Big Data ermöglicht neue Geschäftsmodelle und mehr Mobilität. Foto: Unsplash

Big Data – Wie verändern Daten die Mobilität?

Big Data ist ein Sammelbegriff für Datenmengen, die groß, komplex, schnelllebig und wenig strukturiert sind. Wir hinterlassen und generieren laufend solche unstrukturierten Daten im Netz. Genau diese Big Data sind die treibende Kraft der digitalen Transformation, sofern man sie zu nutzen und einzusetzen weiß. Insbesondere vernetzte Fahrzeuge erzeugen permanent eine Flut an digitalen Informationen. Weiß man diese Informationen intelligent zu nutzen, entstehen daraus datengetriebene Services und Geschäftsmodelle, die unser Mobilitätsverhalten in den nächsten Jahren unausweichlich prägen und verändern werden.

Datenspuren im Netz

Wir hinterlassen heute schon eine große Menge digitaler Spuren im Netz. Über Smartphones und Navigationsgeräte geben wir Auskunft über unsere Standorte, die Länge unserer Aufenthalte, unser eigenes Bewegungsverhalten, unsere Verabredungen, unserer Kontakte uvm.. Datenbasierte Verkehrsplanung, vernetztes Fahren, Konnektivität von Flotten, gerade in der Logistik ist die Erhebung von Daten nichts Neues. Über Telematik werden bereits seit Jahrzehnten Verkehrs- und Flottendaten gesammelt. Allerdings bislang ohne damit gezielt Business Value zu generieren.

Digitale Transformation lässt Logistikbranche umdenken

Um Big Data zu nutzen, braucht es neue Lösungen. Diese kommen oft auch aus der Branche selber. Zum Beispiel von Schmitz Cargobull. Der bekannte Hersteller für Auflieger hat erkannt, wie wertvoll die von den Transportern generierten Daten sind und digitalisiert nun das Transportwesen. Das Ziel ist, Fleet Management sowie Transport- und Logistikprozesse zu digitalisieren. Digitale Lösungen zum Steuern und Überwachen globaler Lieferketten werden immer bedeutender aber auch stetig komplexer. Fahrzeuge, Fracht und Infrastruktur interagieren enger vernetzt. Umfassendes Datenmanagement und künstliche Intelligenz erhöhen die Auslastung der Ladekapazitäten. Deshalb hat Schmitz Cargobull das Start-up KUBIKx gegründet, dass dem Unternehmen die Zukunft weisen soll. Denn während der Bau von Fahrzeugen immer mehr nach Fernost abwandert, braucht der Industriestandort Deutschland vor allem Innovation.

Datengetriebene Geschäftsmodelle

Auf Geschäftsebene gilt es vor allem, aus den Daten einen Business Value zu generieren. Dazu braucht es Experten, die die Daten analysieren und nutzbar machen. Zudem gilt es Big-Data-Technologien auszubauen und die Ergebnisse der Analysen mehr in den Geschäftsprozessen zu verankern. „Daten sind ein wertvoller Rohstoff in unserer Zeit. Diesen Rohstoff zu nutzen, darin liegt die Herausforderung in den nächsten Jahren“, so Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH über das Zukunftspotenzial von großen Datenmengen.

Mit Big Data zur digitalen Transformation

Sie interessieren sich für digitale Geschäftsmodelle? Nehmen Sie gerne Kontakt zu unseren Experten auf. Diese beraten sie gerne.

CES Las Vegas – Volocopter, MBUX und Künstliche Intelligenz

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigte letzte Woche die aktuellen Tech-Trends, auch für Mobilität und Automotive. Vieles was vor wenigen Jahren noch als Science Fiction abgetan wurde ist auf der CES 2018 real geworden. Magility war vor Ort, um sich über die neusten Trends, Visionen und Start-ups zu informieren.

Fliegende Taxis bei der CES

Mobilität der Zukunft ist eines der heißen Themen der CES 2018. Das fahrerlose Elektroauto ist natürlich ein Dauerbrenner. Aber in diesem Jahr wurde auch die fliegende Variante in Las Vegas vorgestellt. Zu den Stars der Messe zählt das badische Start-up Volocopter. Das Unternehmen baut ein fliegendes E-Taxi made in Karlsruhe. „Der Raum in den Städten wird immer knapper, in Zukunft wird daher auch der Luftraum mehr genutzt werden. Volocopter ist ein zukunftsweisendes Start-up in Sachen E-Mobility“, unterstreicht Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH die Innovationskraft des badischen Unternehmens.

Weltpremiere für Mercedes-Benz User Experience

Daimler feiert Weltpremiere auf der CES und stellt sein neues Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience) vor. Das intuitive und lernfähige Betriebssystem geht ab 2018 in der A-Klasse in Serie.

Besonders ist hierbei die Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz. MBUX ist individualisierbar und stellt sich auf den Nutzer ein. Es schafft so eine emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Passagieren. Zugleich sind Updates „over the air“ möglich. Außerdem läutet es eine neue Ära bei der Mercedes me Connectivity ein. Die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie sowie die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen sind weitere Neuheiten. Statt „hey Alexa“ fühlt sich das System mit „hey Mercedes“ angesprochen.

