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Digitale Transformation 2018 – Was bringt den Mittelstand voran?

Digitale Transformation 2018, der Begriff ist in aller Munde. Die Diskussion darüber schwankt zwischen Euphorie und Pessimismus. Heute noch wähnt man, den Wandel bereits vollzogen zu haben. Am nächsten Tag schon wird man davor gewarnt, die Digitalisierung zu verschlafen. Doch was bringt der technologische Fortschritt für Mittelständler im Jahr 2018?

Es hat sich einiges getan

Im vergangenen Jahr hat sich vieles getan. Immer mehr Elektroautos gehen in Serie, kaum jemand lebt mehr ohne Smartphone, Assistenten wie Alexa erobern die Haushalte und Haushaltsroboter saugen unsere Wohnungen. In dieser Hinsicht sind viele in der Digitalisierung angekommen. Etwas anders verhält es sich im deutschen Mittelstand. Obwohl sich auch hier einiges entwickelt, werden die Erwartungen oft nicht erfüllt. Doch wie steht es um den digitalen Umbruch in der deutschen Industrie?

Macher, Tüftler und Pessimisten

Die Schlagzeilen sind gefüllt mit niederschmetternden Nachrichten. Manch einer glaubt, Deutschland hätte den Anschluss in Sachen Digitalisierung längst verloren. Doch es gibt auch positive Stimmen, die mit Wohlwollen auf die Bestrebungen schauen. Tatsächlich tun sich viele Unternehmen schwer, sich in der digitalen Welt auszurichten. Das liegt vor allem daran, dass viel Geld in die Hand genommen werden muss, wenn man die eigenen Geschäftsmodelle überarbeiten und die bestehenden Geschäfte digital ausrichten möchte.

Das Rückgrat der Wirtschaft

Hoffnung wird derzeit auf Start-ups gesetzt, die mit Agilität und Flexibilität für Innovation und Fortschritt sorgen. Darauf wird die Wirtschaft auch 2018 setzen und sicher weiter investieren. Doch diese Spielwiesen der Wirtschaft ersetzen nicht so schnell das Rückgrat unserer Wirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen machen laut Statistischem Bundesamt aktuell 30 Prozent des Umsatzes aus und beschäftigen 69 Prozent der Erwerbstätigen Personen. Untergangsstimmung ist deshalb nicht angebracht.

Innovation trifft Tradition

Vielmehr geht es darum, den positiven Beispielen zu folgen. Denn wo neue Technologien auf Tradition treffen, entstehen oft spannende Ideen und Geschäftsmodelle. Und so werden viele Unternehmen im Jahr 2018 darauf setzen, die Daten der Kunden, auch im B2B Bereich, um die Distribution und die Experience für den Kunden zu verbessern. So setzen viele Anbieter von Technik und Zubehör auf modernes Product Information Management (PIM) um Ordnung in ihre Produktwelt und die Datenmengen zu bekommen. Oder die Daten werden genutzt um passgenaue Services oder sogar disruptive Geschäftsmodelle zu entwickeln, die unser Leben leichter machen.

Mutig nach vorne schauen – Transformation 2018

Viele Unternehmen gehen den richtigen Weg und holen sich Experten an die Seite, die sie im Dschungel der Digitalisierung kompetent beraten können und mit dem nötigen Know-how, entsprechenden Analysen und gezielten Strategien ausstatten. Mit solchen Partnern an der Seite steht der digitalen Transformation 2018 nichts im Wege.

Sie sind auf der Suche nach strategischen Partnern? Magility steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und begleitet Sie auf dem Weg in die digitale Zukunft. Schreiben sie uns gerne!

 

Digitale Transformation in der Industrie. Trends und Entwicklungen. Foto: CC0

Die digitale Transformation der Industrie: Ein Überblick

Die digitale Transformation der Industrie und der Automobilindustrie bietet enorme Chancen und bringt gleichzeitig große Herausforderungen. Auf der einen Seite gibt es das vielversprechende Potenzial vernetzter, effizienterer Produktion und neuer Geschäftsmodelle auf der anderen Seite aber auch dramatische Risiken. Laut dem Bundesverband der deutschen Industrie e.V. könnte Europa bis 2025 einen Zuwachs von 1,25 Billionen Euro an industrieller Bruttowertschöpfung erzielen, aber auch einen Wertschöpfungsverlust von 605 Milliarden Euro erleiden. Um das Risiko zu minimieren braucht es deshalb weitsichtige Strategien für die digitale Transformation. Wir von magility beraten Sie gerne dazu.

