Happy Christmas – Das magility Team wünscht frohe Weihnachtstage

Ugly Christmas – Lustiges Beisammensein einiger Mitarbeiter unseres großartigen magility-Teams, die vor den Weihnachtsfeiertagen noch da sind, um die letzen Projekte für das Jahr 2018 abzuschließen.

Auf diesem Weg sagen wir Danke für die tolle Zusammenarbeit und die Erfolge, die wir durch den beflügelnden Teamgeist gemeinsam erreicht haben. Innovativ, digital, strategisch, zukunftsorientiert.

Unser Team hat sich 2018 mit frischem Know How vergrößert – wir freuen uns darauf 2019 weiter zu wachsen und gemeinsam die nächste Stufe der digitalen Transformation zu meistern.

In diesem Sinne wünschen wir allen schöne Weihnachten und einen guten Start in ein spannendes Jahr 2019!

 

 

Der vernetzte Mensch - implantiert, stimuliert und cyber sicher

Der vernetzte Mensch – IMD: Implantiert, stimuliert und cyber-safe?

Alle vernetzten Geräte im Internet of Things (IoT) haben ähnliche Herausforderungen: sobald ein Gerät egal welcher Art mit dem Internet verbunden ist, muss es sich auch vor böswilligen Manipulationen, also Cyber Angriffen, schützen können. Das trifft sowohl auf vernetzte Hausgeräte und Häuser, Fahrzeuge und ganze Flotten als auch auf medizinische Apparate zu. Ein besonderes Augenmerk der Sicherheit muss dabei auf implantierbare medizinische Geräte (IMD) gelegt werden, da diese ungeschützt die menschliche Basis manipulieren können: unseren Körper.

 

Status Quo: implantierbare medizinische Geräte (IMD)

Der Gesundheitssektor spielt eine stetig wachsende Rolle im IoT. Denn genau dort können disruptive Veränderungen und neue Paradigmen durch vernetzte medizinische Geräte erreicht werden. Dies trifft vor allem auf Industrienationen zu, in denen die Bevölkerung immer älter wird und chronische Krankheiten zunehmen. Anbieter von Lösungen für die Gesundheitsversorgung suchen zunehmend nach Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, zum Beispiel zur Ferndiagnose älterer Menschen und Patienten. Der erste Schritt ist mit sogenannten Wearables schon getan. Im nächsten Schritt werden IMD den Markt erschließen.

 

Chip im Gehirn verbessert Wohlbefinden

Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist ein Implantat, das im Gehirn platziert werden kann. Es ermöglicht eine tiefe Hirnstimulation, welche schwere Depressionen, chronische Schmerzen und weitere stark beeinträchtigende Erkrankungen vorteilhaft beeinflussen soll. Dabei werden Elektroden ins Gehirn implantiert und mit einer Batterie und einem Impulsgenerator, der im Brust- oder Bauchraum sitzt, mit Drähten zu den Elektroden im Schädel verbunden. Ist das Gerät an, sendet es elektrische Impulse direkt an Nervenfasern, die stimuliert werden. Informationen aus primitiven Hirnbereichen, die mit ‘Motivation’ in Verbindung stehen, werden dadurch zum Frontallappen befördert. Der Patient fühlt sich in der Folge merklich besser.

 

Mensch verbindet sich mit Maschine

Eine weitere beeindruckende Forschung wird derzeit in Australien erprobt. Ein Streichholz großes Implantat mit dem Namen Stentrode wird minimalinvasiv über die Hauptvene zum Gehirn transportiert und dort implantiert. Durch dieses Vorgehen werden die Risiken bei einer Implantation deutlich minimiert. Die Stentrode wird in ein Blutgefäß neben dem motorischen Kortex platziert und nimmt von dort aus Signale des Gehirns auf. So kann die Stentrode dem Patienten beispielsweise ermöglichen, ein Exoskelett zu bewegen, alleine durch ‘Gedankenkraft’. Die Stentrode erfasst starke elektrische Frequenzen, die vom Gehirn abgegeben werden und in einem Steuergerät codiert werden. Das Steuergerät kommuniziert anschließend mit dem Exoskelett und ermöglicht so eine Bewegung des Körpers.

Bislang wurde noch nicht bewiesen, dass die Stimulation des Gehirns mit einem permanent implantierten Gerät aus einem Blutgefäß heraus eine fokale Hirnstimulation erreichen kann. Zukünftige Studien müssen nun die Sicherheit der Stimulation beweisen, indem sie diese anhand einer Reihe verschiedener Intensitätsstufen überprüfen. Bei Versuchen mit Schafen wurde diese innovative Technologie bereits erfolgreich erprobt.  

Risiken von IMD

Generell ist das Risiko von IMD zunächst wegen der Notwendigkeit eines medizinischen Eingriffs weitaus größer als ein Wearable. Zu erwähnen sind hier insbesondere die Risiken in Bezug auf die Platzierung des implantierten Geräts sowie dessen spätere Entfernung. Obwohl diese Prozesse normalerweise komplikationslos verlaufen, besteht immer die Gefahr von Infektionen oder auch von Gerätefehlfunktionen bzw. -versagen. Zudem können durch Allergien auf bestimmte Materialien unangenehme körperliche Reaktionen auftreten. Patienten sind meist nicht bereit, diese Risiken in Kauf zu nehmen.

