Connected Cars bilden einen Milliardenmarkt. Zahlen, Fakten und Statistiken. Foto: CC0

Connected Cars – Zahlen, Fakten und Statistiken

Schon in wenigen Jahren werden Fahrzeuge, die durch eine konstante Verbindung zum Internet miteinander vernetzt sind, sogenannte Connected Cars, unsere Straßen dominieren. Bereits heute werden mit steigender Tendenz mobile Services im Fahrzeug genutzt. Dies erfordert die Herausgabe von privaten Nutzerdaten, auf welchen neue Geschäftsmodelle basieren. Sie werden auch als das “Gold der Zukunft” betitelt. Aber wo stehen die Connected Cars im Jahr 2018 und wohin führen uns die nächsten Jahre? Magility hat Zahlen, Fakten und Statistiken zusammenfassend aufbereitet.

Umsätze mit vernetzten Autos

Bis zum Jahr 2020 werden die weltweiten Umsätze mit den Connected-Car-Technologien auf über 131 Mrd. Euro geschätzt. 2015 war es ein Viertel dessen, das Wachstumspotential ist also enorm. Eine Folge der Connected-Car-Technologien sind neuartige digitale Geschäftspotenziale. Der Umsatz dieser, wird in der Automobilindustrie bis zum Jahr 2020 weltweit auf 14 Mrd. Euro prognostiziert. Diese Hochrechnungen veranschaulichen die Signifikanz und Tragweite der Connected-Car-Technologien.

Die innovativsten Automobilhersteller im Bereich Connected Cars

Besonders in Märkten mit sehr hohem Wettbewerb, wie der Automobilindustrie, müssen sich Anbieter durch Innovationen behaupten. Das Center of Automotive Management hat einen Index ermittelt, der die innovativsten Automobilhersteller klassifiziert. Besonders innovativ im Bereich Connected-Drive gilt demnach die die VW Gruppe, gefolgt von der Daimler AG und dem US-Automobilhersteller Tesla. Deutschland steht mit einem Indexwert von 95 Prozent (Innovationsstärke von Automobilherstellern im Bereich Connected Cars) im Jahr 2016 auf Platz eins der fortschrittlichsten Länder für vernetztes Fahren, noch vor den USA (61 Prozent) und Japan (65 Prozent). Jedoch haben die USA (+14%) und Japan (+33%) von 2015 zu 2016 stark an Innovationsstärke dazugewonnen. Aus diesen Zusammenhängen ergeben sich die Ziele der Deutschen Automobilindustrie, gegebene Stärken zu nutzen und auszubauen sowie eine langfristige Strategie zur Verbesserung der Technologie bei Connected Cars zu verfolgen.

So stehen die Kunden der vernetzten Technologie gegenüber

Die Implementierung der Technologien steht im direkten Zusammenhang mit der Bereitschaft der Zielgruppe, diese auch zu nutzen. 36 Prozent, der im vergangenen Jahr befragten Personen zwischen 18 und 29 Jahren, nutzen bereits Connected-Car Technologien oder planen diese zukünftig zu nutzen. Auf komplette Ablehnung stößt das vernetzte Fahren in dieser Gruppe bei 12 Prozent der Befragten. Die Umfrage zeigt, dass jüngere Pkw-Fahrer den neuen Technologien wesentlich aufgeschlossener gegenüber stehen. Junge Käufer sind an einem Auto mit Internetzugang durchaus interessiert. In einer weltweiten Befragung zum Thema Smart Car, wird das Thema von den deutschen Kunden allerdings noch überwiegend skeptisch betrachtet. Während in China 90 Prozent ein Google- oder Apple-Auto fahren würden, sind es in Deutschland nur 33 Prozent.

Welchen Fortschritt erhoffen sich Autofahrer vom vernetzten Fahren?

Diese drei Punkte sind den Deutschen laut einer Umfrage des ADACs beim Thema Connected Car am Wichtigsten.

  1. Real-Time-Verkehrsinformationen und Routenempfehlungen auf Basis des aktuellen Fahrzeugstandorts (65 Prozent)
  1. Im Pannenfall eine direkte Verbindung zum Pannendienst bzw. Werkstatt mit Übermittlung der Standort- und Fahrzeugdaten (63 Prozent)
  1. Staufolge- bzw. Autoassistent (z.B. selbstständiges Abbremsen und Anfahren des Fahrzeugs sowie Geschwindigkeitsregelung) (57 Prozent)

Der praktische Nutzen steht im Vordergrund

Für die Deutschen steht also vor allem der praktische Nutzen im Vordergrund. Auf dem letzten Platz befindet sich der Zugriff auf Online(cloud)dienste zum Thema Musik, Video oder Spiele (18 Prozent). Unterhaltung spielt folglich nur eine kleine Rolle.

Diese These wird ebenfalls von einer weiteren Studie gestützt, die den erhofften Hauptnutzen von Connected Cars ermittelt. 62 Prozent sehen den Nutzen in gesteigerter Fahrsicherheit durch automatische Gefahrenfrühwarnsysteme und einer besserer Navigation (je 62 Prozent). Geringerer Nutzen wird in der verbesserten Multimediaunterhaltung im Auto gesehen.