Wo steht die deutsche Wirtschaft und wohin geht der Weg

Politik und Wirtschaft sind sich bereits einig, dass die fortschreitende Digitalisierung ein neues Zeitalter der Vernetzung, Autonomisierung, Flexibilität und vor allem Disruption bedeutet. Die Herausforderung die Unternehmen dadurch heute gegenübersteht ist die Transformation von Geschäftsmodellen und die Identifizierung neuer Wachstums- und Umsatzmöglichkeiten durch digitale Technologien. Die Relevanz ist längst erkannt doch aktuell sind viele Unternehmen in einer Phase der Unsicherheit und oft auch Orientierungslosigkeit. Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH und Experte für digitale Geschäftsmodelle sagt dazu: „Mit der Digitalisierung entwickelt sich die größte Revolution der Industriegeschichte in enormer Geschwindigkeit. Sie bedroht viele klassische Geschäftsmodelle und birgt unabsehbare Risiken. Es müssen deshalb so schnell wie möglich Weichen gestellt werden und ein ganzheitlicher Transformationsprozess begonnen werden.“ Die große Frage ist deshalb, wo deutsche Unternehmen aktuell stehen und wie sie sich im Einzelfall positionieren können.

Was fehlt ist eine umfassende Strategie

Die meisten deutschen Unternehmen haben die Chancen der Digitalisierung längst erkannt und erste Digitalisierungsprojekte durchgeführt. Über 40 Prozent sehen bereits ein Umsatzwachstum durch Digitalisierung. Für die meisten Unternehmer überwiegen die positiven Möglichkeiten der Digitalisierung  – knapp 70 Prozent sehen Chancen für neue digitale Geschäftsmodelle, während 56 Prozent tendenziell den steigenden Wettbewerb fürchten. Was meistens fehlt ist eine langfristige und umfassende Digitalisierungsstrategie. Die größten Herausforderungen der digitalen Transformation sind die Weiter- und Ausbildung der Mitarbeitenden, rechtliche Rahmenbedingungen, ein hoher Investitionsbedarf sowie Sicherheits- und Datenschutzrisiken.

IT-basiertes Geschäft und disruptive Geschäftsmodelle

Grundlage für die Digitalisierung der Geschäftsmodelle ist ein IT-basiertes Geschäft, also die Unterstützung bestehender Geschäftsprozesse durch digitale Technologien, beispielsweise durch einen Onlineshop, einer digitalen Plattform zur internen Kommunikation oder auch cloudbasierte Lösungen für effiziente Arbeitsweise in Teams. Hier wären beispielsweise Microsoft 365 oder Google Apps genannt. Magility arbeitet eng mit Experten für digitale Arbeitsprozesse zusammen und berät Sie umfassend wie Sie Ihre Produktivität erheblich steigern können.

Nach Außen jedoch erwirken digitale Services oft kundenorientierte Produktinnovationen. Durch die Einbindung digitaler Technologien in die Schnittstellen zum Kunden, erhöht sich die Transparenz und eine direktere Kundeninteraktion wird möglich. Die nach innen gerichtete Digitalisierung in Prozessen der Produktion wird als Industrie 4.0 zusammengefasst. Es geht dabei um die weitreichende Digitalisierung von Wertschöpfungsketten und damit Prozessinnovationen. Durch die digitale Transformation können interne Prozesse flexibler, dezentraler und effizienter gesteuert werden. Ist ein Geschäftsmodell komplett digital, sowohl nach innen als auch nach Außen, entstehen innovative, häufig disruptive Geschäftsmodelle, die sich durch eine signifikante Erweiterung der Kundenbasis, eine hohe Dienstleistungsorientierung, schnelle Messbarkeit und den Einsatz digitaler Technologien über die verschiedenen Stufen der Wertschöpfung hinweg auszeichnen.

Der Weg zur digitalen Transformation ist nicht immer offensichtlich. Doch wir bei Magility gehen ihn mit Ihnen gemeinsam.

 

Industrie 4.0: Die Prozesse der digitalen Transformation. Grafik: magility

Industrie 4.0: Die Prozesse der digitalen Transformation. Grafik: magility

Mobility-as-a-service. Smarte Geschäftsmodelle für die Zukunft. Foto: magility

Mobility-as-a-Service: Smarte Geschäftsmodelle

Mobility-as-a-Service haben in der Tat oft smarte Geschäftsmodelle. Darunter versteht man den Trend Mobilität über Sharing, oder Teilen zu ermöglichen, statt Mobilität über Besitz zu regulieren. Angeboten werden Mobilitätslösungen die als Service verkauft werden. In Zukunft werden diese Services eine große Rolle spielen weshalb schon heute an innovativen Konzepten gefeilt werden muss.

Mobilität auf Abruf

Gerade im urbanen Raum wird der Besitz eines Autos zunehmend unattraktiv. Keine Parkplätze, Staus und damit verbundene hohe Kosten und wenig Komfort. Viel praktischer, flexibler, günstiger, effizienter und nachhaltiger ist es, wenn man ein Auto oder Fahrzeug dann nutzen kann wenn man es braucht und es einfach an dem Ort ausleiht an dem man sich gerade befindet. Um mit Mobility-as-a-Service Wertschöpfung zu erzeugen müssen deshalb digitale Geschäftsmodelle ausgearbeitet werden, die die Kundenwünsche aufgreifen und umsetzen.