Künstliche Intelligenz und UX

Schaut man sich die Automobilhersteller insgesamt an, zeigt sich, dass in Zukunft viel getouched, geswiped und kommuniziert wird. Große Displays im Auto (siehe MBUX) lassen sich wie Smartphones bedienen und sprechen vor allem eine junge Zielgruppe an, die ans touchen und swipen längst gewöhnt ist. Künstliche Intelligenzen wie Amazons Alexa verbreiten sich stetig und eröffnen eine riesigen Markt für Anwendungen, die das Leben smarter und einfacher machen.

Brain Machine Inferfaces (BMI´s)

Auch Gehirn-Computer Schnittstellen (BMI´s)  erhielten auf der CES Einzug in die Welt des autonomen Fahrens. Nissan stellte auf der Messe ein ins Fahrzeug integriertes  brain-to-vehicle Interface vor. Das Interface erkennt durch einen Helm der drahtlos mit dem Fahrzeug verbunden ist Gehirnaktivitäten, die im Zusammenhang mit der Bewegungsaktivität des Fahrers stehen. Diese werden simultan an das Fahrzeug übertragen. Das Fahrzeug übersetzt und nutzt die Signale um das Fahrverhalten an die Erwartungen des Fahrzeughalters anzupassen, bevor dieser körperlich in Aktion tritt. Hierdurch wird personalisiertes autonomes Fahren möglich und das Fahrerlebnis noch smarter. Der Helm wird von der Startup Firma Bitbrain aus Spanien überwiegend von Neurologen weiterentwickelt.

Smart Future

Bei der CES in Las Vegas wurde die ganze Bandbreite an neuen Technologien vorgestellt. Smartphones, Smartwatch, Smart Home – das Angebot ist unermesslich und so verliert man sich schon mal in der Masse. „Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen, wo wir gerade stehen und wo der Weg hinführt. Im Zuge der digitalen Transformation brauchen wir natürlich immer einen Überblick über Technologien und Visionen“, fasst Müller die CES zusammen. Und so hat sich der Weg nach Las Vegas auch in diesem Jahr gelohnt.

 

Digitale Transformation 2018 – Was bringt den Mittelstand voran?

Digitale Transformation 2018, der Begriff ist in aller Munde. Die Diskussion darüber schwankt zwischen Euphorie und Pessimismus. Heute noch wähnt man, den Wandel bereits vollzogen zu haben. Am nächsten Tag schon wird man davor gewarnt, die Digitalisierung zu verschlafen. Doch was bringt der technologische Fortschritt für Mittelständler im Jahr 2018?

Es hat sich einiges getan

Im vergangenen Jahr hat sich vieles getan. Immer mehr Elektroautos gehen in Serie, kaum jemand lebt mehr ohne Smartphone, Assistenten wie Alexa erobern die Haushalte und Haushaltsroboter saugen unsere Wohnungen. In dieser Hinsicht sind viele in der Digitalisierung angekommen. Etwas anders verhält es sich im deutschen Mittelstand. Obwohl sich auch hier einiges entwickelt, werden die Erwartungen oft nicht erfüllt. Doch wie steht es um den digitalen Umbruch in der deutschen Industrie?

Macher, Tüftler und Pessimisten

Die Schlagzeilen sind gefüllt mit niederschmetternden Nachrichten. Manch einer glaubt, Deutschland hätte den Anschluss in Sachen Digitalisierung längst verloren. Doch es gibt auch positive Stimmen, die mit Wohlwollen auf die Bestrebungen schauen. Tatsächlich tun sich viele Unternehmen schwer, sich in der digitalen Welt auszurichten. Das liegt vor allem daran, dass viel Geld in die Hand genommen werden muss, wenn man die eigenen Geschäftsmodelle überarbeiten und die bestehenden Geschäfte digital ausrichten möchte.

Das Rückgrat der Wirtschaft

Hoffnung wird derzeit auf Start-ups gesetzt, die mit Agilität und Flexibilität für Innovation und Fortschritt sorgen. Darauf wird die Wirtschaft auch 2018 setzen und sicher weiter investieren. Doch diese Spielwiesen der Wirtschaft ersetzen nicht so schnell das Rückgrat unserer Wirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen machen laut Statistischem Bundesamt aktuell 30 Prozent des Umsatzes aus und beschäftigen 69 Prozent der Erwerbstätigen Personen. Untergangsstimmung ist deshalb nicht angebracht.

Innovation trifft Tradition

Vielmehr geht es darum, den positiven Beispielen zu folgen. Denn wo neue Technologien auf Tradition treffen, entstehen oft spannende Ideen und Geschäftsmodelle. Und so werden viele Unternehmen im Jahr 2018 darauf setzen, die Daten der Kunden, auch im B2B Bereich, um die Distribution und die Experience für den Kunden zu verbessern. So setzen viele Anbieter von Technik und Zubehör auf modernes Product Information Management (PIM) um Ordnung in ihre Produktwelt und die Datenmengen zu bekommen. Oder die Daten werden genutzt um passgenaue Services oder sogar disruptive Geschäftsmodelle zu entwickeln, die unser Leben leichter machen.

Mutig nach vorne schauen – Transformation 2018

Viele Unternehmen gehen den richtigen Weg und holen sich Experten an die Seite, die sie im Dschungel der Digitalisierung kompetent beraten können und mit dem nötigen Know-how, entsprechenden Analysen und gezielten Strategien ausstatten. Mit solchen Partnern an der Seite steht der digitalen Transformation 2018 nichts im Wege.

Sie sind auf der Suche nach strategischen Partnern? Magility steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und begleitet Sie auf dem Weg in die digitale Zukunft. Schreiben sie uns gerne!