Diese Kriterien soll ein vernetztes Auto erfüllen

Hier führt die Sicherheit, gefolgt von finanziellen Einsparungen und Optimierung der Fahrzeit. Allerdings zeigt eine Befragung von 2017 auch, dass das Connected Car für viele noch Zukunftsmusik ist und die Vernetzung nur bei wenigen eine ausschlaggebende Rolle für den nächsten Autokauf spielt.

Wie viel sind Kunden bereit, für Smart Services im Auto auszugeben?

Es stellt sich die Frage, wie viel den Konsumenten der Komfort wert ist. Befragte zwischen 18 – 30 Jahren wären bereit, durchschnittlich 55 Euro monatlich ausgeben, über dreißigjährige nur 29 Euro.

Cyber Security bei der Nutzung von Connected-Car-Services

Hier herrscht Unentschlossenheit. 26 Prozent der Befragten hält die Dienste für sicher oder sehr sicher, 27 Prozent für unsicher. Die Befürchtung, dass Daten an Dritte weitergegeben  oder weiterverkauft werden ist hierbei vorherrschend. Um die Bedenken der Kunden zu minimieren, gilt es folglich zu beweisen, das die Datensicherheit gewährleistet wird.

Die Zukunft des Automobils

Aus den Studien und Befragungen lassen sich klare Schlüsse ziehen. Der Markt für vernetzte Technologien befindet sich weiter in der Wachstumsphase. Deutsche Automobilhersteller arbeiten an marktreifen Technologien, um den Markt mit digitalen Geschäftsmodellen und Connected Cars zu bedienen. Vor allem jüngere Autofahrer stehen der Technologie aufgeschlossen gegenüber, bleiben aber betreffend der Sicherheitsaspekte skeptisch. Daraus ergibt sich dennoch eine positive Ausgangslage für die Vernetzung auf der Straße oder gar die Automotive Revolution.

Quelle: Statista

Cybercrime und Gefahrenforschung. Risiken für den Menschen. Foto: CC0

Cybercrime – Welche Bedrohungen birgt Internetkriminalität?

Die Bandbreite illegaler Aktivitäten im Netz, sogenannter Cybercrime, ist riesig. „Phishing“ persönlicher Zugangsdaten, illegaler Handel, Verbreitung von Schadsoftware, Verbreitung illegaler Inhalte, digitale Erpressung oder Internetbetrug. Die Liste der möglichen Straftaten ist lang und je mehr Raum das Internet im Leben der Menschen einnimmt, desto länger wird sie werden.

Vernetzung birgt Gefahren

Jüngst wurden immer wieder Datendiebstähle gemeldet. Die Vernetzung ermöglicht uns jede Menge Daten ins Netz zu speisen, Fotos in der Cloud zu speichern, Apps auf unsere Smartphones zu laden oder Nachrichten über unser Smartphone versenden. Jedoch lockt die zunehmende Vernetzung und Nutzung digitaler Technologien auch Kriminelle an. Es braucht also stetig mehr Schutz, gleichzeitig aber auch geschultes Wissen darüber, wie man Angriffen vorbeugen kann. Cyber Security und Gefahrenforschung sind damit auch im Privatleben ein hochaktuelles Thema.

Definition von Cybercrime

Internetkriminalität oder Cybercrime umfasst Straftaten, die sich gegen das Internet, Datennetze, IT-Systeme oder deren Daten richten oder die mit Hilfe von Informationstechnik begangen werden.

Studie besagt: jeder zweite Internetnutzer wurde bereits Opfer

Eine Studie des Branchenverbandes Bitkom aus dem Jahr 2017 veranschaulicht, wie weit verbreitet Cybercrime bereits ist. Jeder Zweite der Befragten wurde schon einmal Opfer von Internetkriminalität. Das häufigste Delikt ist dabei die Infizierung des Computers mit Schadprogrammen wie Viren oder Trojanern. Meistens entsteht den Geschädigten ein finanzieller Schaden. Hier die häufigsten Delikte im Überblick:

  • Infizierung mit Schadprogrammen (43%)
  • Diebstahl von Zugangsdaten zu Online-Diensten wie Sozialen Netzwerken oder Online-Shops (19%)
  • Illegale Nutzung persönlicher Daten (18%)
  • Betrug beim Online-Shopping oder Online-Banking (16%)

Die Erscheinungsformen von Cybercrime

Aktuell ist vor allem die Infizierung und Manipulation von Computersystemen mit Schadsoftware verbreitet. Durch Schadsoftware stehlen Hacker persönliche Daten von Nutzern oder missbrauchen diese (Identitätsdiebstahl). Auch werden Daten sowie Dateien mit sogenannter Ransomware verschlüsselt um ein „Lösegeld” zu erpressen. Außerdem können Daten „ferngesteuert” oder in sogenannten Botnetzen zusammengeschlossen und für weitere kriminelle Handlungen missbraucht werden.

Schutz vor Hacking und Betrug

„Wir müssen auf die zunehmende Internetkriminalität reagieren und uns besser schützen. Hier sind natürlich die Unternehmen in der Pflicht, aber auch jeder Einzelne muss dazu beitragen. Cyber Security und Datenschutz sind die großen Themen der kommenden Jahre“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH die Bedrohung von Personen und Organisationen durch Cybercrime. Magility bietet Cyber Security Lösungen für die Industrie, mit einem großen Netzwerk an Experten, die Sie gerne zum Thema Sicherheit im Netz beraten. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.