Erste Schritte sind getan – Zahlen und Fakten

In den großen Städten gibt es bereits seit einigen Jahren Carsharing-Angebote. Oft sind sie aus Kooperationen zwischen Autobauern und Vermietungsanbietern entstanden. Und die Entwicklungsprognosen sind positiv. Auf etwa 15 Millionen potenzielle Kunden prognostiziert Frost & Sullivan den europäischen Markt 2020. Im Jahr 2017 liegt die Zahl der Nutzer in Deutschland bei rund 1,7 Millionen (Quelle: Bundesverband Carsharing). Der größte Anbieter ist Car2Go (Daimler) mit 640.000 Kunden, gefolgt von DriveNow (BMW) mit 600.000 Kunden und Flinkster mit 300.000 Kunden. Die Zahl der Carsharing-Stationen in Deutschland lag 2017 bei ca. 4.650.

Wachsender Markt

Die Zahlen zeigen das rasante Wachstum im Bereich Mobility-as-a-Service. Carsharing ist dabei nur einer von vielen Smart Services. Es können noch viel mehr digitale Angebote ausgebaut und geschaffen werden. Dank Smartphones und Apps sind die Vorteile vor allem hohe Flexibilität für den Kunden und maßgeschneiderte Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse.

Herausforderungen meistern – magility berät Sie gerne

Trotz ersten zukunftsweisenden Geschäftsmodellen liegt noch ein langer Weg vor der Automobilindustrie. Denn nach wie vor wird das Geld mit dem Verkauf von Autos verdient und die Smart Services sind noch Nischenprodukte. Aber: Die Zukunft ist Smart und braucht neue Mobilitätsdienstleistungen. Magility begleitet und unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle. Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.

3D-Druck. Transformation in der Industrie: Foto: CC0

3D-Druck – Bereit für die Massenfertigung?

Was einst als Rapid Prototyping begann ist in vielen Bereichen bereits Rapid Manufacturing geworden. Und mit Autoteilen, Zahnersatz und Prothesen werden in Deutschland bereits hohe Umsätze erzielt. Doch wie ist der Stand der Dinge beim dreidimensionalen Drucken?

Von Prototypen zu High-Tech-Teilen

Begonnen hat der 3D-Druck vor allem mit Prototypen. Die Einzelanfertigung und daran dann Änderungen daran vorzunehmen ist im Produktionsprozess sehr aufwendig. Dank des dreidimensionalen Druckverfahrens allerdings wird die Anfertigung von Einzelteilen enorm vereinfacht. Langwieriger Werkzeugbau ist dadurch passé. Vor allem was individuelle, passgenaue Teile, wie Hörimplantate oder Zahnprothesen betrifft bietet der 3D Druck ein hohes Potenzial. Und die Zahlen sprechen auch dafür. Auf eine Milliarde Euro beziffert Ernst & Young den Umsatz mit 3D-Druck bereits.

Uninteressant für den Massenmarkt?

Kritiker weißen immer wieder darauf hin, dass 3D-Drucker zu langsam und zu teuer sind um große Stückzahlen zu produzieren. Sie gehen davon aus, dass der 3D-Drucker die Massenproduktion nicht revolutionieren wird. Dieser Einwand wird aber zunehmend hinfällig, da sich die Drucktechnik weiterentwickelt und auch die Materialien immer vielfältiger werden.

Transformation braucht Zeit

Es gibt mittlerweile gute Beispiele bei denen der 3D Druck in die Massenfertigung integriert wurde. Aber wie frühere industrielle Neuerungen zeigen braucht eine Transformation immer Zeit. Dennoch: Die Automatisierung schreitet voran und neben der Robotik ist auch der 3D-Druck Teil dieser Entwicklung. Globale Lieferketten brauchen die zusätzliche Technik um Produkte auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zuzuschneiden. Das Drucken von Teilen bietet dafür die nötige Flexibilität.

Das Verfahren

Beim 3D-Druck werden Kunststoff-, Keramik- oder Metallpulver mit Hilfe von Lasern verschmolzen und dann Schicht für Schicht aufgetragen. Das Verfahren ermöglicht neue, leichte Strukturen, die mit herkömmlichen Techniken gar nicht möglich wären. Zudem werden neuartige Materialien und Legierungen speziell für den 3D-Druck entwickelt. „Dank der Technologie können Unternehmen mit kleinen Stückzahlen kostengünstige Prototypen herstellen und mit neuen, innovativen Materialien arbeiten“, fasst Geschäftsführer Dr. Michael Müller von der magility GmbH die Potenziale zusammen. Möchten auch Sie wissen, wie Sie den 3D-Druck in Ihrem Unternehmen so einsetzen können, dass Sie dadurch hohe Kosten einsparen und ihre Agilität in Prozessen vergrößern? Kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie gerne!

