Unternehmen habe die Notwendigkeit von IT-Sicherheit erkannt. Foto: CC0

Studie: Schnelle Digitalisierung stellt die IT-Sicherheit hinten an

Die Angriffe auf Unternehmen gehören mittlerweile zum Alltag. Millionenfache Identitätsdiebstähle zeigen, dass Cyber-Angriffe auf die IT-Strukturen professioneller und komplexer werden. Da es sich längst nicht mehr um Einzelfälle handelt müssen Unternehmen umdenken und sich Gedanken über umfangreiche Sicherheitskonzepte machen.

„Der Digitalisierungsdruck ist momentan enorm hoch. Um nicht überholt zu werden neigen Unternehmen dazu, Technologien schnell einzuführen, ohne die Risiken genau abschätzen zu können. Das führt zu immensen Problemen“, kommentiert Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH und Cyber Security-Experte die aktuelle Lage.

IT-Sicherheit ist wichtig

Eine aktuelle Studie hat drei Kernergebnisse ermittelt, die einen Überblick über die aktuelle Lage der Cyber Security in Unternehmen geben.

  1. Die digitale Sorglosigkeit ist vorüber. Fast alle Unternehmen haben eine umfangreiche IT- Sicherheitsstrategie oder arbeiten aktuell daran. Potenzial nach oben bleibt aber beim Mittelstand. Hier hat die IT-Sicherheit noch nicht höchste Priorität. Doch noch ist Cyber Security auf allen Chefetagen angekommen. Aber die Sensibilität dafür steigt und das Thema gewinnt fast überall an Relevanz.
  2. Auf operativer Ebene funktioniert die Datensicherheit. Bei der Vernetzung mit Lieferanten und Geschäftspartnern regeln die Unternehmen Mindestsicherheitsmaßnahmen vertraglich und schützen sich damit vor unangenehmen Überraschungen. Über verschiedene Maßnahmen wird bei Mitarbeitern Bewusstsein zur Bedeutung von IT-Sicherheit geschafft. Noch Potenzial liegt aber in der Vernetzung einzelner Maßnahmen und das frühzeitige Erkennen von Gefahren.
  3. Sicherheit an erster Stelle. Fast immer. Werden neue Technologien in Unternehmen etabliert müssen IT- und Sicherheitsrisiken geklärt und eingeschätzt werden sagen zwei von drei IT-Chefs. Jeder Dritte gibt aber auch an, neuen Technologien auch dann eine Chance zu geben wenn die Risiken noch nicht abzuschätzen sind.

„Die Sicherheit steht an erster Stelle. Wir empfehlen unseren Kunden aus der Industrie deshalb, sich Gedanken über ein wirksames Sicherheitskonzept zu machen. Die Digitalisierung vereinfacht viele Prozesse in Unternehmen enorm. Um die Datensicherheit zu gewähren muss die IT-Infrastruktur gut geschützt werden. Mit unserem Cyber Security Management System wird Sicherheit im ganzen Unternehmen greifbar gemacht“, so unser Experte Michael Müller.

Über die Studie: Im Auftrag eines Beratungsunternehmens wurden im April 2017 mehr als 205 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie öffentliche Verwaltung befragt.

Bei Fragen rund um das Thema Cyber Security stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Cloud Computing: Digitale Innovation und Datenschutz

Bereits vor zehn Jahren sorgten Schlagzeilen wie „How Cloud Computing Is Changing the World“ für Aufsehen. Auch magility hat den Trend des Cloud Computings frühzeitig erkannt. Bereits 2013 prophezeite Dr. Michael Müller, Geschäftsführer der magility GmbH, dass Cloud Computing schon in wenigen Jahren Realität sein würde und behielt dabei Recht. Der spannende Punkt ist aber vor allem, dass er bereits vor einigen Jahre auf die außerordentliche Wichtigkeit von Datenschutz in Verbindung mit der Datenwolke hingewiesen hat. Heute ist Cloud Computing nicht mehr wegzudenken, während die Frage des Datenschutzes aktuell bleibt.

IT-Infrastruktur aus der Cloud

Was Cloudcomputing zusammengefasst bedeutet ist, dass Infrastruktur, Plattformen und Software nicht mehr lokal gespeichert werden, sondern über ein Rechnernetz zur Verfügung gestellt werden. Damit können die Services von verschiedenen Endgeräten erreicht werden, sind immer aktuell und brauchen keinen Speicherplatz – um nur einige der Vorteile zu nennen.

Cloud Computing 2017

Um mehr Speicherkapazitäten und Rechenleistung zur Verfügung zu haben oder neue Software-Anwendungen nutzen zu können, greifen laut Cloud-Monitor des Branchenverbands Bitkom (Stand 2015) bereits 44 Prozent der Unternehmen auf Cloud Services zurück. Weitere 24 Prozent denken über den Einsatz nach. Tendenz steigend. Gründe genug um sich auch weiterhin mit der Technologie auseinanderzusetzen.

Welche Cloud ist die richtige?