Vernetzte Geräte, die im Körper dauerhaft verbleiben und fortlaufend Daten senden, haben noch weitere Herausforderungen zu bewältigen. Hersteller müssen beispielsweise die Intensität der Funk-Kommunikation von dem sendenden Implantat und dem empfangenden Gerät verringern, um den Betrieb mit niedriger Leistung zu gewährleisten. Gleichzeitig sind geltende Gesetze und Vorgaben einzuhalten und die Angriffssicherheit des Implantats zu gewährleisten. Die von einem Implantat versendeten Daten müssen folglich auf höchster Stufe verschlüsselt sein. Des Weiteren sollten potenzielle Wege eines böswilligen Cyber-Angriffs von Außen durchdacht und durch ein mehrschichtiges Security-Konzept abgesichert werden.

 

Connected Human – Technologie der Zukunft?

Medizintechnik im IoT, insbesondere IMD, werden das Gesundheitswesen revolutionieren. Die umfassende Vernetzung von medizinischen Geräten dient Patienten, Ärzten, Angehören und dem Pflegepersonal zu gleichen Teilen. Die medizinische Versorgung kann dadurch deutlich verbessert werden. IMD setzen sehr wichtige Impulse für die Zukunft zur Handlungsfähigkeit bei bisher nicht behandlungsfähigen Krankheitsbildern. Die Nutzung und Verwertung der generierten Daten aus IMD könnte auch einen ungeahnten Durchbruch für die medizinische Forschung darstellen.  

 

Cyber Security von IMD – sind wir noch sicher?

Für die meisten Menschen ist es ein ungewöhnlicher und beängstigender Gedanke den eigenen Körper direkt mit dem Internet zu vernetzen. Dabei werden Daten von einem ständig im Körper verbleibenden Implantat direkt an ein Empfängergerät gesendet. Dieses speist die Daten in Big Data Applikationen ein und kann in Zukunft frühzeitig pathologische Veränderungen im Körper erkennen. Bei einem zweiseitig ausgelegten Kommunikationsimpuls, bei dem das Empfängergerät entsprechende Korrektur-Anweisungen an das Implantat verschickt, kann im Anschluss der Körper entsprechend stimuliert werden, um frühzeitig negativ verändernden Funktionsweisen entgegenzuwirken. Bei aller Euphorie, die diese innovative Technologie mit sich bringt, muss die Sicherheit der vernetzten implantierten Geräte mit allerhöchster Priorität behandelt werden. Der Mensch sollte weiterhin autonom bleiben können und immer mit höchsten Sicherheitsmechanismen gegen bösartige Cyber-Angriffe geschützt sein. Wir bleiben gespannt auf die weitere Entwicklung von IMD.

Auf die daraus folgenden disruptiven Veränderungen in Gesellschaft und Medizin reagieren wir von magility proaktiv und verfassen weitere Trendstudien. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

 

Virtual und Augmented Reality in der Automobilindustrie_magility

Virtual Reality – zunehmende Bedrohung aus der Cloud?

Spätestens seit der Einführung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert gibt es Skepsis beim Aufkommen technischer Neuerungen. So klar die Vorteile innovativer Technologien meist auf der Hand liegen, so groß sind auch teilweise die Befürchtungen, die mit der Verbreitung von Neuem und Unbekanntem einhergehen. Auch die aktuellen Entwicklungen im Bereich Virtual- und Augmented Reality sind davon nicht ausgenommen.

 

Augmented Reality vs. Virtual Reality

 

Mit dem Begriff Augmented Reality (AR) wird eine durch Computer erweiterte Realität beschrieben. Die Kamera eines Computer zeichnet die Realität auf, analysiert sie in Echtzeit, reichert sie mit zusätzlichen Daten an und gibt diese erweiterte Realität auf einem Display wieder. Dieses Prinzip ist bereits bekannt durch die Spiele-App Pokémon Go. Im Gegensatz zur AR wird die Virtual Reality (VR) komplett im Computer erschaffen. Will ein Nutzer daran teilhaben, so muss er sich über ein elektronisches Gerät, beispielsweise eine VR Brille oder einen Computer, in die virtuelle Realität einwählen.

 

Die virtuelle Welt Second Life ist eine der ersten Anwendungen von VR. Aber auch manche Videospiele wie World of Warcraft oder Grand Theft Auto erreichen inzwischen mit großem wirtschaftlichen Erfolg eine programmierte Komplexität, die der Realität nahe kommt. Anwendungen, die AR und VR vermischen werden auch Mixed Reality genannt.

 

Gefahren bei digitalen Realitäten

 

Nicht umsonst widmete sich die Mainzer Kunsthalle mit einer großen Ausstellung im Jahr 2018 diesem Thema und überschrieb die Schau mit einem vielsagenden Titel: Virtual Insanity.