 

magility beim TDI 2017. Foto: magility

Magility beim Tag der Deutschen Industrie/ TDI 2017

Auch in diesem Jahr war magility beim Tag der Deutschen Industrie (TDI) in Berlin. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien gaben in diesem Rahmen spannende Impulse zu den aktuellen Themen vor allem im Zuge von digitaler Transformation und dem Wandel durch politische Entwicklungen. Beim Get-to­ge­ther kamen die wichtigsten Größen der deutschen Industrie ins Gespräch. Einige Eindrücke vom TDI 2017.

Eindrücklich war für Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, etwa der Vortrag des Kommunikationsexperten Vincent Harris von Harris Media, der die medialen Auftritte von Merkel und Trump vergleicht. Er macht auf die enorme Kraft medialer Botschaften in Zeiten des Internets aufmerksam. Mit ausreichend Geld und Kommunikationskanälen könne jede erdenkliche Message in den Köpfen verankert werden. Die Mechanismen die dabei in Gang gesetzt werden beschrieb Harris in seinem Vortag. Je öfter man eine Botschaft wiederhole, egal ob negativ oder positiv, je mehr manifestiert sie sich in den Köpfen und wird immer mehr zur Realität. So können sich auch immer wieder Fake-News durchsetzen wie es sich in letzter Zeit immer wieder in den USA beobachten ließ. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit den Bundestagswahlen im Herbst und den vergangen Wahlen in den USA interessant.

Das Resümee aus dem Vortrag ist, das Kommunikation ein wesentlicher Faktor ist, gerade in Zeiten der Digitalisierung. Für Unternehmen im Prozess der Transformation in der Digitalisierung bedeutet dies vor allem professionelles Kommunikationsmanagement. Auch in Sachen Kommunikation stehen wir von magility als Experten mit Rat und Tat zur Seite!

Dr. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), ging auf den weltweiten, rasanten Wandel ein. Dynamik und Unsicherheit würden größer – ob durch die digitale Transformation oder durch politische Entwicklungen in den USA und Großbritannien. „Die deutsche Industrie kann Wandel“, attestierte der BDI-Präsident in seiner Rede auf dem TDI 2017. Einen Stillstand oder die Verwaltung des Status quo könne sich der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht leisten.

Der TDI vereint aktuelle Innenpolitik und internationale Perspektiven, unternehmerische Praxis und ökonomische Analysen, inspirierende Impulse und anregendes Netzwerken. Er ist der wichtigste wirtschaftspolitische Kongress des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Wir von magility danken dem Bundesverbandes der Deutschen Industrie für die spannenden Themen und den bereichernden Austausch und freuen und schon aufs nächste Jahr.

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Smart Services sind die Zukunft in der Industrie. Foto: Creative Commonce

Smart Services – Datengetriebene Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie

Der digitale Wandel verändert die Wertschöpfungskette in der Industrie, auch in der Automobilindustrie, rasant. Daten werden zum erfolgskritischen Wirtschaftsgut. Datengetrieben Geschäftsmodelle wie digitale Plattformen und Smart Services sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und den Standort nachhaltig.

Exponentiell wachsender Datenstrom

Der globale Datenstrom wächst exponentiell und bildet die Grundlage für Smart Services. Generiert werden die Daten im Internet der Dinge. Hier werden Daten, Dienste und Infrastruktur vernetzt. Zusätzlich werden Daten über mobile Endgeräte und Maschinen eingespeist. Big Data wird dann mithilfe des maschinellen Lernens zu Smart Data. Daraus entstehen über physische Produkte hinaus smarte, datenbasierte Dienste.

„Die zunehmende Konnektivität und Vernetzung im Internet ermöglicht es uns schon heute und noch vermehrt zukünftig, innovative digitale Geschäftsmodelle für Mobilitätsdienstleistungen zu entwickeln und diese online anzubieten. Insbesondere die sog. Metaplattformen zur intermodalen Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger werden immer mehr gefragt sein“, lautet die Einschätzung der aktuellen magility Trendstudie.

Vision der Smart Service Welt

Das Bild der Zukunft in der Produktion: In der Smart Factory sind Maschinen an digitale Plattformen angeschlossen. So können Produkte und Dienstleistungen über Marktplätze direkt angeboten und eingekauft werden. „Datenkollektion und ihre sinnvolle Auswertung sowie Nutzung sind zweifellos der erfolgskritische Faktor. Um wettbewerbsfähig zu bleiben müssen daher Smart Service-Geschäftsmodelle entwickelt und etabliert werden. “ Kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführender Gesellschafter der magility GmbH das Thema.

Produktivitätssteigerung in der Wertschöpfungskette

Die Virtualisierung der Wertschöpfungskette ermöglicht Produktivitätssteigerungen, höhere Transparenz über die Prozesse und ein lückenloses Sicherheitsmanagement. Die Smart Services basieren auf Plattformen, sozusagen digitale Ökosysteme. Diese ermöglichen die vom Unternehmen generierten und gesammelten Daten zu digitalen Dienstleistungen zu formen über die zukünftig neue Gewinne generiert werden können.