Die passende Lösung für ein Unternehmen ist von den individuellen Anforderungen abhängig. Hier ist immer Beratung notwendig um eine geeignete Lösung zu finden. Dies gilt auch für die Frage der Organisationsform, die sich grundlegend in Public, Private und Hybrid Cloud-Angebote gliedert. Da der Zugriff auf Cloud-Dienste online, also über das Internet, erfolgt, müssen außerdem Sicherheits- und Datenschutzstandards geprüft werden. Für deutsche Unternehmen ist es zum Beispiel ratsam die Daten auch in deutschen Rechenzentren zu speichern.

Datenschutz ist das große Thema

Die Daten sind nicht mehr auf dem eigenen Server gespeichert und somit hat das Unternehmen auch nicht mehr die alleinige Hoheit über die Daten. Deshalb gibt es nach wie vor Bedenken über die Datensicherheit. Diese Bedenken sind durchaus berechtigt, da Cloud Computing immer noch Schwachstellen hat, die immer wieder ausgenutzt werden. Die Cyber Security und der Schutz der Daten hat also aktuell höchste Priorität um den Komfort, den das Cloud Computing liefert auch weiterhin uneingeschränkt nutzen zu können.

Magility arbeitet eng mit führenden Experten im Cloud Computing zusammen. Kontaktieren Sie uns gerne und wir erarbeiten zusammen mit Ihnen die passende Lösung für Ihr Unternehmen.

Digitale Gefahren - Ursachen und Risiken. Bild: CC0

Digitale Gefahren und Cybersecurity: Ein Überblick

Digitale Gefahren und Cyberattacken sind die derzeitigen Dämonen der Wirtschaft. Das liegt vor allem daran, dass Unternehmen nicht hinreichend geschützt und vorbereitet sind. Das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung lässt sich derzeit nur schätzen. Welche Ursachen Cyberattacken und Angriffe haben und welche Risiken die Lücken in der IT-Sicherheit bergen, zeigen wir im Überblick.

Datenverlust – Angriffe und Nachlässigkeit

Die Ursachen, die zu Datenverlusten führen sind vielfältig. Nicht alle sind auf Angriffe von Außen, wie zum Beispiel Cyberangriffe zurückzuführen. Auch andere Schäden können zum Verlust wichtiger und sensibler Daten führen. Mangelhafte oder vergessene Backups, Softwareausfälle, Hardwaredefekte, Hitze- oder Wasserschäden sind ein Risiko. Manchmal werden Daten aber auch versehentlich gelöscht. Das sind digitale Gefahren die zu vermeiden sind. Zur Prävention eigenen sich regelmäßige Backups aller wichtigen Daten.

Hacking – Sicherheitslücken öffnen Tür und Tor

Eine der digitalen Gefahren sind Hacker. Sie suchen gezielt Sicherheitslücken in der IT von Unternehmen aus, um diese anzugreifen oder zu manipulieren. Durch Hackerangriffe gelangen Cyberkriminelle in das interne Netzwerk von Unternehmen und treiben dort ihr Unwesen. Im letzten Jahr häuften sich die Fälle in denen große Unternehmen und Konzerne angegriffen wurden.

Malware – Schadsoftware kapert Daten

Viren, Würmer und Trojaner sind ein weiteres Sicherheitsrisiko. Die sogenannte Schadsoftware hat sich zu einer weltweiten kriminellen Industrie entwickelt, die darauf aufbaut, Profit aus erbeuteten persönlichen Daten zu schlagen. Ein Virus infiziert Programme und führt bei ihrem Start bestimmte Aktionen aus. Ein Wurm ist ein Virus, der sich von alleine auf andere Computer verschickt. Trojaner tarnen sich als harmlose Programme und entfalten erst dann ihre Wirkung, wenn der ahnungslose Nutzer sie ausgeführt hat. Inzwischen werden nicht nur Computer angegriffen, sondern auch Smartphones, die bislang noch kaum geschützt sind. In Connected Cars würde Malware riesigen Schaden anrichten können.

Erpressung – Lösegeld um Daten zu retten

Digitale Erpresserschreiben drohen Unternehmen mit Angriffen sofern sie nicht bereit sind ein Lösegeld zu bezahlen. Betroffen sind vor allem Finanzdienstleister, Versicherungen oder Online-Service-Anbieter aber auch andere Unternehmen die sensible Daten verwalten. Gedroht wird damit, Internetseiten oder Firmenrechner lahmzulegen oder ins Netzwerk einzudringen und sensible Daten zu veröffentlichen.

Betrug – Gängige Praxis im Netz

Betrug ist weit verbreitet im Internet. Vor allem bargeldlose Zahlungssysteme sind häufige Angriffsziele von Internetbetrügern. Geschädigt werden mit den manipulierten Konto- und Kreditkartendaten vor allem Finanzdienstleister und Onlinehändler. Die Möglichkeiten von Betrügereien und Manipulation sind leider sehr vielfältig. Gefälschte Rechnungen, Spam und manipulierte Eingabemasken können ebenfalls zu Verlusten führen.

Um sich vor den Gefahren langfristig zu schützen müssen präventive Maßnahmen ergriffen werden und mehr in Cyber-Security investiert werden. Sonst drohen den Unternehmen hohe Schäden. Wir von magility arbeiten an individuellen Cyber-Security-Lösungen und beraten Sie dazu gerne.