Je mehr der virtuelle Raum sich an die echte Realität anpasst, wenn die Geschehnisse der Realität mehr und mehr in die virtuelle Realität übertragen werden, dann wandern auch die bekannten Probleme des Alltags in den Cyberspace: Mobbing, Belästigung, Stalking und die Auslebung anderer illegaler und unmoralischer Handlungen.

 

Wenn es zudem möglich wird, im digitalen Raum mit dem eigenen Avatar rechtsverbindliche Geschäfte abzuschließen, dieser Avatar dann gehackt oder kopiert wird, dann ergibt sich eine Vielzahl an Möglichkeiten für illegale Aktivitäten. Auch Geldwäsche ist ein Thema das sich in diesem Kontext zunehmend etabliert und in den Fokus von Behörden gerät.

 

Virtual Reality in der Automobilindustrie

 

In den Entwicklungsabteilungen der Automobilindustrie gehört die Anwendung von VR in einigen Bereichen bereits zum Standard. In einem VR-Studio lassen sich Bauteile digital dreidimensional betrachten und vor der eigentlichen Produktion testweise zusammensetzen. Diese Räume werden CAVE genannt (Cave Automatic Virtual Environment) und erlauben einen realitätsnahen Blick auf virtuelle Bauteile. Auch die Kunden profitieren von dieser Entwicklung. So bietet etwa Audi einen dreidimensionalen Konfigurator an, durch den sich ein individualisiertes Wunschfahrzeug schon vor der eigentlichen Produktion anschauen und bewundern lässt.  

 

Bald schon könnten Geräte ähnlich dem Google Glass in unterschiedlichsten Berufsanwendungen zum Standard gehören. Dabei trägt ein Polizist, Arzt oder ein Teilnehmer eines Meetings in einem Büro eine Brille, die ihm zusätzliche Informationen direkt in sein Sichtfeld einblendet. Dadurch können komplizierte Situationen vereinfacht, beschleunigt und effizienter gestaltet werden.

 

Virtual Reality auch bei der Verteidigung im EInsatz

 

Auch im militärischen Bereich sind Virtual Reality und Augmented Reality bereits bei modernen Armeen und Luftwaffen im Einsatz. Weitere potenzielle Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich, sie reichen über Zusatzinformationen im Einzelhandel bis hin zum virtuellen Einbau von Möbeln in das eigenen Zuhause. Grundsätzlich sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Die dahinterstehenden erfolgreichen Geschäftsmodelle bestätigen die positive Entwicklung der Technologie.

 

Steigendes Marktvolumen für Virtual Reality Anwendungen

 

Die M&A Beratung Hampleton Partners erwartet für den globalen Markt von VR-Anwendungen für das Jahr 2022 ein Volumen von 17,8 Mrd. $.  Zum Vergleich: 2016 betrug die Marktgröße noch 2 Mrd. $. Nach einem Marktvolumen von 4 Mrd. $ im Jahr 2016, wird für den AR-Markt bereits im Jahr 2020 ein Anwachsen auf 161 Mrd. $ erwartet. Hohe Prognosen, die in aller Klarheit verdeutlichen, wohin die Reise geht.

 

Google und Microsoft sind von Anfang an und bis heute Treiber dieser Entwicklung. Auch zahlreiche Start-Ups wie Magic Leap und Vuforia aus den USA oder INDE aus Großbritannien mischen mit. Analysten nehmen an, dass europäische Unternehmen sogar bis 2020 die Marktführerschaft im Bereich Virtual Reality übernehmen werden. Von einem Anwachsen des Produktionswertes um 13-34 Mrd. € ist die Rede und bis zu 480.000 Arbeitsplätze könnten auf dem europäischen Kontinent dafür geschaffen werden. Die Einführung schnellerer mobiler Internetverbindungen wie 5G werden diesen Trend zudem noch beschleunigen.

 

Erweiterte Angriffsfläche für digitale Hacker

 

Bei zunehmender Digitalisierung des Straßenverkehrs ist das größte Risiko ein digitaler Hackerangriff. Jedoch verringert sich auch das Risiko von menschlichem Fehlverhalten stark durch die Unterstützung von digitaler Technik. Wird dieses System allerdings von Kriminellen, Terroristen und anderen Akteuren mit kriminellen Absichten beeinflusst, können durch Störsignale und digitale Falschinformationen schlimme Unfälle oder sogar der Zusammenbruch des Automobilverkehrs die Folge sein. Dabei müssen nicht einmal einzelne Fahrzeuge attackiert werden, ein einzelner Angriff über die Cloud kann genügen um ganze Flotten lahmzulegen.

 

Auch Virtual Reality Anwendungen müssen ganzheitlich und von Anfang an digital sicher (cyber secure) gedacht werden und die Security muss im gesamten End-to-End System integriert sein. Zunehmende Vernetzung ermöglicht weitere Einfallstore für Hacker Angriffe und böswillige Manipulationen. Mit jeder technologischen Entwicklung wächst diese Herausforderung beträchtlich weiter an. Magility berät Sie gerne bei der Umsetzung Ihrer individuellen Lösungen zum sicheren Einsatz virtueller Realitäten in Ihrem Geschäft.

 

Allseits sichere Fahrt in die Zukunft wünscht Ihnen das Team von Magility!