„Die Mobilitätsdienstleistungen der klassischen Industrien werden sukzessive ergänzt durch digitale Mobility Services, die auch das private Umfeld mit einbeziehen und dadurch die Geschäftsmöglichkeiten massiv erweitern“ Quelle: Trendstudie von magility

Status Quo

Inwieweit Smart Services in das klassische Geschäftsmodell integriert werden können schwankt von Industrie zu Industrie. Eine Studie der Digitalisierungsberatung Accenture bestätigte, dass die digitale Transformation in der Industrie überwiegend noch am Anfang steht. Wobei die Automobilindustrie der Vorreiter ist und bislang in der Digitalisierung am weitesten vorangeschritten ist. Konzerne arbeiten bereits an zahlreichen Pilotprojekten und Strategien, währen der Mittelstand noch zögerlicher an die digitale Transformation heran geht.

Best Practice: Der gemeinsame Kartendienst Here

Ein Praxisbeispiel für ein digitales Ökosystem ist der Kartendienst Here. Daimler, BMW und Audi haben im Jahr 2015 den Kartendienst Here gekauft und können ihre Fahrzeuge nun mit hochpräzisen Karten ausstatten. Viel mehr geht es aber darum große Datenmengen zu generieren aus denen sich Smart Services und datengetrieben Dienste entwickeln lassen. Der Kartendienst könnte zu einem Paradebeispiel für ein digitales Ökosystem werden. Ausschlaggebend für den Erfolg ist aber die Zahl der Partner. Nur so kann eine kritische Masse an Daten generiert werden.

Mehr zum Thema lesen sie in der magility Trendstudie Innovative digitale Geschäftsmodelle für multimodale Mobilität. Zum lesen bitte hier klicken

 

Die Industrie kan von Start-ups profitieren. Bild: Creative Commons

Wie die Industrie von Start-ups lernen kann

Neue digitale Geschäftsmodelle und damit weitere oder andere Möglichkeiten der Wertschöpfung sind für die Industrie in Zukunft unabdingbar. Dafür müssen permanent neue Ideen entwickelt und Möglichkeiten aufgetan werden. Da die klassischen Strukturen von Unternehmen meist nicht zulassen in hoher Geschwindigkeit Innovationen zu generieren setzen Unternehmen auf Start-ups. Doch bei der Zusammenarbeit oder bei Übernahmen kommt es häufig zu Schwierigkeiten.

Digitale Transformation

Die digitale Transformation gilt als die gegenwärtig größte Herausforderung der kommenden Jahre. Um den Wandel nicht zu verschlafen, finanzieren und kooperieren Unternehmen immer öfter mit neu gegründeten Unternehmen und schauen vor allem auf deren Schnelligkeit, Innovationskraft und Flexibilität.

Investition in die Zukunft

Was die Start-ups vermeintlich attraktiv macht ist Agilität, Schnelligkeit, Effizienz und die Nähe zum Kunden. Um dem näher zu kommen investieren viele Konzernen in die Newcomer. Sie bieten Räume, Technik und Mentoren um die Entwicklung der Start-ups zu beschleunigen. Dabei ist noch nicht ganz genau klar, was die Konzerne genau von den jungen Unternehmen wollen. Die Zusammenarbeit findet dabei auf unterschiedliche Weise statt. Manche Unternehmen gründen Accelerators, wie etwa die Startup Autobahn, zur Förderung, Konzerne können Kunden der Start-ups werden oder aber die Etablierten investieren über Corporate Capital Venture Fond in Gründungen. Inwiefern sich die Investitionen dabei mittel- bis langfristig auszahlen ist meist nicht absehbar.

Unterschiedliche Ansätze

Was als Austausch von Herangehensweisen gedacht ist führt in der Realität oft zu Schwierigkeiten. Denn in vielen Bereichen ist die Arbeitsweise sehr gegensätzlich. In Konzernen gibt es viel Bürokratie, lange Verträge, viel Absicherung. Start-ups konzentrieren sich vor allem auf ihr Produkt, dass sie schnellstmöglich groß machen möchten. So gestaltet sich eine Zusammenarbeit oft als schwierig. Dennoch setzen große Unternehmen immer mehr auf die Kleinen und deren Potenzial. Es ist kein Zufall, dass die großen deutschen Konzerne mittlerweile regelmäßig Delegationen ins Silicon Valley schicken und schwärmerisch zurückkommen.

Das Beste aus beiden Welten

Viele Unternehmen, gerade in Krisenzeiten, strukturieren sich nach dem Vorbild von Start-ups um. Dabei geht es oft darum Arbeitsplätze umzugestalten, Hierarchien flacher und Teams agiler zu machen. Die Ideen helfen dabei, bestehende Muster zu überdenken. Doch für Konzerne gelten auch andere Regeln als für Start-ups. Denn zwar sind Start-ups innovativ, schnell und agil. Die Kehrseite ist aber eine hohe Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter, hohe Fluktuation, unausgereifte Produkte und ein hohes Risiko zu scheitern. All das können und wollen sich sich große Konzerne nicht leisten.

