Es bleiben viele Fragen, die noch beantwortet werden müssen.

Magility untersucht fortlaufend in Trendstudien aktuelle Entwicklungen innerhalb der Mobilitätsindustrien und steht Ihnen als Partner zur Seite. Kontaktieren Sie uns gerne – wir freuen uns auf Sie!

User Experience

User Experience im vernetzten Fahrzeug – Darauf kommt es an

Die Vorteile smarter Fahrzeuge liegen auf der Hand. Über das Bordsystem ist das Fahrzeug mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen und Services verknüpft, die für ein verbessertes Fahrerlebnis und mehr Sicherheit sorgen. Damit diese Systeme genutzt werden können, wird permanent an einer hervorragenden User Experience für Fahrer und Mitfahrer gearbeitet. Denn davon hängt ab, ob sich ein System in Zukunft durchsetzt.

End-to-End User Experience

Die mehrstufige Onlineinteraktion des Fahrers mit Fahrzeug, Backend und Servicepartnern wird auch End-to-End User Experience genannt. Um ein konsistentes Nutzererlebnis zu gewähren, braucht es eine durchdachte und konsequente Systemarchitektur. Dazu braucht es eine intuitive und benutzerfreundliche Oberfläche, über die der Nutzer die Systeme leicht steuern kann.

Übersichtliche Interfaces

Bereits 30 Prozent der Autofahrer legen beim nächsten Autokauf Wert auf Connected Car Features, über 65 Prozent haben Interesse an Services für mehr Sicherheit. Der Markt für Smart Services im Auto wächst kontinuierlich. Der kritische Punkt ist aktuell die User Experience. Je komplexer die Anwendungen und die Prozesse im Hintergrund werden, desto übersichtlicher müssen die User Interfaces, also die Schnittstelle zwischen Mensch und Anwendungen, werden.

Größte Herausforderung: Integration externer Systeme

End-to-End User Experience bedeutet vor allem, dass die unterschiedlichsten Anwendungen reibungslos kommunizieren und der Kunde eine wesentliche Unterstützung spürt. Doch aktuell sieht die Situation noch so aus, dass die einzelne Experiences zwar hervorragend designt ist, die Integration externer Services aber nicht möglich ist. Konkret bedeutet das, dass etwa die Car Experience innerhalb des Fahrzeugs mittlerweile sehr weit entwickelt ist, will der Fahrer aber sein Smartphone,  Tablet, externe Navigation bzw. andere Applikationen mit ins Auto integrieren, stellt das eine große Hürde dar.

Das Ziel: End-to-End User Experience

Um das immer komplexer werdende Netzwerk von Anwendungen zu beherrschen und an den Nutzer anzupassen, muss etwa auf Cloud Technologie und Big Data zurückgegriffen werden. Letztlich hängt der technologische Fortschritt in diesem Punkt aber auch damit zusammen, ob dieser in Geschäftsmodelle umgewandelt werden kann.

Ohne User Experience kein Connected Car

Die User Experience ist ein kritischer und wesentlicher Faktor auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug. „Davon hängt ab, wie die Applikationen und Services in Zukunft von den Nutzern angenommen werden. Sie entscheidet über den Erfolg der Connected Cars“, betont Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH.

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