Fluch und Segen

Was für die Konzerne so attraktiv ist wird vielen Start-ups zum Verhängnis. Nur ungefähr zehn Prozent der Neugründungen können sich am Markt halten. Viele überleben die Wachstumsphase nicht, da sie nicht in der Lage sind Strukturen zu etablieren.

Dennoch ist es für Konzerne sicher sinnvoll auch weiterhin mit Start-ups zu kooperieren und zu lernen, aber auch Wissen weiterzugeben. Denn viele visionäre Ideen kommen von den jungen Wilden und können mit Hilfe von dem Know-how der Konzerne realisiert werden.

Luft nach oben

Statistisch gesehen ist für die Möglichkeit durch Beteiligungen an Start-ups Innovationen zu fördern noch Luft nach oben. Bislang haben 11 Prozent der befragten Führungskräfte von Industrieunternehmen 2014 angegeben Anteile an Start-ups zu halten um Neuerungen zu generieren.

 

Glossar

Accelerator: Eine Institution, die Start-ups in einem bestimmten Zeitraum durch Coaching zu einer schnellen Entwicklung verhilft.

Inkubator: Einrichtungen, die Unternehmen auf den Weg der Existenzgründung bringen und sie dabei unterstützen.

Hub: Raum um Unternehmen und Start-ups zu vernetzen.

 

Digitale Geschäftsmodelle. Bestehende Geschäftsmodelle transformieren oder Start-ups integrieren? Bild: magility

Digitale Geschäftsmodelle – integrieren oder transformieren?

Das Problem bei digitalen Geschäftsmodellen ist vor allem, dass es noch keine Schablonen gibt, die man immer wieder anwenden kann. Während man in der Automobilindustrie über Jahrzehnte verlässliche Vorlagen für Geschäftsmodelle hatte, müssen diese im digitalen Bereich erst entwickelt werden. Ob sie funktionieren, lässt sich erst im Laufe der Zeit feststellen. Das Dilemma momentan: Es muss sofort gehandelt werden um Weichen für die Zukunft zu stellen. Wie erfolgreich und gewinnbringend die neuen digitalen Geschäftsmodelle sind wird sich aber erst in ein paar Jahren zeigen.

Inspiration aus dem Silicon Valley

Im Silicon Valley gibt es sie bereits unzählige Konzepte für erfolgreiche Unternehmen. Digital versteht sich. Doch die Industrie muss mit ganz anderen Anforderungen umgehen. Denn das solide Kerngeschäft lässt sich nicht einfach umkrempeln. Die Risiken sind viel zu hoch und nicht abschätzbar. Die tägliche Herausforderung ist es also, das Kerngeschäft durch digitale Geschäftsmodelle und Services zu erweitern.

Mehr Services für Kunden

Etablierte Konzerne kaufen Start-ups und kleinere Unternehmen auf und erschließen damit neue Märkte. Prominente Beispiele dafür sind Uber, der Echtzeit-Kartendienst Here und viele andere. Gleichzeitig ändern sich die Kundenbedürfnisse. Der moderne Verbraucher ist mobil, vernetzt und anspruchsvoll. Neben den Erwartungen an das Produkt wird auch ein guter, immer verfügbarer Service erwartet. Das Eigentum an einem Produkt wird hingegen zur Nebensache. So verändert sich die Wertschöpfung: Die Produkte eines Unternehmens werden immer mehr durch mobile Services und das Internet ergänzt. Darüber hinaus etablieren sich auch völlig neue Geschäftsmodelle, die vollkommen auf den digitalen Technologien basieren.

Digitale Geschäftsmodelle integrieren oder transformieren?

Nur selten lassen sich neue, innovative Geschäftsmodelle flexibel und einfach auf das traditionelle Geschäft übertragen. Entsprechend hoch ist der Druck, auch bestehende und etablierte Geschäftsmodelle zu hinterfragen, anzupassen und in neue Modelle einzuarbeiten. Um den digitalen Wandel nicht zu verschlafen müssen digitale Technologien in Unternehmen integriert werden um zu vermeiden, abgehängt zu werden. Die Frage die aber bleibt: Sollen Start-ups gekauft und integriert werden oder müssen bestehende Strukturen transformiert werden?

Daimler arbeitet an neuer Unternehmenskultur und denkt dabei an die Zukunft. Foto: magility

Daimler arbeitet an neuer Unternehmenskultur – Agil wie ein Start-up

So kennt man die Arbeitsweise von Daimler: wohlorganisiert, solide und zuverlässig. Doch in Stuttgart arbeitet man gerade an neuen Strategien. Mehr Schnelligkeit und Flexibilität, mehr Risikofreude und unkonventionelle Ideen, frischer Wind, wie man ihn aus Start-ups kennt soll nun im Traditionsunternehmen wehen. Das ließ Vorstandsmitglied Wilfried Porth im Interview mit der Stuttgarter Zeitung verlauten. Schon länger ist Daimler dabei an der Unternehmenskultur zu arbeiten und neue Schritte im Prozess der Digitalisierung zu gehen. Unter dem Motto Leadership 2020 sollen Geschäftsmodelle und Konzernstrukturen konsequenter digital ausgerichtet werden. Eine Maßnahme lautet Schwarmorganisation. Mit der Organisation in Schwärmen will Daimler langfristig Mitarbeiter über Abteilungsgrenzen hinweg miteinander verknüpfen und die internen Strukturen dynamischer gestalten. Konzernchef Dieter Zetsche will Daimler agiler, wandlungsfähiger und entscheidungsfreudiger machen, um auch in Zukunft an der Spitze mitzuspielen.

Was bedeutet die Organisation in Schwärmen

Der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG arbeitet gerade am Umbau des Konzerns und damit einhergehend an vielen Neuerungen. Um mit der Digitalisierung Schritt zu halten verpasst Zetsche dem Konzern neue Strukturen. Schwarmorganisation ist das Stichwort und bedeutet, dass Mitarbeitende interdisziplinär zusammenarbeiten ohne dass sie in strikte Hierarchien eingebunden sind. Die Teams sind autonom vernetzt und agieren über Abteilungsgrenzen hinweg. Dies soll kein kurzfristiges Projekt sein sondern dauerhaft in die Unternehmenskultur übergehen. Dieses Arbeitsmodell kennt man aktuell bereits in Start-ups, jungen Unternehmen, denen es durch flache Hierarchien möglich ist, schnell und flexibel zu arbeiten. Dies ist die Voraussetzung um Innovationen zu entwickeln. Erklärtes Ziel ist es, innerhalb weniger Monate 20 Prozent der Mitarbeitenden auf eine Schwarmorganisation umzustellen.

Unternehmenskultur 2020 – Mitarbeitende mehr einbinden

Mit der Schwarmorganisation geht auch einher, dass Mitarbeiter stärker in Entscheidungen eingebunden werden. Porth spricht hier von einer Kulturveränderung. Künftig sollen Mitarbeiter mehr Verantwortung bekommen um den Führungskräften zu ermöglichen Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Als erste Maßnahmen hin zur neuen Unternehmenskultur nennt er den Abbau von Bürokratie „indem bei Genehmigungen zum Beispiel nur noch zwei statt sechs Unterschriften verlangt und höhere Wertgrenzen gesetzt werden.“ So definiert Porth die sichtbaren Zeichen in der Stuttgarter Zeitung.

„Case“ – Die Themen der Zukunft

Die großen Themen der Zukunft hat Daimler unter dem Begriff „Case“ zusammengefasst. Dieser steht „für die strategischen Zukunftsfelder Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared) und elektrische Antriebe (Electric), die Mercedes-Benz Cars konsequent vorantreibt und intelligent verbindet“, wie auf dem Daimler Blog zu lesen ist. Daimler will in allen vier Feldern eine führende Position einnehmen. Das Projekt soll zudem eventuell in eine Tochtergesellschaft umgewandelt werden. Etwa drei bis vier Prozent der in Schwärmen organisierten Mitarbeiter sollen in diesem Bereich beschäftigt sein. Denn gerade was die Zukunft der Mobilität angeht soll die Schwarmorganisation neue Impulse bringen. Aber es bedarf auch anderer Schritte: neben der Umgestaltung der Organisation hat Daimler auch hunderte zusätzliche Programmierer eingestellt, die sich um die digitalen Produkte kümmern.

Vergütung und Boni: Feedback-Kultur

Auch bei der erfolgsabhängigen Vergütung gibt er Neuerungen. Der Bonus soll sich künftig mehr am Unternehmenserfolg orientieren. ”Wenn das Unternehmen keinen Erfolg hat, dann nützt uns die Diskussion über die persönliche Zielerreichung nichts. Unser Ziel ist es, die Feedback-Kultur zu stärken. Wir wollen hinterfragen, wie jemand seine Ziele erreicht, und die Kooperation der Führungskräfte fördern“, so Porth gegenüber der SZ. Wie die Umsetzung im Detail aussieht steht aber noch nicht fest.

Pionierarbeit in Sachen Mobilität

Als Pionier hat Mercedes angefangen. Und besinnt sich immer wieder darauf zurück. Mit Leadership 2020 möchte Daimler die neue Führungs- und Unternehmenskultur im ganzen Konzern umsetzten: „Wir werden eine sehr große Organisation sein, die flexibel und wandlungsfähig ist, immer auf der Höhe der Zeit und bereit, Pionierarbeit zu leisten, Schrittmacher zu sein“, äußerte Zetsche kürzlich gegenüber der F.A.Z. Inspiration holt er sich im Silicon Valley: „Wenn man sich im Silicon Valley aufhält, merkt man, dass dort jeder überzeugt ist, dass seine Idee die Welt grundlegend verbessern wird. Da mag manches Überschätzung sein. Aber in vielen Fällen entstehen daraus Energie und Mut, große Ziele anzupacken. Man kann davon lernen. Und wir haben davon gelernt.“

Wir von magility beobachten gespannt den Wandel der Unternehmenskultur bei Daimler und freuen uns über die Stichworte, die auch uns jeden Tag motivieren: Agilität, Wandlungsfähigkeit und Entscheidungsfreudigkeit!

Industrie 4.0 - Digitale Transformation in der Industrie. Bild: Pixabay

Industrie 4.0 – Rahmenbedingungen schaffen um Spitzenpositionierung zu sichern

Quo vadis Industrie 4.0? Das Thema, das Experten aus der Industrie derzeit umtreibt ist, kluge und wegweisende Lösungen für den digitalen Wandel zu finden. Ohne Mut, Kreativität und Offenheit ist die Verbindung von Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik aber nicht möglich.

Intelligente Vernetzung von Produktion und Informationstechnologie

Das Szenario der Zukunft: intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Einsatz eine weitestgehend selbstorganisierte Produktion möglich werden könnte: „Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren und kooperieren in der Industrie 4.0 direkt miteinander. Produktions- und Logistikprozesse zwischen Unternehmen im selben Produktionsprozess werden intelligent miteinander verzahnt, um die Produktion noch effizienter und flexibler zu gestalten“, so die Beschreibung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Doch wohin führt der Weg?

 Spitzenposition sichern

Industrie 4.0: Die Prozesse der digitalen Transformation. Grafik: magility

Industrie 4.0: Die Prozesse der digitalen Transformation. Grafik: magility

„Die digitale Transformation der Industrie wird auf lange Sicht die Spitzenpositionierung Deutschlands im globalen Wettbewerb sichern. Der Kostendruck wird in Zukunft steigen. Eine intelligente Vernetzung von digitaler Technologie und Maschinen wird dazu führen, dass wir uns auch weiterhin durchsetzen können“, so der Industrie 4.0 Experte Dr. Rainer Balbach, Partner bei Magility GmbH & Co. KG.
Das ganze ist aber ein globaler Prozess und wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Studie „Industrie 4.0 – Folgen für die deutsche Volkswirtschaft“ der DZ Bank stellt fest, dass bis 2025 nicht alle deutschen Industrieunternehmen zur Industrie 4.0 umgeschwenkt haben können und verweist vor allem auf Mittelständler und kleine Betriebe. Das Thema stellt eine große Herausforderung dar und wird sich erst mittelfristig umfassend umsetzen lassen.

Aufbruchstimmung und Unsicherheit

Der epochale Wandel der Digitalisierung lässt sich zudem nicht genau vorhersagen und so herrscht aktuell neben Aufbruchsstimmung sehr viel Unsicherheit.
Viele Unternehmen äußern Ängste und Bedenken gegenüber dem Wandel. Diese sind vor allem die Sorge vor sehr hohen Kosten, speziell Folge- und Betreuungskosten, Zweifel an der Erhöhung der Produktivität und Skepsis ob die Datensicherheit trotz IT und Cloud gesichert werden kann. „Generell besteht viel Unklarheit und Informationsbedarf. Unternehmen müssen sich intensiv mit dem Thema befassen um herauszufinden welchen individuellen Nutzen sie aus der Entwicklung ziehen können“ kommentiert Balbach.
Die Studie „Industrie 4.0 und Digitale Wirtschaft – Impulse für Wachstum, Beschäftigung und Innovation“ des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie plädiert dabei für Offenheit und Austausch. Dann böte die digitale Transformation eine enorme Chance.

Rahmenbedingungen schaffen

Es gehe darum, Rahmenbedingungen zu setzen und damit Akzeptanz und Bewusstsein für die Veränderungen zu schaffen. Unternehmen, Gewerkschaften und Politik müssten gemeinsam daran arbeiten, die Chancen zu realisieren und die Risiken beherrschbar zu machen. Soll die Transformation in die Zukunft gelingen müssen Unternehmen die Herausforderungen aktiv angehen und die Politik notwendige unterstützende Reformen und Initiativen umsetzen. „Dabei geht es darum, den Prozess des Wandels so zu strukturieren, dass möglichst alle von den neuen Möglichkeiten profitieren und daran teilhaben können“, so die Studie.
Positiv aufgenommen wurde das Thema bereits von den Arbeitnehmern. „Vor allem die in der Fabrik sind begeistert über die gewonnene Transparenz und die systemseitige Unterstützung bei Routinetätigkeiten nach Einführung der ersten Digitalisierungsschritte“ berichtet Balbach aus der Praxis.

 Grundsteine legen

Der erste Schritt hin zur Industrie 4.0 ist es, Grundsteine zu legen. Magility ist dafür eine der wenigen Firmen, die einen ganzheitlichen Ansatz zur Einführung der Digitalisierung bietet. Wir erarbeiten unternehmensspezifische Gesamtkonzepte für Industrieunternehmen.

Wenn Sie mehr zum Thema Industrie 4.0 erfahren möchten, können Sie sich gerne an unseren Experten Dr. Rainer Balbach wenden.